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Hochdeutsch – Bärndeutsch Wörterbuch

Die 1000 häufigsten Wörter, aktualisiert auf jesus4you.ch.

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Version 07.2026

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Jesus4you.ch Rubrik Bärndütsch.

 

Rang

Wort Hochdeutsch

Wort Bärndütsch

Aussprache

Beispiele

Bermerkungen

Wortart

 

1

der

dr

 

der Hund, der Mann: dr Hung, dr Maa.

Genitiv/Dativ Feminin: dr: Von der Mutter:

Vo dr Muäter.

nicht verwechseln mit dä, was dies bedeutet. (dä = demonstrativpronomen).

bestimmter Artikel

 

2

die

d

 

Singular: die Frau, die Tochter:

D Frou, dTochter (dT verschmelzen)

Plural: die Kinder, d Ching; die Zügel: dZügu, d Z verschmelzen zu deutlichem Z (Ts).

Achtung: di und diä ist meistens dies, nicht die.

bestimmter Artikel

 

3

und

u, und

 

und weil: u wüu; na und: na und

selten und, meist u.

Konjunktion

 

4

in

i, in

i: dunkles i ähnlich wie in irdisch

in vielen Fällen: i viunä Fäu; In Bern: in Bärn, in Amerika

in meist vor geographischen Wörtern, statt i.

Präposition

 

5

den

dr, (ä)

 

Ich sehe den Tisch: i gse dr Tisch.

Achtung: of verwendet man das Possessivpronomen dä statt den Artikel dr:

Ich kenne den Weg: i kennä dä Wäg. (bedeutet eigentlich Ich kenne diesen Weg-

I kennä dr Weg sagt man seltener.

Ich schwimme durch den Fluss.

I schwümmä dürä Fluss.

bis vor den Wald: bis forä Waud.

Für den guten Zweck: fürä guät Zwäck.

Kombiniert mit durch, vor und anderen Präpositionen hängt es sich als ä an: dürä, fürä, forä.

dür dr, für dr und for dr wird zu: dürä, fürä, forä, das dr wird verschluckt.

Achtung:

dürä: durch den

dürnä: durch einen

bestimmter Artikel

 
 

den

wo

 

der Mensch, den ich kenne:

der Mönsch, wo ni kennä.

 

Pronomen

 

6

von

fo

fo

von Zürich: fo Züri

 

Präposition

 

7

zu

z

 

Zu viel: z viu; zu kalt, z chaut

Zu Hause: deheim. (z Huus wird nicht verwendet).

Präposition

 

8

das

ds, wo, das

 

Das Kind: ds Ching, das Haus: ds Huus.

Pronomen: das Buch, das du liest:

ds Buch wo du lisisch! Er sagt das: er seit das.

Artikel: ds

Relativpronomen: wo

Demonstrativpronomen: das

bestimmter Artikel / Pronomen

 

9

mit

mit

 

Mit oder ohne: mit oder ohni

 

Präposition

 

10

sich

sich/sech/säch

variert: i, e, und ä

Man fragt sich: mi fragt säch; er überlegt sich: är überleit sich/säch.

Man sollte sich nicht gehen lassen: Mä sött sich nid la ga (sich betont lange).

Aussprache zwischen i,e und ä, je nach guosto.

Reflexivpronomen

 

11

des

fom (vom)

fom

der Titel des Buches: dr Titu fom Buäch;

Das Kind des Mannes: ds Ching fom Maa.

genitiv wird kaum verwendet, immer mit fom,  (vo äm)

bestimmter Artikel

 

12

auf

uf

 

auf dem Berg: uf äm Bärg, auf dem Pult: uf äm  Pouut

 

Präposition

 

13

für

für

 

für sechs Franken: für sächs Frankä

 

Präposition

 

14

ist

isch

 

sie isch hübsch

 

Verb (sein)

 

15

im

im

 

im Busch

 

Präposition + Artikel

 

16

dem

äm, em

äm, manchmal bei schnellem Reden em

unter dem Sofa: ungär äm Sofa.

vor dem Tisch: for em Tisch

nicht zu verwechseln mit demonstrativ Pronomen däm: diesem

bestimmter Artikel

 

17

nicht

nid

nid oder niid

Ich weiss nicht: ig weiss nid. (langes i).

Nicht viel: nid viu (kurzes i).

nöd, nit sind andere Dialekte

Negationspartikel

 

18

ein

ä, äs

 

Ein Kugelschreiber: ä Chuguschriber.

Ein Tier: äs Tier

Männlich: ä

sächlich: äs

unbestimmter Artikel

 

19

Die

D

 

Die Geschichte: D Gschicht

 

bestimmter Artikel

 

20

eine

ä

 

Eine Katze: ä Chatz

 

unbestimmter Artikel

 

21

als

aus, wo

aus

als er ging: wo n är isch gange.

besser als: besser aus;

Konjunktion: wo

Präposition: aus

Konjunktion / Präposition

 

22

auch

o

 

ihr seit auch gut; dir sit o guät.

auch noch viel: o no viu

 

Adverb

 

23

es

äs, s

 

es ist genug: äs isch gnuä.

Hat’s noch Käse: Het’s no Chäs?

 

Personalpronomen

 

24

an

a

 

an der Haut: a der Hut. Es ist an der Zeit: äs isch a dr Zit.

 

Präposition

 

25

werden

wärde

 

wir werden kommen: mir wärde cho.

sie werden gefressen: si wärde gfrässä.

 

Verb

 

26

aus

us

 

au dem Haus: us äm Huus.

 

Präposition

 

27

er

är, när, er, r

 

er sagte: är het gseit.

Sie wissen nicht, wo er ist:

Sie wüsse nid, no när isch.

sagt er: seit er oder seit r.

In schnellen Redewendungen kann das är zu er oder r fliessen.

Personalpronomen

 

28

hat

het

 

er hat gesagt: är het gseit.

 

Verb (haben)

 

29

dass

dass

dass oder das

sie schrieb, dass es geschlossen war: sie het gschriebä, dass äs gschlossä isch gsi.

 

Konjunktion

 

30

sie

sie,

tiefes, dunkereres i

sie ist gescheit: sie isch gschied.

so dass ich sie heilen würde: so dass ig würd heilä. Ich sehe sie: I gseh sä.

Nicht so helles i wie im Hochdeutschen.

sä: Akkusativ

Personalpronomen

 

31

nach

nach

 

nach drei Tagen: nach drü Tagä

 

Präposition

 

32

wird

wird

 

es wird regnen: es wird rägnä.

 

Verb (werden)

 

33

bei

bi

dunkles i

bei der Tanne: bi dr Tannä

 

Präposition

 

34

einer

ärä, nära,

einä

 

Das Licht einer Lampe: Ds Licht vo n`ärä Lampä. Bei einer: bi närä.

Einer Frau passiert das nicht: Ärä Frou passiert das nid.

Einer gegen alle: einä gägä auui.

das n vor ärä ist ein Verbindungsbuchstabe und ergibt närä oder närä.

Als Zahlwort: einä

unbestimmter Artikel, Zahlwort

 

35

Der

Dr

 

Der Wetterbericht is schlecht: Dr Wätterbricht isch schlächt.

 

bestimmter Artikel

 

36

um

um

 

Um wieviel Uhr: um weli Zit.

Er sagt das, um zu blöffen: er seit das, um z blöffä.

 

Präposition

 

37

am

am

 

Am Abend: am Abä

 

Präposition + Artikel

 

38

sind

si

helles i

wir sind, sie sind: mir si, sie si (tönt fast wie: se si, das ie in sie ist dunkel, das i in si ist hell)

 

Verb (sein)

 

39

noch

no

 

noch nicht: no nid; noch mehr: no meh

 

Adverb

 

40

wie

wi, wiä

 

Wie machst du das: Wi oder wiä machsch du das. Wie viel: wi viu.

Wie ein Profi: Wiä (wi) n`ä Profi.

 

Konjunktion / Adverb

 

41

einem

ämnä, nä.

eim (Zahlwort)

ämnä: zwei typisch helle bärndütsch ä.

 

eim: e-i wie ey in Peyer, nicht ä!

Die Leute laufen mit einem Handy vor dem Kopf herum: D Lüt loufe mit ämnä Handy vor em Chopf umä (rumä).

Ich erzähle einem Kind von einem Buch mit einem Mann bei einem Wald. Ig verzeuuä ämnä Ching vom Buäch mit ämnä Maa bim Waud.

Mit einem Soldat kann man keine Schlacht gewinnen: Mit eim Soudat chame ke Schlacht gwinnä.

unbestimmter Artikel:

einem: ämnä

von/bei einem: vom , bim .

Zahlwort: eim

unbestimmter Artikel /

Zahlwort

 

42

über

über

das ü ist dunkler und kurz

über den Wolken: über dä Woukä.

 

Präposition

 

43

einen

ä, nä

ei (Zahlwort)

 

Ich sehe einen Mann und einen Vogel: Ig gseh ä Maa u nä Fogu.

Einen Vogel zähmt man leichter als zwei:

Ei Fogu zähmt mä liächter aus zwe.

Artikel: einen: ä, nä

Zahlwort: einen: ei

unbestimmter Artikel{

Zahlwort

 

44

Das

Ds

 

Das Geheimnis: Ds Gheimnis

 

bestimmter Artikel / Pronomen

 

45

so

so

 

So blöd kann man doch nicht sein:

So blöd cha mä doch nid si.

 

Adverb

 

46

Sie

Sie

ie: dunkles i ähnlich

wie in irdisch

Sie gehen alle nach Hause (heim).

Sie gö auui hei. (Ausprache: hey).

nach hus wird nicht verwendet.

Personalpronomen

 

47

zum

zum

 

Zum Glück: zum Glück

 

Präposition + Artikel

 

48

war

isch gsi

 

Er war mal reich: Er isch mau riech gsi.

Achtung: Berndeutsch hat kein Imperfekt: war = isch gsi, gleich wie: ist gewesen = isch gsi.

Verb (sein)

 

49

haben

hei, ha

hei: ei wie ey in Peyer

Wir haben, sie haben: mir hei, sie hei.

Man kann haben: me cha ha.

hei: 1.+3. pers. plural

ha = Infinitiv

Verb

 

50

nur

numä

 

Wenn ich nur mehr Geld hätte:

Wenn i numä meh Gäut hät.

 

Adverb

 

51

wenn

We, Wenn

 

Wenn das wahr wäre: We das wahr wär.

Wenn ein Kind schreit: Wenn äs Ching schreit.

Wenn vor Vokalen.

We vor Konsonanten.

Konjunktion

 

51.5

wann

wenn

 

Wann fängt der Film an:

Wenn faat dr Fium a?

Bärndütsches wenn ist Hochdeutsches wann!

  

52

oder

oder

 

oder Spucke: oder Choder

 

Konjunktion

 

53

vor

for (vor)

for

Vor dem Haus: For em Huus.

 

Präposition

 

54

mehr

meh

meh

Mehr Gehirn: meh Hirni

 

Adverb / Pronomen

 

55

durch

dürä, dür

dürä, dür

Der ist durch gedreht (wörtlich der ist durch bei ro): Dä isch dürä bi rot. Dä isch dürä dräit.

Durch die Wiese, durch das Feld, durch den Wald:

dür d Wisä, dür ds Fäud, dürä Wald

dürä wird sowohl für durch, als auch für durch den verwendet.

dür dr wird zu dürä.

Präposition

 

56

man

me, mä

me, mi oder mä

Man hat nur ein Leben: me het numä eis Läbä.

 

Indefinitpronomen

 

57

sein

si

sis, si

si langes i: sein

si, kurzes tiefes i: possesivpronomen

Haben oder Sein: Ha oder Si.

Das kann nicht sein: das cha nid si.

Sein Buch, sein Bauch, sein Freund:

sis Buäch, si Buuch, si Fründ.

 

sein als Possesivpronomen:

si: maskulin

sis: neutrum

Verb / Possessivpronomen

 

58

ich

i, ig

i: langes tiefes i, fast e.

Ich bin fix und fertig: I bi fix u fertig.

 

Personalpronomen

 

59

aber

aber

 

aber wieso liest du das?

aber wieso lisisch du das?

 

Konjunktion

 

60

Jahr

Jahr

 

Wir schreiben das Jahr 2026.

Mir schriebä ds Jahr twöituusig u sächsäzwänzg

 

Substantiv

 

61

kann

cha

 

der kann mich mal. dä cha mi mau.

Sie kann nicht schweigen:

si cha nid schwigä.

 

Verb (können)

 

62

gegen

gägä

 

Hast du was gegen mich: Hesch öppis gägä  mi?

 

Präposition

 

63

dann

da, nachhär

 

Dann kam die Überraschung: da isch d Überraschig cho. Oder: Nachhär….

 

Adverb

 

64

sehr

sehr

 

Sehr viel: sehr fiu. Sehr wenig: sehr weni.

 

Adverb

 

65

bis

bis

 

bis zum geht nicht mehr: bis zum «geht nicht mehr». (geit nümmä)..

Bis bald: Bis baud.

Das Sprichwort wird Hochdeutsch gelassen.

Präposition / Konjunktion

 

66

ohne

ohni

 

Ohne Kinder ist ohne Leben: Ohni Ching is ohni Läbä. Ohne Kuchen: ohni chuächä.

 

Präposition

 

67

muss

muäs

muäs

Ich muss nichts: ig muäs nüt.

Es muss dort schön sein: äs muäs dert schön si.

 

Verb (müssen)

 

68

schon

scho

 

Nicht schon wieder: nid scho widär.

Das ist schon noch schön:

Das isch scho no schön.

 

Adverb

 

69

wir

mir

 

Wir sind nicht euch. Mir si nid öich.

Wir haben alles: mir hei auues.

 

Personalpronomen

 

70

diese

di,diä

di: kurzes i, diä: mehr betont.

Diese Wiese: di Wisä. Diese Frau: diä Frou.

di oder diä hier austauschbar.

Demonstrativpronomen

 

71

Zeit

Zit

Zit

Zeit ist Geld: Zit isch Gäut.

wir verzichten auf alte schreibweise Zyt.

Substantiv

 

72

nur

numä

numä

Nur noch eine kurze Zeit:

numä no nä churzi Zit.

 

Adverb

 

73

ihm

ihm

ihm oder im.

Geht es ihm gut: geits ihm guät.

Sie hat ihm nichts gesagt: sie het ihm nüt gseit.

ihm betont, unbetont tönt es wie im.

Personalpronomen

 

74

würde

würd

würd

Das Kind würde sich freuen: Ds Ching würd säch freuä.

Ich würde das nicht machen: i würddas nid mache.

Er würde hören: är würd lose.

das d in würde kann mit folgenend wörtern auf d wie ´das´ zu einem starken t werden und verschmelzen.

Verb (werden)

 

75

ihnen

inä, nä

inä, nä

Sie kaufte ihnen schöne Sachen:

Si het nä schöni Sachä kouft. (gchouft).

Er sagte es ihnen: är het’s inä gseit oder: är het nä’s gseit.

inä ist betont.

Personalpronomen

 

76

unter

unger

 

Unter dem Stuhl: unger em Schtuäou. (Stuäu).

 

Präposition

 

77

alles

auues

aouues, doppel uu

statt doppel LL

= scharfes u.

Alle meine Entelein haben alles:

Auui mini Äntäli hei auues.

Alles für die Katz: auues für Katz. (d Chatz verschmilzt zu Katz).

aouues, doppel uu

statt doppel LL

= scharfes u.

L wird manchmal zu u: typisch Bärndütsches Phänomen, auch in anderen Sprachen.

Indefinitpronomen

 

78

ihr

dir,der, er, ir

rä, ihrä (ärä),

ihräs

 

Seid ihr noch wach: Sid dir no wach?

macht ihr das: machet er das? (machet der)

Sag es ihr: säg’s ihrä. Unschön: Säg’s ärä.

Ich habe ihr gesagt: I ha gseit.

Ihr sollt ihr nichts zu Leide tun: dir söuuät ihrä nüt z Leid tuä.

Ihr Gesicht ist wunderbar: ihräs Gsicht is wunderbar.

Peronalpronomen

plural: dir;

unbetont, bei Fragen nach dem Verb verschmelzt mit t: er, ir

geht irh: göht er, göht ir, göht dir.

 

fem. singular: rä, ihrä, ärä

Possesivpronomen: ihräs

Personalpronomen / Possessiv

 

79

diese

diä, di

diä, di

Diese Kuh macht die Türe nicht zu.

diä Chuä macht dTürä nid zuä.

Diese Waffe ist verboten: Di Waffä isch verbottä.

 

Demonstrativpronomen

 

80

zwei

zwe, zwöi

 

Zwei Männer und zwei Frauen:

Zwe Männer ud zwe Frouä.

Zweiundzwanzig: zwöiäzwänzg.

Zwei oder drei: zwöi oder drü.

Zwe: maskulin & feminin

zwöi: neutrum

Zahlwort

 

81

mich

mi

langes tiefes i (betont), oder kurzes helles i.

Ich sehe mich nicht in dieser Rolle:

I gse mi nid i derä Rouuä.

 

Reflexivpronomen

 

82

du

du

 

du lernst schnell: du lersch schnäu.

du lehrst Englisch: du lehrsch Änglisch.

 

Personalpronomen

 

83

ihn

 

Frag ihn doch: Frag doch.ihn.

Wir sehen ihn: mir gse . (gsenä).

 

Personalpronomen

 

84

alle

auui

aouui

Alle Leute wollen glücklch sein:

Auui Lüt wei glückläch si.

L zu u Phänomen, manchmal:

L wird zu u.

LL zu uu.

Indefinitpronomen

 

85

meine

mini

 

Ich kaufe meine Katze nicht im Sack:

I choufe mini Chatz nid im Sack.

Die Katze hat meine Maus gekauft:

Kchatz (dChatz) het mini Muus kouft (gchouft).

 

Possessivpronomen

 

86

ganz

ganz

 

Ganz gut: ganz guät.

 

Adjektiv / Adverb

 

87

meine

meinä

meynä

Ich meine nicht meine Katze:

I meine nid mini Chatz.

Verb: meinen: meinä.

Verb

 

88

doch

doch

 

Hast du’s nicht gemacht? Doch.

Hesch es nid gmacht? Doch.

(du nicht nötig in Berndeutsch, wenn in einer Frage ein es folgt).

Das geniale doch existiert in vielen Sprachen nicht und kann oft nicht genau übersetzt werden.  Die Schwyzer habens erfunden. (;-).

Adverb / Partikel

 

89

machen

machä

 

Was sollen wir machen:

was söuuä mär machä.

 

Verb

 

90

seiner

sirä

 

seiner Tochter: sirä Tochtär.

 

Possessivpronomen

 

91

mich

mi

mi, oder mii

Sie hält mich an der Hand:

Sie hautät mi a der Hang.

 

Personalpronomen

 

92

immer

immer

 

Immer wieder: immer widär.

 

Adverb

 

93

wieder

widär, wider

widär oder wider: kurzes i

Wieder und wieder: widär u wider.

beide Schreibweisen berechtigt.

Adverb

 

94

sagt

seit

 

sie sagt die Wahrheit: si seit d Wahrheit.

 

Verb (sagen)

 

95

wo

wo

 

wo, was, wie: wo, was wiä.

 

Adverb / Konjunktion

 

96

zwischen

zwüschä

 

Zwischen zwei Zwetschgen zwitschert ein Vogel:

Zwüschä zwöi Zwätschgä zwitschärät ä Fogu.

 

Präposition

 

97

viel

fiu

 

man könnte viel mehr machen:

me chönnt fiu meh machä.

fiu, plural:fili

Adverb / Pronomen

 

98

denen

denä

 

denen kann man es nicht recht machen:

denä cham äs nid rächt machä.

 

Relativpronomen

 

99

weil

wüu, ou

 

Ich will das, weil’s gut ist:

I wott das, wüu’s guät isch.

Weil das zu schwer ist: Ou’s z schwär isch.

beides wird verwendet, wüu oder ou.

Konjunktion

 

100

dort

dert

 

Dort möchte ich nicht wohnen:

Dert möchti nid wohne

möchti = möcht i

Adverb

 

101

hatte

ha ka, het ka

 

Ich hatte: i ha ka

er hatte: är het ka

Es gibt kein Präterium (imperfekt) im Berndeutschen, man muss immer mit Perfekt übersetzen.

Verb (haben)

 

102

seinem

sim, sinem

 

Mit seinem dicken Bauch, sieht er seinen Pimmel nicht:

Mit sim dickä Buuch, gseht der si Gigü nid. 🙂

 

Possessivpronomen

 

103

uns

üs

 

sie schenkt uns keine Aufmerksamkeit:

sie schänkt üs ke Ufmerksamkeit.

Das kann nur uns passieren:

Das cha numä üs passierä.

Sie sehen uns: Sie gseh üs.

uns: üs: Dativ und Akkusativ

Personalpronomen

 

104

eine

ä, ei

 

eine Frau: ä Frou.

Du siehst eine Biene: Du gsesch äs Bieni. (Bieni sächlich in Berndeutsch).

Du hast eine Tochter: Du hesch ä Tochter.

Eine oder zwei Birnen?

Ei oder zwe Birä.

eine, ä: Nominativ und Akkusatiiv

Berndeutsch unterscheiden zwischen Artikel ä oder Zahlwort ei, ist hier also eindeutiger als Hochdeutsch.

unbestimmter Artikel /  Zahlwort

 

105

was

was

 

Was du nicht sagst: was du nid seisch.

 

Interrogativpronomen

 

106

wird

wird

 

Das wird nix. Das wird nüt.

 

Verb (werden)

 

107

sein

si, sis

 

Das kann schon sein: das cha scho si.

sein Tisch: si Tisch.(Maskulin)

sein Buch: sis Buäch. (Neutrum)

Es sieht seinen Tisch: er gseht si Tisch.

 

si Tisch: Maskulin

sis Buäch: Neutrum

Er gseht si Tisch: Akkusativ Possesivpronomen mönnlich wie Nominativ, nicht wie Hochdeutsch.

Deshalb machen Schweizer hier oft Fehler beim Hochdeutsch sprechen.

Verb / Possessivpronomen

 

108

nur

numä

 

Nur nicht etwa auch noch das:

Numä nid öppä o no das.

 

Adverb

 

109

einem

ämnä, äm nä

eim

 

Sie gibt die Medallie einem Mann mit einem einzigen Bein:

Sie git d Medalliä ämnä Maa mit eim einzigä Bei.

Berndeutsch hunterscheident Maskulin & Neutrum Artikel Dativ ämnä von Zahlwort Dativ eim.

unbestimmter Artikel

Zahlwort

 

110

welche

weli, wo

 

Welche Sprache sprichst du?

Weli Sprach sprichsch du?

Die Frau, welche ich liebe.

D Frou, wo ni liäbä (gärn ha).

Gib mir welche: Gib mir as paar.

Frage: Weli

Relativpr: wo

Interrogativpronomen / Relativpronomen

 

111

ihnen

inä, nä

 

siehe oben, Wort 75

Dativ

Personalpronomen

 

112

Menschen

Mönschä

 

Alle Menschen sind gleich vor Gott.

Auui Mönsche si gliich for Gott.

 

Substantiv

 

113

anderen

angärä

 

aus anderen Kulturen: us angärä Kulturä

 

Adjektiv / Pronomen

 

114

kann

cha

ch wie bei ach

Ich kann, sie kann: i cha, sie cha.

ch ist immer rau, auch for e und i.

Verb (können)

 

115

werden

wärdä

 

Wir werden sehen: mir wärdä gseh.

Sie werden kommen: sie wärdä cho.

Sie werden gross: sie wärdä gross.

Das kann gut werden: Das cha guät wärdä.

 

Verb

 

116

ihr

dir, er, ir

rä, ihrä (ärä),

ihräs

 

Seid ihr noch wach: Sid dir no wach?

macht ihr das: machet er das?

Sag es ihr: säg’s ihrä. Unschön: Säg’s ärä.

Ich habe ihr gesagt: I ha gseit.

Ihr sollt ihr nichts zu Leide tun: dir söuuät ihrä nüt z Leid tuä.

Ihr Gesicht ist wunderbar: ihräs Gsicht is wunderbar.

Peronalpronomen

plural: dir;

unbetont, bei Fragen nach dem Verb verschmelzt mit t: er, ir

göht er, geht ihr.

 

fem. singular: rä, ihrä, ärä

Possesivpronomen: ihräs

Personalpronomen / Possessiv

 

117

zu

z, zu

 

zu klein, zu weit, zu alt, zu ihr:

z‘ chlii, z wit, zu aut (z’aut), zu ihrä

öfters nur z, seltener zu.

Präposition

 

118

habe

ha

 

Ich habe: i ha.

er sagt, er habe: är seit, är heigi, är häbi.

er habe: er heigi oder häbi: indirekte Rede. Siehe Grammatik Tabellen für die wichtigsten paar Wörter.

Verb (haben)

 

119

diese

di,diä

 

siehe oben

 

Demonstrativpronomen

 

120

mehr

meh

 

Mehr Licht, sagte Göethe auf dem Sterbebett.

Meh Liächt, het Göethe uf äm Stärbäbett gseit.

Viel, mehr, am meisten:

Fiu, meh, am meischtä

 

Adverb / Pronomen

 

121

keinen

ke, kenä

 

Ich habe keinen Bock: I ha ke Bock.

Er hat keinen Job: Är het ke Job.

Wir kennen keinen. Mir kennä kenä.

Sie findet keinen, der zu ihr passt: sie fingt kenä, wo zu ihrä passt.

 

unbestimmter Artikel (neg.)

 

122

seiner

sinerä, fo sinärä

 

Das Haus seiner Mutter: Ds Huss fo sinärä Muätär. (Genitiv / fo & Dativ).

Er gibt seiner Mutter: Är git sinärä Muätär.

Genitiv: fo sinäre (fo plus Dativ).

Dativ: sinärä.

Genitiv wird nicht/kaum benutzt im Berndeutsch. Möglich in dieser Form:

Seiner Mutters Aufgabe: Sinärä Muätärs Ufgabe…

Possessivpronomen

 

123

als

aus, wo

 

Als sie ankamen: wo sie si aacho.

Mehr als genug: meh aus gnuä. (gnuäg)

 

Konjunktion / Präposition

 

124

keine

keni, ke

 

Er hat keine Frau: Är het ke (keni) Frou.

Kaufe keine Äpfel: chouf keni Öpfu.

Ihr kennt keine, welcher ihr vertraut.

Dir kennät keni, wo dr vertroutet. (welärä dir vertrouät).

 

 

unbestimmter Artikel (neg.)

 

125

sondern

sondern

 

Nicht A, sondern B. Nid A, sondern B.

 

Konjunktion

 

126

ich

i, ig

 

Ich bin nicht du: Ig bi nid du.

Ich habe Zeit: I ha Zit.

 

Personalpronomen

 

127

bin

bi

 

Ich bin, der ich bin: I bi dä, wo ni bi.

 

Verb (sein)

 

128

ihre

ihri

 

Ihre Laune: ihri Lunä. Ihre Tochter: Ihri Tochter.

 

Possessivpronomen

 

129

damit

damit

 

damit du’s weisst: damit du’s weisch.

Er arbeitet, damit er Geld hat: Är arbeität, damit är Gäut het.

Damit kann man arbeiten: damit cha mä arbeitä

 

Pronomen / Adverb

 

130

ihn

nä, ihn

 

du findest ihn. Du fingsch nä (ihn).

du kennst ihn gut: du kennsch ihn (nä) guät.

ihn ist mehr betont als nä.

Personalpronomen

 

131

auch

o

 

Anche heisst auch auf Italienisch: anche heisst o uf Italiänisch.

Auch das noch: O das no.

 

Adverb

 

132

ersten

erschtä

 

Dier Ersten werden die Letzten sein:

Die Erschtä wärdä die Letschtä si.

 

Adjektiv

 

133

hatte

het kha (het gcha)

 

Sie hatte viel Talent. Sie het fiu Talänt kha.

Berndeutsch hat kein Präterium, es wird immer mit Perfekt umschrieben.

er hatte -» er hat gebabt: er het kha. Kha ist eigentlch gcha (gehabt), aber man hört ein deutliches k. die Schreibweise kha finde ich treffender.

Verb (haben)

 

134

sehr

sehr

 

Im Herbst sind die Bäume sehr bunt:

Im Herbscht si Böum sehr bunt.

 

Adverb

 

135

zwischen

zwüschä

 

Zwischen zwei Zwiebeln: zwüschä zwe Zibälä.

 

Präposition

 

136

Jahren

Jahr

 

In all diesen Jahren: I au denä Jahr.

 

Substantiv

 

137

bei

bi

 

Bei mir: bi mir. Bei der Tanne: bi dr Tannä.

 

Präposition

 

138

sein

si

sis, si

si langes i: sein

si, kurzes tiefes i: possesivpronomen

Haben oder Sein: Ha oder Si.

Das kann nicht sein: das cha nid si.

Sein Buch, sein Bauch, sein Freund:

sis Buäch, si Buuch, si Fründ.

 

sein als Possesivpronomen:

si: maskulin

sis: neutrum

Verb / Possessivpronomen

 

139

gehabt

kha (gcha)

 

du hast gehabt: du hesch kha.

Kha oder gcha.

Verb (haben)

 

140

anderen

angärä

 

einen anderen Weg: än angärä Wäg.

 

Adjektiv / Pronomen

 

141

würde

würd, (würdi)

 

ich würde das nicht tun: i würd das nid mache.

er würde schon gerne gehen.

Är würd scho gärn gah.

würdi tönt eher nach indierkter Rede, oft ist würd besser.

Verb (werden)

 

142

nach

nach

 

Nach sechs Uhr: Nach sächs Uhr.

Nach 35 Minuten: Nach füfädriessg Minutä.

Nach Hause: hei (nach Huus wird nicht verwendet, sonder hei (heim)).

 

Präposition

 

143

sollen

söuuä

 

die sollen mal kommen: di söuuä mau cho.

sie Konjugation von sollen in Grammatik.

Verb (sollen)

 

144

zwei

zwöi

 

Zwei Männer: zwöi Männer.

Zwei Kinder: zwöi Ching.

Zwei Frauen. zwe Frouä

 

Zahlwort

 

145

machen

machä

 

Wir können das machen: Mir chöi das machä.

 

Verb

 

146

ersten

erschtä

 

Im ersten Augenblick: im erschtä Ougäblick.

Die ersten Kirschen sind reif:

Di erschtä Chirschi si riif.

 

Adjektiv

 

147

haben

hei, ha

hei: ei wie ey in Peyer

Wir haben, sie haben: mir hei, sie hei.

Man kann haben: me cha ha.

hei: 1.+3. pers. plural

ha = Infinitiv

Verb

 

148

unter

unger

 

Unter dem Tisch: unger em Tisch.

Unter Umständen: unger Umschtänd

 

Präposition

 

149

Mann

Maa (Ma)

 

Dieser Mann ist gescheit: dä Maa isch gschiid.

 

Substantiv

 

150

lässt

laat

 

Er lässt sie nicht in Ruhe. Är laat sä nid i Ruä.

Sie lässt ihn nicht gehen.

Sie laat nä nid la gah.

s.a. Grammatik

Verb (lassen)

 

151

sollte

sött

 

das sollte klar sein: das sött klar si.

Konj. siehe Grammatik

Verb (sollen)

 

152

würde

würd

 

Ich würde gerne kommen: I würd gärn cho.

Es würde lieber spielen: es würd liäbär schpilä.

 

Verb (werden)

 

153

also

auso

 

Es regnet also nicht: Es rägnät auso nid.

 

Adverb / Konjunktion

 

154

bisher

bis itz, (bishär)

 

Bisher ging das gut: Bis itz isch das guät gangä.

bishär nicht sehr üblich, tönt «gehochdeutscht»

Adverb

 

155

Leben

Läbä

 

Man hat nur ein Leben: Mit het numä eis Läbä.

 

Substantiv

 

156

Milliarden

Milliardä

 

10 Milliarden Franken: Zäh Miliardä Frankä.

 

Substantiv

 

157

Welt

Wäut, Wä’ut

ä-u, nicht öi.

Es kam auf die Welt. Es isch uf d Wä’ut cho.

 

Substantiv

 

158

Regierung

Regiärig

 

Die Regierung kann nicht mal einen Kaugummi Automaten verwalten.

D Regiärig cha nid a mau ä Chätschgummi Outomat verwautä.

 

Substantiv

 

159

konnte

het chönnä

 

Sie konnte es nicht sagen:

sie het’s nid chönnä sägä.

 

Verb (können)

 

160

ihrem

ihräm

 

Sie sagte es ihrem Freund:

Sie het’s ihräm Fründ gseit.

 

Possessivpronomen

 

161

Frauen

Frouä

 

In dieser Abteilung arbeiten viele Frauen:

I derä Abteilig arbeitä fiu Frouä.

 

Substantiv

 

162

während

während

 

Während dem die Sendung lief.

Während däm d Sändig isch gloffä.

 

Präposition / Konjunktion

 

163

Land

Land

 

Das ist ein schönes Land.

Das isch äs schöns Land.

 

Substantiv

 

164

zehn

zäh

 

Zehn Gram. Zäh Gram.

Zehn Zähne: Zäh Zäng.

Zäh für Zähne ist eher Ostschweizerisch, Zürcherisch, was dann sowas wie Zeh Zäh für 10 Zähne gibt.

Zahlwort

 

165

würden

würdä

 

wir würden, wenn sie auch würden.

mir würdä, we si o würdä.

 

Verb (werden)

 

166

stehen

schta (sta)

 

Mann muss stehen, so platsch voll ist der Bus.

Me muäs schta, so platch vou isch der Bus.

 

Verb

 

167

ja

ja

 

Ja klar: ja klar; ja oder nein: ja oder nei.

 

Partikel

 

168

USA

USA

U ÄS A

In den USA sind Wahlen: i dr USA si Wahlä.

Er kam aus den USA zurück:

Är ist us dr USA zrügg cho.

In den Vereinigten Staaten:

i dä Vereinigtä Schtaatä. (normal plural).

UÄSA ist auf Berndeutsch als Singular Feminin behandelt, (nicht als Plural für Vereinigt Staaten), deshalb i dr (in der).

Substantiv

 

169

heißt

heisst

ei wie ey in Peyer

Die Ziege heisst Konwalia.

Di Geiss heisst Konwalia.

 

Verb (heißen)

 

170

dies

das, (diesäs)

 

Er sagt dies nur, weil er muss.

är seit das numä, wüu är muäs.

Dies oder das: das oder das. hier behilft man sich mit: diesäs oder das.

diesäs tönt etwas gekünstelt, um nah beim Hochdeutsch zu bleiben.

Demonstrativpronomen

 

171

zurück

zrügg

 

Sie kommt zurück aus den USA.

Sie chunnt zrügg us dr USA.

Er legte 20 km zurück:

Är het zwänzg km zrügg gleit.

 

Adverb

 

172

Kinder

Ching

 

Es werden kaum mehr Kinder gemacht.

Es wärde chum meh Ching gmacht.

 

Substantiv

 

173

dessen

däm si

däm sini

däm sis

dessä, fo däm

 

Dessen Bruder: däm si Bruäder.

Dessen Frau: däm sini Frou.

Dessen Kind: däm sis Ching.

Du kannst dir dessen bewusst werden:

Du chasch dir dessä bewusst wärdä.

Bist du dir dessen sicher?

Bisch du dir dessä sichär?

däm si bedeutet: dem sein, wird als Ersatz für nicht verwendeten Genitiv genommen.

selten Genitiv: dessä, bei Bezug auf vorhergehende Aussage. Wir oft umgangen, z.B. Bisch du dir da sichär.

Possessiv / Relativpronomen

 

174

ihnen

inä, nä

 

Ich vertraue ihnen: i vertrouä inä. S. Wort 75

inä, das i ist kurz, nicht wie bei ihnen, deshab kein h.

Personalpronomen

 

175

deren

derä iräs, denä iräs

fo denä

 

deren Mann: derä irä Maa.

deren Kind, deren Kinder:

denä ires Ching, denä iri Ching.

deren man sich bewusst ist:

fo denä wo mä säch bewusst isch.

derä: sing. f,

denä: plural

Relativpronomen

 

176

sogar

sogar

 

Sogar isch glich uf Bärndütsch wie Hochdütsch.

 

Adverb

 

177

Frage

Frag

 

Das ist die Frage: das isch d Frag.

 

Substantiv

 

178

gewesen

gsi

 

er ist gewesen: är isch gsi.

 

Verb (sein)

 

179

erste

erschtä

 

das erste Gebot: ds erschtä Gebot.

 

Adjektiv

 

180

gab

het gä

 

es gab keine Möglichkeit:

es het ke Möglächkeit gä.

Berndeutsch hat kein Präterium.

Infinitiv: geben: gäbä

Verb (geben)

 

181

liegt

ligt

kurzes i

Die Stadt liegt am Meer: d Schtadt ligt am Meer.

 

Verb (liegen)

 

182

gar

gar

ling

 

Gar nicht: gar nid. Ganz und gar: ganz u gar.

das Essen ist gar: ds Ässä isch ling.

 

Adverb

 

183

davon

derfo, fo däm

 

Er ist noch einmal davon gekommen:

er isch nomau derfo cho.

Gib mir etwas davon: Gib mir öppis fo däm (derfo).

 

Adverb

 

184

gestern

geschter

 

Gestern hat’s den ganzen Tag geregnet.

Geschter het’s dr ganz Tag grägnät.

 

Adverb

 

185

geben

 

du kannst mir auch was geben:

du chasch mer o öppis gä.

 

Verb

 

186

Teil

Teil

teyl

zum Teil: zum Teil (ausgesprochen Teyl)

 

Substantiv

 

187

Polizei

Polizei

Polizey

Die Berliner Polizei hat sehr negative Schlagzeilen gemacht:

D Berliner Polizei het sehr negativi Schlagzilä gmacht.

 

Substantiv

 

188

dass

dass

 

sag mir, dass das nicht stimmt:

säg mir, dass das nid schtimmt.

 

Konjunktion

 

189

hätte

hät

 

Sie hätte gerne ein Eis:

si hät gärn ä Glassä (Glacä).

Glassä kommt vom Französischen glace. Berndeutsch hat etliche französischen Wörter übernommen.

Hätte Konjugation siehe Grammatik

Verb (haben)

 

190

eigenen

eigätä

 

Die wollen einem zwingen, die eigenen Tiere zu vergiften – mit ihren Impfzwängen.

Die wei einäm zwingä, di eigätä Tiär z vergifte, mit ihrnä Impfzwäng.

 

Adjektiv

 

191

kaum

chum

langes u

Kaum erschien es, war es auserkauft:

chum isch äs erschienä, isch äs scho usverchouft gsi.

 

Adverb

 

192

sieht

gseht

 

Sie sieht alles durch eine rosa Brille:

sie gseht aouuäs dür nö rosäroti Brüouuà

gseht sieht wegen g as wie ein Perfekt Partizip, ist es aber in diesem fall nicht, wobei das Perfekt Partizip gseh mit Präsens 1. Pers Sing & Plural übrereinstimmt: i gseh, mir gseh.

Verb (sehen)

 

193

große

grossi

 

Eine grosse Tasse: ä grossi Tassä

In der Schweiz wir ß weder im Hochdeutschen noch Dialekt verwendet.

Adjektiv

 

194

Denn

Denn

 

Denn es ist klar, dass es falsch ist.

Denn es isch klar, dass es fautsch isch.

 

Konjunktion

 

195

weitere

witteri

 

er brachte noch viele weitere Argumente:

är het no viou witteri Argumänt bracht.

 

Adjektiv

 

196

Was

Was

 

Was soll das. Was söu das.

 

Interrogativpronomen

 

197

sehen

gseh (gse)

 

Wir werden ja sehen: mir wärde ja gseh.

Gseh ist sowohl Infinitiv als auf Partizip: I ha gseh, I wirdä gseh.

Verb

 

198

macht

macht

 

Es macht mir keinen guten Eindruck: Es macht mir ke guätä Iidruck.

Ihr macht mir Angst. Dir machät mir Angscht.

 

Verb (machen)

 

199

Angaben

Aagabä

 

Wie schafft es Angabenauf Platz 199?

Wie schfft’s Aagabä u Platz Hundärt Nünänünzg?

 

Substantiv

 

200

weniger

weniger

 

Ein Wort weniger zum lernen.

Äs Wort weniger zum leerä (lernä).

 

Adverb / Pronomen

 

201

gerade

grad

kurzes a

Das ist jetzt gerade passiert, er fuhr gerade aus.

Das isch itz grad passiert, är isch grad uus gfahrä.

 

Adverb

 

202

lässt

laasch, laat

 

Du lässt, er lässt: du laasch, är laat.

Das lässt mich nicht in Ruhe:

Das laat mi nid i Ruä.

Konjuagion von lassen: laa siehe Grammatik

Verb (lassen)

 

203

Geld

Gäut

 

Ich habe Geld in Hülle und Fülle:

I ha Gäut i Hüouui u Füouui.

 

Substantiv

 

204

München

Münchä

 

Mönche leben in München.

Mönchä läbä in Münchä.

 

Substantiv

 

205

deutsche

dütschi

 

deutsche Mentalität: dütschi Mentalität.

 

Adjektiv

 

206

allen

auunä

 

Auf allen Ebenen. Uf auunä Äbänä (Äbäni).

 

Indefinitpronomen

 

207

darauf

druf

 

Es kommt darauf an, ob es Sinn macht.

Es chunnt druf a, ob’s Sinn macht.

 

Adverb

 

208

wohl

woou (wou)

llanges o

Wohl oder übel. Woou oder übu.

h macht keinen Sinn, wegen dem u statt L. Deshalb eher doppel oo

Adverb

 

209

später

schpäter (später)

 

Später gingen wir nach Hause:

Schpäter si mir hei gangä.

 

Adverb

 

210

könne

chönni

 

Es hiess, das Flugzeug könne nicht fliegen:

es het gheissä, ds Flugzüüg chönni nid flügä.

Ich könne gut Deutsch: i chönni guät Dütsch.

 

Verb (können)

 

211

deshalb

drum

 

Sie waren deshalb glücklich:

Sie si drum glückläch gsi.

 

Adverb

 

212

aller

fo aunä

 

Die Anzahl aller Kandidaten:

D Azaau fo aunä Kandidatä

von plus Dativ, statt Genitiv.

Indefinitpronomen

 

213

kam

isch cho

 

Er kam, sah und siegte.

Er isch cho, het gse u het gsiegt.

tönt nicht schön, geht aber nicht anders. Kein Präterium.

Verb (kommen)

 

214

Arbeit

Arbeit

Arbeyt

Arbeit macht nicht immer Spass.

Arbeit macht nid immer Schpass.

 

Substantiv

 

215

mich

mi

 

Mich kann nichts mehr umhauen, sagt Mr. Arroganz: Mi cha nüt me umhouä, seit Mr. Arroganz.

Sie sieht mich: Sie gseht mi.

 

Personalpronomen

 

216

gegenüber

gägänüber

vis-à-vis (Wisawi)

Wisawi

Gegenüber dem Restaurant:

Wisawi fom Restaurant.

Ihr gegenüber sass der Anwalt:

Ihrä gägänüber isch dr Awaut gsässä.

Wisawi tönt natürlicher als gägänüber

Präposition

 

217

nächsten

nächschtä

 

Im nächsten Augenblick.

Im nächschtä Ougäblick

 

Adjektiv

 

218

bleibt

blibt

 

Das bleibt geheim: Das blibt gheim. (gheym).

 

Verb (bleiben)

 

219

wenig

weni

 

Es hat wenig Benzin: Äs het weni Bänzin.

Ein wenig Honig: äs bitzäli Honig, oder: ä chli Honig. ä weni Honig isch nicht üäbläch

wenig: weni

ein wenig: ä chli, äs bitzäli

Adverb / Pronomen

 

220

lange

längi

 

Der hat eine lange Leitung: Dä het ä längi Leitig.

 

Adverb

 

221

gemacht

gmacht

 

Wer hat das gemacht: Wär het das gmacht?

 

Verb (machen)

 

222

Wer

wär

 

Wer ist das: Wär isch das.

Wer hat gewonnen: Wär het gwunnä.

 

Interrogativpronomen

 

223

Dies

das

 

Dies ist die Wahrheit. Das ist d Wahrheit.

 

Demonstrativpronomen

 

224

Fall

Fau

 

Im Fall der Fälle: Im Fau fo dä Fäu.

Bei Sprichwörtern switcht man oft ins Hochdeutsche oder eine Mischung:

Im Fau dr Fälle oder pur: Im Fall der Fälle.

Plural für Fall Fäu tönt gleich wei Singular und Plural von Fell: Fäu, Fäu

Substantiv

 

225

mir

mir

 

Mir geht es gut: Mir geit’s guät.

 

Personalpronomen

 

226

gehen

ga, gö

 

Besser gehen statt stehen:

Besser ga schtatt schta. (gah statt stah).

Sie gehen ins Kino: Si gö ids Chino.

ga (gah): Infinitiv gehen.

gö: 3 Person Plural gehen.

Verb

 

227

Berliner

Berliner

 

Unter der Berliner Mauer fand man gekochte Berliner: Unger dr Berliner Muur het ma kochti Berliner gfungä.

 

Adjektiv / Substantiv

 

228

mal

mau

 

5 mal 6 ist 31: Füf mau sächs is einädriessg.

circa 🙂

Adverb

 

229

Weg

Wäg

 

Der Weg muss weg. Dr Wäg muäs wägg.

 

Substantiv

 

230

CDU

CDU

 

CDU

 

Substantiv

 

231

wollte

het wöuuä

 

Sie wollte Karriere machen anstatt viele Kinder.

Si het wöuuä Karrierä machä anstatt fiu Ching.

 

Verb (wollen)

 

232

sechs

sächs

 

Um sechs Uhr: am sächsi.

Er isst sechst Eier pro Tag: Är isst sächs Eiär pro Tag. (Eyär).

 

Zahlwort

 

233

keinen

ke

 

Er verdient damit keinen Cent.

Är verdient damit ke Cent.

Er liess sie keinen Augenblick aus den Augen.

Är het sä ke Ougäblick us dä Ougä gla.

 

unbestimmter Artikel (neg.)

 

234

Woche

Wochä

 

Eine Woche hat sieben Tage:

Ä Wochä het siebä Tag.

 

Substantiv

 

235

dagegen

dergägä

 

Viele stimmten dagegen: Fiu hei dergägä gschtimmt.

 

Adverb

 

236

alten

autä

 

Bei den Lockdowns hat man die alten Leute im Stich gelassen: Bi dä Lockdowns het mä die autä Lüt im Stich gla.

 

Adjektiv

 

237

möglich

mögläch

 

Alles ist möglich dem, der glaubt.

Auues isch mögläch däm, wo gloubt.

 

Adjektiv

 

238

gilt

giut

 

Das gilt hier nicht: Das giut hiä nid.

 

Verb (gelten)

 

239

erklärte

het erklärt

 

Er erklärte es deutlich und gründlich:

er het’s dütläch u gründläch erklärt.

kein Präterium im Berndeutsch

Verb (erklären)

 

240

müsse

müässi

 

Sie denkt, er müsse ihr aufs Wort gehorchen:

Sie dänkt, är müässi ihrä ufs Wort ghorchä.

siehe Grammatik für Konjugation von müssen

Verb (müssen) Konjunktiv I.

 

241

Dabei

Derbi

 

Dabei war das ganz anders gemeint:

Derbi isch das ganz angärsch gmeint gsi.

r deutlich hörbar.

Adverb

 

242

könnten

chönnti

 

wir könnten, sie könnten:

mir chönnti, sie chönnti

siehe Grammatik

Verb (können)

 

243

Geschichte

Gschicht

 

Die Geschichte lehrt uns, dass die meisten nichts aus der Geschichte lernen:

Gschicht lehrt üs, dass die meischtä nüt us dr Gschicht lerä.

Wörtlich: D Gschicht. Der Artikel wird hier meist weggelassen, da es ein Zungenbrecher ist.

Lernen: kein n im berndeutsch. tönt gleich wie lehren.

Substantiv

 

244

zusammen

zämä

 

Machen wir das zusammen:

Machä mir das zämä?

 

Adverb

 

245

finden

fingä

 

Ich kann den Schlüssel nicht finden:

I cha dr Schlüssu nid fingä.

 

Verb

 

246

Tag

Tag

 

Der Tag der Abrechnung:

Dr Tag fo dr Abrächnig.

 

Substantiv

 

247

Art

Art

 

Auf die gleiche Art und Weise.

Uf die glichi Art u Wies.

 

Substantiv

 

248

erhalten

becho, erhautä.

 

Hast du den Lohn erhalten?

Hesch du dr Lohn becho.

Am Leben erhalten.

Am Läbä erhautä.

erhautä wir im Sinn von bewahren verwendet. Im Sinn vom bekommen tönt becho besser.

Verb

 

249

Man

mä, mi

kürzes ä, manchmal dumpfes i.

Man muss manchmal durchgeifen.

Mä (mi) muäs mängisch durägriefä.

 

Indefinitpronomen

 

250

Dollar

Dollar

 

Der Dollar hat sich zum Franken entwertet:

Dr Dollar het sech zum Frankä entwärtet.

 

Substantiv

 

251

Wochen

Wuchä

 

Ich habe nicht viele Wochen Ferien.

I ha nid fiu Wuchä Feriä.

Eine Woche, zwei Wochen.

Ä Wuchä, zwe Wuchä

Singular und Plural gleiche Form.

Substantiv

 

252

jeder

jedä

 

Nicht jeder besteht die Prüfung.

Nid jedä besteit (d) Prüfig.

 

Indefinitpronomen

 

253

nie

niä

 

Sag nie nie. Säg niä niä.

 

Adverb

 

254

bleiben

bliebä

 

Du kannst da bleiben.

Du chasch da bliebä.

 

Verb

 

255

besonders

bsungersch

e oder ä

Dieser Kaffee ist besonders stark.

Dä Kafi isch bsungersch schtarch.

 

Adverb

 

256

Jahres

Jahr

 

Um dieses Zeit des Jahres blühen die ersten Blumen.

Um diä Zit vom Jahr blüjä die erschtä Bluämä.

Das Jahr, des Jahres:

Ds Jahr, fom Jahr.

Substantiv

 

257

Deutschen

Dütschä

 

Die Deutschen sind fleissig.

Die Dütschä si fliessig

 

Adjektiv / Substantiv

 

258

Den

Dr, Dä

 

Den hatten wir schon.

Dä heim mer scho gcha.

Den Stuhl sollte man verschieben.

Dr Schtuäu sött mä verschiebä.

Artikel m: Akkusativ gleich wie Nominativ: dr.

Deshalb machen Berner manchmal Fall Fehler im Hochdeutschen.

Pronomen, bestimmter Artikel

 

259

Zu

Z, Zu

 

Zu wenig Salz macht die Speise fade.

Z weni Sauz macht d Spiis (ds Ässä) fad.

Zu viel Salz verdirbt das beste Gericht.

Zu fiu (Z fiu) Sauz verdirbt ds beschtä Gricht.

 

Präposition

 

260

zunächst

i absehbarer Zit

(zunächscht)

 

Dies ist zunächst nicht vorgesehen.

Das is i absehbarer Zit nid vorgseh.

Man kann zunächscht sagen, aber es

tönt «hochdeutsch».

Adverb

 

261

derzeit

im Momänt

 

Ich habe derzeit zuviel zu tun.

I ha im Momänt z fiu z tüä.

derzit ist nicht üblich

Adverb

 

262

allein

allei

alley

Ich bin so alleine. I bi so allei.

 

Adverb

 

263

deutlich

dütläch

 

Deutsch und deutlich.

Dütsch u dütläch.

 

Adjektiv / Adverb

 

264

Entwicklung

Entwicklig

 

Die Entwicklung der KI ist rasant.

D Entwicklig fo dr KI isch rasant.

 

Substantiv

 

265

weiß

weis,

wiss

weis: weys, nicht scharfes s

Seine Haare sind weiß und er weiß viel, deshalb weis ihm die schwierigsten Aufgaben zu.

Sini Haar si wiss u är weis fiu, drum duä nihm die schwierigschtä Ufgabe zuäwisä. (drum wies ihm die schwierigschtä Ufgabe zuä).

Schweizer haben nicht mal im Hochdeutsch ein ß sonder ss. Und die Farbe Weiß ist auf Berndeutsch nicht Homonym mit ich weiß. wiss – weis.

Verb / Adjektiv

 

266

einige

es paar, einigi

etlächi

eynigi eynägi

Du hast einige guten Charakterzüge.

Du hesch es paar guäti Charakterzüg.

einigi ist möglich, aber meist wird es paar oder etlächi verwendet.

Indefinitpronomen

 

267

sollten

söttä

 

Wir sollten es besser wissen.

Mir sötttä’s besser wüssä.

 

Verb (sollen)

 

268

Präsident

Präsident

 

Der Präsident der Vereinigten Staaten.

Dr Präsident fo dä Vereinigtä Staatä.

 

Substantiv

 

269

geworden

gworde, worde

 

Heute bin ich 137 Jahre alt geworden.

Hüt bin i hundert siebänädriessg Jahr aut gwordä.

 

Verb (werden)

 

270

statt

statt

 

Äpfel statt Birnen. Öpfu statt Birä.

oder schtatt.

Präposition

 

271

Bonn

Bonn

 

Bonn war früher die Hauptstadt der BRD.

Bonn isch früächer d Houptstadt fo der BRD gsi.

 

Substantiv

 

272

Platz

Platz

 

Sie ist auf dem ersten Platz gelandet.

Sie isch uf äm erschtä Platz glandät.

 

Substantiv

 

273

inzwischen

inzwüschä, itz, nun

 

Dafür ist es inzwischen zu spät.

Für das isch äs inzwüschä z schpät.

Besser: Für das isch äs itz z schpät.

Da derfür isch äs nun z schpät.

inzwüschä möglich aber nicht üblich.

Adverb

 

274

Nur

Numä

 

Nichts ausser nur noch 4 Stücke.

Nüd aus numä no viär Stück. (Schtück).

 

Adverb

 

275

Freitag

Fritti, Frittig

 

Viele leben nur von Freitag Abend bis Sonntag Abend.

Fiu läbe numä fom Fritti Abä bis am Sunnti Abä.

 

Substantiv

 

276

Um

Um

 

Um wieviel Uhr fährt der Zug?

Um weli Zit fahrt dr Zug?

«wiefiu Uhr» möglich aber nicht üblich.

Präposition

 

277

pro

pro

 

Ein Kilo pro Person.

Eis Kilo pro Person.

 

Präposition

 

278

seines

fo sim

 

Die Lage seines Hauses.

D Laag fo sim Huus.

Die Launen seines Vorgesetzten.

D Luun fo sim Vorgsetztä.

kein Genitiv beim Possesivpronomen. Immer mit fo plus Dativ. fo sim.

Possessivpronomen

 

279

Damit

Damit

 

Damit nicht genug, hat es auch noch das Geschirr abgewaschen.

Damit nid gnuä, het’s o no z Gschirr abgwäschä.

 

Adverb

 

280

Montag

Mänti, Mäntig

 

Montag ist der zweite Tag der Woche.

Mäntig isch dr zwöit Tag fo der Wuchä.

Am Montag habe ich frei.

Am Mänti hani frei. (frey).

 

Substantiv

 

281

Europa

Europa

 

Die Schweiz ist im Zentrum von Europa.

D Schwiz isch im Zäntrum fo Europa.

Europa ist nicht die EU.

Europa isch nid d’EU.

 

Substantiv

 

282

schließlich

schliässläch

 

Sie hat schließlich gekündigt.

Sie het schliässläch gchündigt.

 

Adverb

 

283

Sonntag

Sunnti (Sunntig)

 

Was du am Sonntag machst, zeigt, wo dein Herz ist, ausser, du machst die ganze Woche, was du liebst.

Was du am Sunnti machsch, zeigt, wo dis Härz isch. ussert du mach die ganzi Wuchä was du gärn hesch.

 

Substantiv

 

284

einfach

eifach

eyfach

Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht.

Wieso eifach, we’s o kompliziert geit.

 

Adjektiv

 

285

gehört

gchört

gchört wie kört

Das gehört mir. Das gchört mir.

 

Verb (gehören)

 

286

eher

ehär

h meistens gut hörbar

Ein Kamel kommt eher durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Reich der Himmel kommt.

Äs Kameu chunnte ehär dür näs Naduöhr, aus dass ä Riechä ids Riech fo dä Himmlä chunt.

 

Adverb

 

287

oft

oft

 

Er hat dies oft gesagt. Är het das oft gseit.

 

Adverb

 

288

Zahl

Zau

 

Die Zahl neben dem Strich auf dem Ziffernblatt.

D Zau näbäm Strich uf em Ziffäräblatt.

 

Substantiv

 

289

neben

näb, näbä

 

Neben der Türe. Näb dr Tür. Näbä dr Tür.

Neben dem Kessel. Näb äm Chessu. (Näbäm).

Neben dem Hund. Näbäm Hung.

näbä äm wird zu näbäm

Präposition

 

290

hält

hautet

 

Das hält keine Sau aus.

Das hautät ke Sou us.

Er hält ihre Hand: Er hautet ihri Hang.

 

Verb (halten)

 

291

weit

wit

 

Weit und breit nichts zu sehen.

Wit u breit nüt z gseh.

 

Adverb

 

292

Partei

Partei

Partey

Ich bin in keiner Partei. I bi i kerä Partei.

 

Substantiv

 

293

meisten

meischtä

 

Die meisten Fehler macht man unbewusst.

Di meischtä Fähler macht mä unbewusst.

 

Adjektiv

 

294

Thema

Thema

 

Das ist mein Lieblings-Thema.

Das isch mis Liäblings-Thema.

 

Substantiv

 

295

zeigt

zeigt

zeygt

Der Pfeil zeigt Richtung Norden.

Dr Pfiiu zeigt Richtung Nordä.

 

Verb (zeigen)

 

296

Politik

Politik

 

Politik ist sehr verlogen.

Politik isch sehr verlogä.

 

Substantiv

 

297

Aus

Us

 

Aus welchem Anlass hast du das entschieden?

Us weläm Aalass hesch du das entschidä?

 

Präposition

 

298

zweiten

zwöitä

 

Im zweiten Jahr seiner Regierung.

Im zwöitä Jahr fo sirä Regierig.

 

Adjektiv

 

299

Januar

Januar

 

Im Januar ist es kalt. Im Januar isch es chaut.

 

Substantiv

 

300

insgesamt

Insgesamt

 

Insgesamt haben wir jetzt die 300 häufigsten Wörter und mit Beispielsätzen gut über Tausend Wörter übersetzt.

Insgesamt hei mär itz die drühundert hüfigschtä Wörter u mit Bischpiusätz guät über Tusig Wörter übersetzt.

 

Adverb

 

301

je

je

 

Je mehr, desto besser. Je meh, deschto besser.

 

Adverb

 

302

mußte

het müässä

 

Es mußte ohne Vater aufwachsen.

Äs het ohni Vatter müässä ufwachsä.

kein Präterium im Berndeutsch, immer zusammengesetzes Perfekt.

Verb (müssen)

 

303

Anfang

Aafang

Langes A

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Am Aafang het Gott Himmu u Ärdä erschaffe.

 

Substantiv

 

304

hinter

hinger

 

Er versteckt sich hinter dem Baum.

Är verschteckt säch hinger em Boum.

 

Präposition

 

305

ebenfalls

äbäfaus

 

Er ist ebenfalls durch die Prüfung gefallen.

Àr isch äbäfaus dür Prüfig gcheit (fgauuä).

eigentlich d Prüfig, mit Artikel. Aber im Berndeutsch wird der Artikel oft ausgelassen und der folgende Konsonant stärker behaucht und unter Druck ausgesprochen,  ‚Ph.

Adverb

 

306

ging

isch gangä

 

Sie ging mit ihm ins Kino.

Sie isch mit ihm ids Chino gangä

kein Präterium im Berndeutsch

Verb (gehen)

 

307

Mitarbeiter

Mitarbeiter

Mitarbeyter

Ich habe angenehme Mitarbeiter.

I ha aagnämi Mitarbeiter.

 

Substantiv

 

308

darüber

da drüber

 

Es ist nicht deine Sache, darüber zu entscheiden, was man darüber aufhängen kann.

Es isch nid dini Sach, da drüber z entscheidä, was ma da drüber cha ufhänkä.

 

Adverb

 

309

vielen

fiunä

 

Es geht vielen Leuten so.

Es geit fiunä Lüt so.

Vielen Männern, vielen Frauen und vielen Kindern war das zu viel.

Fiunä Männer, fiunä Frouä u fiunä Ching isch das z fiu gsi.

 

Indefinitpronomen

 

310

Ziel

Ziiu (Zieu)

Zyu

Sie ist endlich am Ziel.

Sie isch ändläch am Ziiu.

 

Substantiv

 

311

darf

  

Man darf seit dem globalen, totalitären Putsch 2020 nicht mehr alles sagen.

Mä darf sit em globalä, totalitäte Putsch Zwöituusig-u-Zwänzg nummä auäs sägä.

 

Verb (dürfen)

 

312

Seite

Sitä

 

Bist du auf meiner Seite?

Bisch du uf mirä Sitä?

 

Substantiv

 

313

fest

fescht

 

Halte dich fest. Hauti fescht. (Haut di fescht).

 

Adjektiv

 

314

hin

härä, hi, (hin)

 

Geh hin und schau selbst!

Gang härä u luäg säuber! Gang hi u luäg säuber!

Schau hin, was da passiert!

Luäg härä, was da passiert! (Luäg hi..)

Wo gehst du eigentlich hin?

Wo geisch du eigentläch härä (hi) ?

Er ging hin und kam nicht mehr zurück.

Är isch härä gangä u isch nümmä zrügg cho.

Ich nehme das hin: I nimä das hi.

Hin und wieder erlaube ich mir einen Spass.

Hin u wieder erloubä ig mir ä Schpass.

Bei Sprichwörtern wechselt man oft ins Hochdeutsche oder eine Mischung. Hin und wieder, nicht hi u wieder.

Adverb

 

315

erklärt

erklärt

 

In diesem Wörterbuch werden dir die häufigsten und wichtigsten Wörter und Varianten erklärt.

I däm Wörterbuäch wärdä dir di hüfigschtä u wichtigschtä Wörter u Variantä erklärt.

 

Verb (erklären)

 

316

Namen

Namen

 

Wo sich zwei oder drei in meinem Namen versammeln, bin ich (Jesus) mitten unter ihnen.

Wo säch zwöi oder drü i mim Namä versammlä, bin i mittä unger ihnä.

 

Substantiv

 

317

Haus

Huus

 

Die versammeln sich in einem privaten Haus.

Die versammlä säch im nä privatä Huus.

 

Substantiv

 

318

An

A

 

An der Wand hängt ein Bild.

A der Wang hängt äs Biud.

 

Präposition

 

319

Frankfurt

Frankfurt

 

Frankfurt ist eine Finanzhochburg.

Frankfurt isch ä Finanzhochburg.

 

Substantiv

 

320

Gesellschaft

Gseuschaft

 

Schlechte Gesellschaft verdirbt gute Sitten.

Schächti Gseuschaft verdirbt guäti Sittä.

(Psalm 1).

 

Substantiv

 

321

Mittwoch

Mittwuch

 

Mittwoch ist in der Mitte der Woche.

Mittwuch isch i der Mitti fo der Wuchä.

 

Substantiv

 

322

damals

denn, dennzumal

(damaus)

 

Ich habe dies damals noch nicht gewusst.

I ha das denn no nid gwüsst.

Damals gab es noch kein Internet.

Denn(zumal) het’s no ke Internet gä.

damaus nicht sehr üblich.

Adverb

 

323

Dienstag

Zischtig

 

Am Dienstag Abend ist Training.

Am Zischtig Abä isch Training.

 

Substantiv

 

324

Hilfe

Hiuf

 

Ich brauch bei dieser Arbeit Hilfe.

I bruche bi derä Arbeit Hiuf.

 

Substantiv

 

325

Mai

Mai

Mey

Im Mai haben alle Leute frei.

Im Mai hei auui Lüt frei.

Aussprache deutlich Mey nicht Mai.

Schreibweise bleibt hochdeutsch, weil wichtiges Wort.

Substantiv

 

326

Markt

Märit, Markt

 

Ich kaufe Gemüse auf dem Markt.

I choufä Gmüäs uf äm Märit.

Der Finanzmarkt ist gross.

Dr Finanzmarkt isch gross.

 

 

Substantiv

 

327

Seit

Sit

 

Seit 93 Tagen herrscht Krieg.

Sit drüänünzg Tag herrscht Chriäg.

 

Präposition

 

328

Tage

Tag

 

Drei Tage und drei Nächte.

Drü Tag u drü Nächt.

 

Substantiv

 

329

Donnerstag

Dunschti

 

Am Donnerstag hat’s gedonnert.

Am Dunschtig het’s donnärät.

 

Substantiv

 

330

halten

hautä

 

Die halten uns für blöd. Di hautä üs für blöd.

Die Gebote Gottes halten.

(D) Gebot fo Gott hautä.

 

Verb

 

331

gleich

gliich

 

Jeder Mensch ist gleich vor Gott.

Jedä Mönsch isch gliich for Gott.

 

Adjektiv / Adverb

 

332

nehmen

näh, nähmä, nähmät

 

Geben ist besser als Nehmen.

Gä isch besser aus Näh.

Wieso nehmen sie sich solche Freiheiten?

Wieso nähmä sie säch söttägi Freiheitä?

Nehmen Sie das nicht hin. (3. Person Pl.)

Nähmät das nid hi. (2. Person Plural).

Bärndütsche Höflichkeitsform benutzt 2. Person Plural, nicht die 3.

Züridütsch benutzt die 3. Person, wie Hochdeutsch.

Verb

 

333

solche

söttägi

 

Ich habe viele solche Goldmünzen.

I ha fiu söttägi Goudmünzä.

 

Demonstrativpronomen

 

334

Entscheidung

Entscheidig

 

Seine Entscheidung ist fatal.

Sini Entscheidig isch fatau.

 

Substantiv

 

335

besser

besser

 

Du bist besser als ich.

Du bisch besser aus ig.

 

Adjektiv

 

336

alte

auti

 

Ich kenne viele alte Leute.

I kennä fiu auti Lüt.

 

Adjektiv

 

337

Leute

Lüt

 

Alte Leute sollten es besser wissen.

Auti Lüt söttä’s besser wüssä.

 

Substantiv

 

338

Ergebnis

Ergäbnis

 

Das Ergebnis ist vernichtend.

Ds Ergäbnis isch vernichtend.

 

Substantiv

 

339

Samstag

Samschtig

 

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitgag, Samstag, Sonntag.

Mänti, Zischti, Mittwuch, Donnschti, Friti, Samschti, Sunnti.

 

Substantiv

 

340

Daß

dass

 

Daß du das weißt.

Dass du das weisch.

 

Konjunktion

 

341

sagen

  

Wir fortgesetzt, schaue in paar Tagen wieder vorbei.

 

Verb

 

342

System

  

Erwäge eine Spende, um die Arbeit zu beschleunigen. Jesus4you.ch

 

Substantiv

 

343

März

    

Substantiv

 

344

tun

    

Verb

 

345

Monaten

    

Substantiv

 

346

kleinen

    

Adjektiv

 

347

lang

    

Adjektiv

 

348

Nicht

    

Negationspartikel

 

349

knapp

    

Adjektiv

 

350

bringen

    

Verb

 

351

wissen

    

Verb

 

352

Kosten

    

Substantiv

 

353

Erfolg

    

Substantiv

 

354

bekannt

    

Adjektiv

 

355

findet

    

Verb (finden)

 

356

daran

    

Adverb

 

357

künftig

    

Adjektiv

 

358

wer

    

Interrogativpronomen

 

359

acht

    

Zahlwort

 

360

Grünen

    

Substantiv

 

361

schnell

    

Adjektiv

 

362

Grund

    

Substantiv

 

363

scheint

    

Verb (scheinen)

 

364

Zukunft

    

Substantiv

 

365

Stuttgart

    

Substantiv

 

366

bin

    

Verb (sein)

 

367

liegen

    

Verb

 

368

politischen

    

Adjektiv

 

369

Gruppe

    

Substantiv

 

370

Rolle

    

Substantiv

 

371

stellt

    

Verb (stellen)

 

372

Juni

    

Substantiv

 

373

sieben

    

Zahlwort

 

374

September

    

Substantiv

 

375

nämlich

    

Adverb

 

376

Männer

    

Substantiv

 

377

Oktober

    

Substantiv

 

378

Mrd

    

Substantiv

 

379

überhaupt

    

Adverb

 

380

eigene

    

Adjektiv

 

381

Dann

    

Adverb

 

382

gegeben

    

Verb (geben)

 

383

Außerdem

    

Adverb

 

384

Stunden

    

Substantiv

 

385

eigentlich

    

Adverb

 

386

Meter

    

Substantiv

 

387

ließ

    

Verb (lassen)

 

388

Probleme

    

Substantiv

 

389

vielleicht

    

Adverb

 

390

ebenso

    

Adverb

 

391

Bereich

    

Substantiv

 

392

zum Beispiel

    

Adverb

 

393

Bis

    

Präposition

 

394

Höhe

    

Substantiv

 

395

Familie

    

Substantiv

 

396

Während

    

Präposition

 

397

Bild

    

Substantiv

 

398

Ländern

    

Substantiv

 

399

Informationen

    

Substantiv

 

400

Frankreich

    

Substantiv

 

401

Tagen

    

Substantiv

 

402

schwer

    

Adjektiv

 

403

zuvor

    

Adverb

 

404

Vor

    

Präposition

 

405

genau

    

Adjektiv

 

406

April

    

Substantiv

 

407

stellen

    

Verb

 

408

neu

    

Adjektiv

 

409

erwartet

    

Verb (erwarten)

 

410

Hamburg

    

Substantiv

 

411

sicher

    

Adjektiv

 

412

führen

    

Verb

 

413

Mal

    

Substantiv

 

414

Über

    

Präposition

 

415

mehrere

    

Indefinitpronomen

 

416

Wirtschaft

    

Substantiv

 

417

Mio

    

Substantiv

 

418

Programm

    

Substantiv

 

419

offenbar

    

Adverb

 

420

Hier

    

Adverb

 

421

weiteren

    

Adjektiv

 

422

natürlich

    

Adverb

 

423

konnten

    

Verb (können)

 

424

stark

    

Adjektiv

 

425

Dezember

    

Substantiv

 

426

Juli

    

Substantiv

 

427

ganze

    

Adjektiv

 

428

kommenden

    

Adjektiv

 

429

Kunden

    

Substantiv

 

430

bekommen

    

Verb

 

431

eben

    

Adverb

 

432

kleine

    

Adjektiv

 

433

trotz

    

Präposition

 

434

wirklich

    

Adverb

 

435

Lage

    

Substantiv

 

436

Länder

    

Substantiv

 

437

leicht

    

Adjektiv

 

438

gekommen

    

Verb (kommen)

 

439

Spiel

    

Substantiv

 

440

laut

    

Präposition / Adjektiv

 

441

November

    

Substantiv

 

442

kurz

    

Adjektiv

 

443

politische

    

Adjektiv

 

444

führt

    

Verb (führen)

 

445

innerhalb

    

Präposition

 

446

unsere

    

Possessivpronomen

 

447

meint

    

Verb (meinen)

 

448

immer wieder

    

Adverb

 

449

Form

    

Substantiv

 

450

Münchner

    

Adjektiv

 

451

AG

    

Substantiv

 

452

anders

    

Adverb

 

453

ihres

    

Possessivpronomen

 

454

völlig

    

Adjektiv

 

455

beispielsweise

    

Adverb

 

456

gute

    

Adjektiv

 

457

bislang

    

Adverb

 

458

August

    

Substantiv

 

459

Hand

    

Substantiv

 

460

jede

    

Indefinitpronomen

 

461

GmbH

    

Substantiv

 

462

Film

    

Substantiv

 

463

Minuten

    

Substantiv

 

464

erreicht

    

Verb (erreichen)

 

465

beide

    

Indefinitpronomen

 

466

Musik

    

Substantiv

 

467

Kritik

    

Substantiv

 

468

Mitte

    

Substantiv

 

469

Verfügung

    

Substantiv

 

470

Buch

    

Substantiv

 

471

dürfen

    

Verb (dürfen)

 

472

Unter

    

Präposition

 

473

jeweils

    

Adverb

 

474

einigen

    

Indefinitpronomen

 

475

Zum

    

Präposition + Artikel

 

476

Umsatz

    

Substantiv

 

477

spielen

    

Verb

 

478

Daten

    

Substantiv

 

479

welche

    

Interrogativpronomen

 

480

müßten

    

Verb (müssen)

 

481

hieß

    

Verb (heißen)

 

482

paar

    

Indefinitpronomen

 

483

nachdem

    

Konjunktion

 

484

Kunst

    

Substantiv

 

485

Euro

    

Substantiv

 

486

gebracht

    

Verb (bringen)

 

487

Problem

    

Substantiv

 

488

Noch

    

Adverb

 

489

jeden

    

Indefinitpronomen

 

490

Ihre

    

Possessivpronomen

 

491

Sprecher

    

Substantiv

 

492

recht

    

Adjektiv

 

493

erneut

    

Adverb

 

494

längst

    

Adverb

 

495

europäischen

    

Adjektiv

 

496

Sein

    

Possessivpronomen

 

497

Eltern

    

Substantiv

 

498

Beginn

    

Substantiv

 

499

besteht

    

Verb (bestehen)

 

500

Seine

    

Possessivpronomen

 

500

Gott

Gott

   

Substantiv

 

500

Jesus

Jesus

   

Substantiv, Name

 

500

Heiliger Geist

Heiligä Geischt

   

Substantiv

 

500

Glaube

Gloubä

   

Substantiv

 

500

Hoffnung

Hoffnig

   

Substantiv

 

500

Liebe

Liäbi

   

Substantiv

 

500

Leben

Läbä

   

Substantiv

 

500

Gnade

Gnad

   

Substantiv

 

500

Herz

Härz

   

Substantiv

 

500

jetzt

itz, jetz