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Hochdeutsch – Bärndeutsch Wörterbuch
Die 1000 häufigsten Wörter, aktualisiert auf jesus4you.ch.
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Version 2026.09.26
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Jesus4you.ch Rubrik Bärndütsch.
RangWort HochdeutschWort BärndütschAusspracheBeispieleBermerkungenWortart
1derdr der Hund, der Mann: dr Hung, dr Maa.
Genitiv/Dativ Feminin: dr: Von der Mutter:
Vo dr Muäter.
nicht verwechseln mit dä, was dies bedeutet. (dä = demonstrativpronomen).bestimmter Artikel
2diedSingular: die Frau, die Tochter:
D Frou, dTochter (dT verschmelzen)
Plural: die Kinder, d Ching; die Zügel: dZügu, d Z verschmelzen zu deutlichem Z (Ts).
Achtung: di und diä ist meistens dies, nicht die.bestimmter Artikel
3undu, undund weil: u wüu; na und: na undselten und, meist u.Konjunktion
4ini, ini: dunkles i ähnlich wie in irdischin vielen Fällen: i viunä Fäu; In Bern: in Bärn, in Amerikain meist vor geographischen Wörtern, statt i.Präposition
5dendr, (ä)Ich sehe den Tisch: i gse dr Tisch.
Achtung: of verwendet man das Possessivpronomen dä statt den Artikel dr:
Ich kenne den Weg: i kennä dä Wäg. (bedeutet eigentlich Ich kenne diesen Weg-
I kennä dr Weg sagt man seltener.
Ich schwimme durch den Fluss.
I schwümmä dürä Fluss.
bis vor den Wald: bis forä Waud.
Für den guten Zweck: fürä guät Zwäck.
Kombiniert mit durch, vor und anderen Präpositionen hängt es sich als ä an: dürä, fürä, forä.
dür dr, für dr und for dr wird zu: dürä, fürä, forä, das dr wird verschluckt.
Achtung:
dürä: durch den
dürnä: durch einen
bestimmter Artikel
denwo der Mensch, den ich kenne:
der Mönsch, wo ni kennä.
Pronomen
6vonfo fovon Zürich: fo ZüriPräposition
7zuzZu viel: z viu; zu kalt, z chautZu Hause: deheim. (z Huus wird nicht verwendet).Präposition
8dasds, wo, dasDas Kind: ds Ching, das Haus: ds Huus.
Pronomen: das Buch, das du liest:
ds Buch wo du lisisch! Er sagt das: er seit das.
Artikel: ds
Relativpronomen: wo
Demonstrativpronomen: das
bestimmter Artikel / Pronomen
9mitmitMit oder ohne: mit oder ohniPräposition
10sichsich/sech/sächvariert: i, e, und äMan fragt sich: mi fragt säch; er überlegt sich: är überleit sich/säch.
Man sollte sich nicht gehen lassen: Mä sött sich nid la ga (sich betont lange).
Aussprache zwischen i,e und ä, je nach guosto.Reflexivpronomen
11desfom (vom)fomder Titel des Buches: dr Titu fom Buäch;
Das Kind des Mannes: ds Ching fom Maa.
genitiv wird kaum verwendet, immer mit fom, (fo äm), fobestimmter Artikel
12aufufauf dem Berg: uf äm Bärg, auf dem Pult: uf äm PouutPräposition
13fürfürfür sechs Franken: für sächs FrankäPräposition
14istischsie isch hübschVerb (sein)
15imimim BuschPräposition + Artikel
16demäm, emäm, manchmal bei schnellem Reden emunter dem Sofa: ungär äm Sofa.
vor dem Tisch: for em Tisch
nicht zu verwechseln mit demonstrativ Pronomen däm: diesembestimmter Artikel
17nichtnidnid oder niidIch weiss nicht: ig weiss nid. (langes i).
Nicht viel: nid viu (kurzes i).
nöd, nit sind andere DialekteNegationspartikel
18einä, äsEin Kugelschreiber: ä Chuguschriber.
Ein Tier: äs Tier
Männlich: ä
sächlich: äs
unbestimmter Artikel
19DieDDie Geschichte: D Gschichtbestimmter Artikel
20eineäEine Katze: ä Chatzunbestimmter Artikel
21alsaus, woaus als er ging: wo n är isch gange.
besser als: besser aus;
Konjunktion: wo
Präposition: aus
Konjunktion / Präposition
22auchoihr seit auch gut; dir sit o guät.
auch noch viel: o no viu
Adverb
23esäs, ses ist genug: äs isch gnuä.
Hat’s noch Käse: Het’s no Chäs?
Personalpronomen
24anaan der Haut: a der Hut. Es ist an der Zeit: äs isch a dr Zit.Präposition
25werdenwärdewir werden kommen: mir wärde cho.
sie werden gefressen: si wärde gfrässä.
Verb
26aususau dem Haus: us äm Huus.Präposition
27erär, när, er, rer sagte: är het gseit.
Sie wissen nicht, wo er ist:
Sie wüsse nid, no när isch.
sagt er: seit er oder seit r.
In schnellen Redewendungen kann das är zu er oder r fliessen.Personalpronomen
28hatheter hat gesagt: är het gseit.Verb (haben)
29dassdassdass oder dassie schrieb, dass es geschlossen war: sie het gschriebä, dass äs gschlossä isch gsi.Konjunktion
30siesie (si)
sä
tiefes, dunkereres isie ist gescheit: si (sie) isch gschiid.
so dass ich sie heilen würde: so dass ig sä würd heilä. Ich sehe sie: I gseh sä.
Nicht so helles i wie im Hochdeutschen.
si alternative Schreibweise.
sä: Akkusativ
Personalpronomen
31nachnachnach drei Tagen: nach drü TagäPräposition
32wirdwirdes wird regnen: es wird rägnä.Verb (werden)
33beibidunkles ibei der Tanne: bi dr TannäPräposition
34einerärä, nära,
einä
Das Licht einer Lampe: Ds Licht vo n`ärä Lampä. Bei einer: bi närä.
Einer Frau passiert das nicht: Ärä Frou passiert das nid.
Einer gegen alle: einä gägä auui.
das n vor ärä ist ein Verbindungsbuchstabe und ergibt närä oder närä.
Als Zahlwort: einä
unbestimmter Artikel, Zahlwort
35DerDrDer Wetterbericht is schlecht: Dr Wätterbricht isch schlächt.bestimmter Artikel
36umumUm wieviel Uhr: um weli Zit.
Er sagt das, um zu blöffen: er seit das, um z blöffä.
Präposition
37amamAm Abend: am AbäPräposition + Artikel
38sindsi helles iwir sind, sie sind: mir si, sie si (tönt fast wie: se si, das ie in sie ist dunkel, das i in si ist hell)Verb (sein)
39nochnonoch nicht: no nid; noch mehr: no mehAdverb
40wiewi, wiäWie machst du das: Wi oder wiä machsch du das. Wie viel: wi viu.
Wie ein Profi: Wiä (wi) n`ä Profi.
Konjunktion / Adverb
41einemämnä, nä.
eim (Zahlwort)
ämnä: zwei typisch helle bärndütsch ä.

eim: e-i wie ey in Peyer, nicht ä!
Die Leute laufen mit einem Handy vor dem Kopf herum: D Lüt loufe mit ämnä Handy vor em Chopf umä (rumä).
Ich erzähle einem Kind von einem Buch mit einem Mann bei einem Wald. Ig verzeuuä ämnä Ching vom nä Buäch mit ämnä Maa bim nä Waud.
Mit einem Soldat kann man keine Schlacht gewinnen: Mit eim Soudat chame ke Schlacht gwinnä.
unbestimmter Artikel:
einem: ämnä
von/bei einem: vom nä, bim nä.
Zahlwort: eim
unbestimmter Artikel /
Zahlwort
42überüberdas ü ist dunkler und kurzüber den Wolken: über dä Woukä. Präposition
43einenä, nä
ei (Zahlwort)
Ich sehe einen Mann und einen Vogel: Ig gseh ä Maa u nä Fogu.
Einen Vogel zähmt man leichter als zwei:
Ei Fogu zähmt mä liächter aus zwe.
Artikel: einen: ä, nä
Zahlwort: einen: ei
unbestimmter Artikel{
Zahlwort
44DasDs Das Geheimnis: Ds Gheimnisbestimmter Artikel / Pronomen
45sosoSo blöd kann man doch nicht sein:
So blöd cha mä doch nid si.
Adverb
46SieSie (Si) ie: dunkles i ähnlich
wie in irdisch
Sie gehen alle nach Hause (heim).
Sie gö auui hei. (Ausprache: hey).
nach hus wird nicht verwendet.Personalpronomen
47zumzumZum Glück: zum GlückPräposition + Artikel
48warisch gsiEr war mal reich: Er isch mau riech gsi.Achtung: Berndeutsch hat kein Imperfekt: war = isch gsi, gleich wie: ist gewesen = isch gsi.Verb (sein)
49habenhei, hahei: ei wie ey in PeyerWir haben, sie haben: mir hei, sie hei.
Man kann haben: me cha ha.
hei: 1.+3. pers. plural
ha = Infinitiv
Verb
50nurnumäWenn ich nur mehr Geld hätte:
Wenn i numä meh Gäut hät.
Adverb
51wennWe, WennWenn das wahr wäre: We das wahr wär.
Wenn ein Kind schreit: Wenn äs Ching schreit.
Wenn vor Vokalen.
We vor Konsonanten.
Konjunktion
51.5wannwennWann fängt der Film an:
Wenn faat dr Fium a?
Bärndütsches wenn ist Hochdeutsches wann!
52oderoderoder Spucke: oder ChoderKonjunktion
53vorfor (vor)forVor dem Haus: For em Huus. Präposition
54mehrmehmehMehr Gehirn: meh HirniAdverb / Pronomen
55durchdürä, dürdürä, dürDer ist durch gedreht (wörtlich der ist durch bei ro): Dä isch dürä bi rot. Dä isch dürä dräit.
Durch die Wiese, durch das Feld, durch den Wald:
dür d Wisä, dür ds Fäud, dürä Wald
dürä wird sowohl für durch, als auch für durch den verwendet.
dür dr wird zu dürä.
Präposition
56manme, mäme, mi oder mäMan hat nur ein Leben: me het numä eis Läbä.Indefinitpronomen
57seinsi
sis, si
si langes i: sein
si, kurzes tiefes i: possesivpronomen
Haben oder Sein: Ha oder Si.
Das kann nicht sein: das cha nid si.
Sein Buch, sein Bauch, sein Freund:
sis Buäch, si Buuch, si Fründ.

sein als Possesivpronomen:
si: maskulin
sis: neutrum
Verb / Possessivpronomen
58ichi, igi: langes tiefes i, fast e.Ich bin fix und fertig: I bi fix u fertig.Personalpronomen
59aberaberaber wieso liest du das?
aber wieso lisisch du das?
Konjunktion
60JahrJahrWir schreiben das Jahr 2026.
Mir schriebä ds Jahr twöituusig u sächsäzwänzg
Substantiv
61kannchader kann mich mal. dä cha mi mau.
Sie kann nicht schweigen:
si cha nid schwigä.
Verb (können)
62gegengägäHast du was gegen mich: Hesch öppis gägä mi?Präposition
63dannda, nachhärDann kam die Überraschung: da isch d Überraschig cho. Oder: Nachhär….Adverb
64sehrsehrSehr viel: sehr fiu. Sehr wenig: sehr weni.Adverb
65bisbisbis zum geht nicht mehr: bis zum «geht nicht mehr». (geit nümmä)..
Bis bald: Bis baud.
Das Sprichwort wird Hochdeutsch gelassen.Präposition / Konjunktion
66ohneohniOhne Kinder ist ohne Leben: Ohni Ching is ohni Läbä. Ohne Kuchen: ohni chuächä.Präposition
67mussmuäsmuäsIch muss nichts: ig muäs nüt.
Es muss dort schön sein: äs muäs dert schön si.
Verb (müssen)
68schonschoNicht schon wieder: nid scho widär.
Das ist schon noch schön:
Das isch scho no schön.
Adverb
69wirmirWir sind nicht euch. Mir si nid öich.
Wir haben alles: mir hei auues.
Personalpronomen
70diesedi,diädi: kurzes i, diä: mehr betont.Diese Wiese: di Wisä. Diese Frau: diä Frou.di oder diä hier austauschbar.Demonstrativpronomen
71ZeitZitZitZeit ist Geld: Zit isch Gäut.wir verzichten auf alte schreibweise Zyt.Substantiv
72nurnumänumäNur noch eine kurze Zeit:
numä no nä churzi Zit.
Adverb
73ihmihmihm oder im.Geht es ihm gut: geits ihm guät.
Sie hat ihm nichts gesagt: sie het ihm nüt gseit.
ihm betont, unbetont tönt es wie im.Personalpronomen
74würdewürdwürdDas Kind würde sich freuen: Ds Ching würd säch freuä.
Ich würde das nicht machen: i würddas nid mache.
Er würde hören: är würd lose.
das d in würde kann mit folgenend wörtern auf d wie ´das´ zu einem starken t werden und verschmelzen.Verb (werden)
75ihneninä, näinä, näSie kaufte ihnen schöne Sachen:
Si het nä schöni Sachä kouft. (gchouft).
Er sagte es ihnen: är het’s inä gseit oder: är het nä’s gseit.
inä ist betont.Personalpronomen
76unterungerUnter dem Stuhl: unger em Schtuäou. (Stuäu).Präposition
77allesauuesaouues, doppel uu
statt doppel LL
= scharfes u.
Alle meine Entelein haben alles:
Auui mini Äntäli hei auues.
Alles für die Katz: auues für Katz. (d Chatz verschmilzt zu Katz).
aouues, doppel uu
statt doppel LL
= scharfes u.
L wird manchmal zu u: typisch Bärndütsches Phänomen, auch in anderen Sprachen.
Indefinitpronomen
78ihrdir,der, er, ir
rä, ihrä (ärä),
ihräs
i in dir & ir ist dumpf,
Richtung e.
Seid ihr noch wach: Sid dir no wach?
macht ihr das: machet ir das? (machet dr)
Sag es ihr: säg’s ihrä. Unschön: Säg’s ärä.
Ich habe ihr gesagt: I ha rä gseit.
Ihr sollt ihr nichts zu Leide tun: dir söuuät ihrä nüt z Leid tuä.
Ihr Gesicht ist wunderbar: ihräs Gsicht is wunderbar.
Peronalpronomen
plural: dir, dr;
unbetont, bei Fragen nach dem Verb verschmelzt mit t: er, ir
geht ihr: göht er, göht ir, göht dir.

fem. singular: rä, ihrä, ärä
Possesivpronomen: ihräs
Personalpronomen / Possessiv
79diesediä, di diä, diDiese Kuh macht die Türe nicht zu.
diä Chuä macht dTürä nid zuä.
Diese Waffe ist verboten: Di Waffä isch verbottä.
Demonstrativpronomen
80zweizwe, zwöiZwei Männer und zwei Frauen:
Zwe Männer ud zwe Frouä.
Zweiundzwanzig: zwöiäzwänzg.
Zwei oder drei: zwöi oder drü.
Zwe: maskulin & feminin
zwöi: neutrum
Zahlwort
81michmi langes tiefes i (betont), oder kurzes helles i.Ich sehe mich nicht in dieser Rolle:
I gse mi nid i derä Rouuä.
Reflexivpronomen
82dududu lernst schnell: du lersch schnäu.
du lehrst Englisch: du lehrsch Änglisch.
Personalpronomen
83ihnnäFrag ihn doch: Frag nä doch.ihn.
Wir sehen ihn: mir gse nä. (gsenä).
Personalpronomen
84alleauuiaouuiAlle Leute wollen glücklch sein:
Auui Lüt wei glückläch si.
L zu u Phänomen, manchmal:
L wird zu u.
LL zu uu.
Indefinitpronomen
85meineminiIch kaufe meine Katze nicht im Sack:
I choufe mini Chatz nid im Sack.
Die Katze hat meine Maus gekauft:
Kchatz (dChatz) het mini Muus kouft (gchouft).
Possessivpronomen
86ganzganzGanz gut: ganz guät.Adjektiv / Adverb
87meinemeinämeynäIch meine nicht meine Katze:
I meine nid mini Chatz.
Verb: meinen: meinä.Verb
88dochdochHast du’s nicht gemacht? Doch.
Hesch es nid gmacht? Doch.
(du nicht nötig in Berndeutsch, wenn in einer Frage ein es folgt).
Das geniale doch existiert in vielen Sprachen nicht und kann oft nicht genau übersetzt werden. Die Schwyzer habens erfunden. (;-).Adverb / Partikel
89machenmachäWas sollen wir machen:
was söuuä mär machä.
Verb
90seinersiräseiner Tochter: sirä Tochtär.Possessivpronomen
91michmi mi, oder miiSie hält mich an der Hand:
Sie hautät mi a der Hang.
Personalpronomen
92immerimmerImmer wieder: immer widär.Adverb
93wiederwidär, widerwidär oder wider: kurzes iWieder und wieder: widär u wider.beide Schreibweisen berechtigt.Adverb
94sagtseitsie sagt die Wahrheit: si seit d Wahrheit.Verb (sagen)
95wowo wo, was, wie: wo, was wiä.Adverb / Konjunktion
96zwischenzwüschäZwischen zwei Zwetschgen zwitschert ein Vogel:
Zwüschä zwöi Zwätschgä zwitschärät ä Fogu.
Präposition
97vielfiuman könnte viel mehr machen:
me chönnt fiu meh machä.
fiu, plural:filiAdverb / Pronomen
98denendenädenen kann man es nicht recht machen:
denä cham äs nid rächt machä.
Relativpronomen
99weilwüu, ouIch will das, weil’s gut ist:
I wott das, wüu’s guät isch.
Weil das zu schwer ist: Ou’s z schwär isch.
beides wird verwendet, wüu oder ou.Konjunktion
100dortdertDort möchte ich nicht wohnen:
Dert möchti nid wohne
möchti = möcht iAdverb
101hatteha ka, het kaIch hatte: i ha ka
er hatte: är het ka
Es gibt kein Präterium (imperfekt) im Berndeutschen, man muss immer mit Perfekt übersetzen.Verb (haben)
102seinemsim, sinemMit seinem dicken Bauch, sieht er seinen Pimmel nicht:
Mit sim dickä Buuch, gseht der si Gigü nid. 🙂
Possessivpronomen
103unsüssie schenkt uns keine Aufmerksamkeit:
sie schänkt üs ke Ufmerksamkeit.
Das kann nur uns passieren:
Das cha numä üs passierä.
Sie sehen uns: Sie gseh üs.
uns: üs: Dativ und AkkusativPersonalpronomen
104eineä, eieine Frau: ä Frou.
Du siehst eine Biene: Du gsesch äs Bieni. (Bieni sächlich in Berndeutsch).
Du hast eine Tochter: Du hesch ä Tochter.
Eine oder zwei Birnen?
Ei oder zwe Birä.
eine, ä: Nominativ und Akkusatiiv
Berndeutsch unterscheiden zwischen Artikel ä oder Zahlwort ei, ist hier also eindeutiger als Hochdeutsch.
unbestimmter Artikel / Zahlwort
105waswasWas du nicht sagst: was du nid seisch.Interrogativpronomen
106wirdwirdDas wird nix. Das wird nüt.Verb (werden)
107seinsi, sisDas kann schon sein: das cha scho si.
sein Tisch: si Tisch.(Maskulin)
sein Buch: sis Buäch. (Neutrum)
Es sieht seinen Tisch: er gseht si Tisch.
si Tisch: Maskulin
sis Buäch: Neutrum
Er gseht si Tisch: Akkusativ Possesivpronomen mönnlich wie Nominativ, nicht wie Hochdeutsch.
Deshalb machen Schweizer hier oft Fehler beim Hochdeutsch sprechen.
Verb / Possessivpronomen
108nurnumäNur nicht etwa auch noch das:
Numä nid öppä o no das.
Adverb
109einemämnä, äm nä
eim
Sie gibt die Medallie einem Mann mit einem einzigen Bein:
Sie git d Medalliä ämnä Maa mit eim einzigä Bei.
Berndeutsch hunterscheident Maskulin & Neutrum Artikel Dativ ämnä von Zahlwort Dativ eim.unbestimmter Artikel
Zahlwort
110welcheweli, woWelche Sprache sprichst du?
Weli Sprach sprichsch du?
Die Frau, welche ich liebe.
D Frou, wo ni liäbä (gärn ha).
Gib mir welche: Gib mir as paar.
Frage: Weli
Relativpr: wo
Interrogativpronomen / Relativpronomen
111ihneninä, näsiehe oben, Wort 75DativPersonalpronomen
112MenschenMönschäAlle Menschen sind gleich vor Gott.
Auui Mönsche si gliich for Gott.
Substantiv
113anderenangäräaus anderen Kulturen: us angärä KulturäAdjektiv / Pronomen
114kannchach wie bei achIch kann, sie kann: i cha, sie cha.ch ist immer rau, auch for e und i.Verb (können)
115werdenwärdäWir werden sehen: mir wärdä gseh.
Sie werden kommen: sie wärdä cho.
Sie werden gross: sie wärdä gross.
Das kann gut werden: Das cha guät wärdä.
Verb
116ihrdir, er, ir
rä, ihrä (ärä),
ihräs
Seid ihr noch wach: Sid dir no wach?
macht ihr das: machet er das?
Sag es ihr: säg’s ihrä. Unschön: Säg’s ärä.
Ich habe ihr gesagt: I ha rä gseit.
Ihr sollt ihr nichts zu Leide tun: dir söuuät ihrä nüt z Leid tuä.
Ihr Gesicht ist wunderbar: ihräs Gsicht is wunderbar.
Peronalpronomen
plural: dir;
unbetont, bei Fragen nach dem Verb verschmelzt mit t: er, ir
göht er, geht ihr.

fem. singular: rä, ihrä, ärä
Possesivpronomen: ihräs
Personalpronomen / Possessiv
117zuz, zuzu klein, zu weit, zu alt, zu ihr:
z‘ chlii, z wit, zu aut (z’aut), zu ihrä
öfters nur z, seltener zu.Präposition
118habehaIch habe: i ha.
er sagt, er habe: är seit, är heigi, är häbi.
er habe: er heigi oder häbi: indirekte Rede. Siehe Grammatik Tabellen für die wichtigsten paar Wörter. Verb (haben)
119diesedi,diäsiehe obenDemonstrativpronomen
120mehrmehMehr Licht, sagte Göethe auf dem Sterbebett.
Meh Liächt, het Göethe uf äm Stärbäbett gseit.
Viel, mehr, am meisten:
Fiu, meh, am meischtä
Adverb / Pronomen
121keinenke, kenäIch habe keinen Bock: I ha ke Bock.
Er hat keinen Job: Är het ke Job.
Wir kennen keinen. Mir kennä kenä.
Sie findet keinen, der zu ihr passt: sie fingt kenä, wo zu ihrä passt.
unbestimmter Artikel (neg.)
122seinersinerä, fo sinäräDas Haus seiner Mutter: Ds Huss fo sinärä Muätär. (Genitiv / fo & Dativ).
Er gibt seiner Mutter: Är git sinärä Muätär.
Genitiv: fo sinäre (fo plus Dativ).
Dativ: sinärä.
Genitiv wird nicht/kaum benutzt im Berndeutsch. Möglich in dieser Form:
Seiner Mutters Aufgabe: Sinärä Muätärs Ufgabe…
Possessivpronomen
123alsaus, woAls sie ankamen: wo sie si aacho.
Mehr als genug: meh aus gnuä. (gnuäg)
Konjunktion / Präposition
124keinekeni, keEr hat keine Frau: Är het ke (keni) Frou.
Kaufe keine Äpfel: chouf keni Öpfu.
Ihr kennt keine, welcher ihr vertraut.
Dir kennät keni, wo dr vertroutet. (welärä dir vertrouät).
unbestimmter Artikel (neg.)
125sondernsondernNicht A, sondern B. Nid A, sondern B.Konjunktion
126ichi, igIch bin nicht du: Ig bi nid du.
Ich habe Zeit: I ha Zit.
Personalpronomen
127binbiIch bin, der ich bin: I bi dä, wo ni bi.Verb (sein)
128ihreihriIhre Laune: ihri Lunä. Ihre Tochter: Ihri Tochter.Possessivpronomen
129damitdamit, da dr mitdamit du’s weisst: damit du’s weisch.
Er arbeitet, damit er Geld hat:
Är arbeität, damit är Gäut het.
Damit kann man arbeiten: damit cha mä arbeitä
Pronomen / Adverb
130ihnnä, ihndu findest ihn. Du fingsch nä (ihn).
du kennst ihn gut: du kennsch ihn (nä) guät.
ihn ist mehr betont als nä.Personalpronomen
131auchoAnche heisst auch auf Italienisch: anche heisst o uf Italiänisch.
Auch das noch: O das no.
Adverb
132erstenerschtäDier Ersten werden die Letzten sein:
Die Erschtä wärdä die Letschtä si.
Adjektiv
133hattehet kha (het gcha)Sie hatte viel Talent. Sie het fiu Talänt kha.Berndeutsch hat kein Präterium, es wird immer mit Perfekt umschrieben.
er hatte -» er hat gebabt: er het kha. Kha ist eigentlch gcha (gehabt), aber man hört ein deutliches k. die Schreibweise kha finde ich treffender.
Verb (haben)
134sehrsehrIm Herbst sind die Bäume sehr bunt:
Im Herbscht si Böum sehr bunt.
Adverb
135zwischenzwüschäZwischen zwei Zwiebeln: zwüschä zwe Zibälä.Präposition
136JahrenJahrIn all diesen Jahren: I au denä Jahr.Substantiv
137beibiBei mir: bi mir. Bei der Tanne: bi dr Tannä.Präposition
138seinsi
sis, si
si langes i: sein
si, kurzes tiefes i: possesivpronomen
Haben oder Sein: Ha oder Si.
Das kann nicht sein: das cha nid si.
Sein Buch, sein Bauch, sein Freund:
sis Buäch, si Buuch, si Fründ.

sein als Possesivpronomen:
si: maskulin
sis: neutrum
Verb / Possessivpronomen
139gehabtkha (gcha)du hast gehabt: du hesch kha.Kha oder gcha.Verb (haben)
140anderenangäräeinen anderen Weg: än angärä Wäg.Adjektiv / Pronomen
141würdewürd, (würdi)ich würde das nicht tun: i würd das nid mache.
er würde schon gerne gehen.
Är würd scho gärn gah.
würdi tönt eher nach indierkter Rede, oft ist würd besser.Verb (werden)
142nachnachNach sechs Uhr: Nach sächs Uhr.
Nach 35 Minuten: Nach füfädriessg Minutä.
Nach Hause: hei (nach Huus wird nicht verwendet, sonder hei (heim)).
Präposition
143sollensöuuädie sollen mal kommen: di söuuä mau cho.sie Konjugation von sollen in Grammatik.Verb (sollen)
144zweizwöiZwei Männer: zwöi Männer.
Zwei Kinder: zwöi Ching.
Zwei Frauen. zwe Frouä
Zahlwort
145machenmachäWir können das machen: Mir chöi das machä.Verb
146erstenerschtäIm ersten Augenblick: im erschtä Ougäblick.
Die ersten Kirschen sind reif:
Di erschtä Chirschi si riif.
Adjektiv
147habenhei, hahei: ei wie ey in PeyerWir haben, sie haben: mir hei, sie hei.
Man kann haben: me cha ha.
hei: 1.+3. pers. plural
ha = Infinitiv
Verb
148unterungerUnter dem Tisch: unger em Tisch.
Unter Umständen: unger Umschtänd
Präposition
149MannMaa (Ma)Dieser Mann ist gescheit: dä Maa isch gschiid.Substantiv
150lässtlaatEr lässt sie nicht in Ruhe. Är laat sä nid i Ruä.
Sie lässt ihn nicht gehen.
Sie laat nä nid la gah.
s.a. GrammatikVerb (lassen)
151solltesöttdas sollte klar sein: das sött klar si.Konj. siehe GrammatikVerb (sollen)
152würdewürdIch würde gerne kommen: I würd gärn cho.
Es würde lieber spielen: es würd liäbär schpilä.
Verb (werden)
153alsoausoEs regnet also nicht: Es rägnät auso nid.Adverb / Konjunktion
154bisherbis itz, (bishär)Bisher ging das gut: Bis itz isch das guät gangä.bishär nicht sehr üblich, tönt «gehochdeutscht»Adverb
155LebenLäbäMan hat nur ein Leben: Mit het numä eis Läbä.Substantiv
156MilliardenMilliardä10 Milliarden Franken: Zäh Miliardä Frankä.Substantiv
157WeltWäut, Wä’utä-u, nicht öi.Es kam auf die Welt. Es isch uf d Wä’ut cho.Substantiv
158RegierungRegiärigDie Regierung kann nicht mal einen Kaugummi Automaten verwalten.
D Regiärig cha nid a mau ä Chätschgummi Outomat verwautä.
Substantiv
159konntehet chönnäSie konnte es nicht sagen:
sie het’s nid chönnä sägä.
Verb (können)
160ihremihrämSie sagte es ihrem Freund:
Sie het’s ihräm Fründ gseit.
Possessivpronomen
161FrauenFrouäIn dieser Abteilung arbeiten viele Frauen:
I derä Abteilig arbeitä fiu Frouä.
Substantiv
162währendwährendWährend dem die Sendung lief.
Während däm d Sändig isch gloffä.
Präposition / Konjunktion
163LandLandDas ist ein schönes Land.
Das isch äs schöns Land.
Substantiv
164zehnzähZehn Gram. Zäh Gram.
Zehn Zähne: Zäh Zäng.
Zäh für Zähne ist eher Ostschweizerisch, Zürcherisch, was dann sowas wie Zeh Zäh für 10 Zähne gibt.Zahlwort
165würdenwürdäwir würden, wenn sie auch würden.
mir würdä, we si o würdä.
Verb (werden)
166stehenschta (sta)Mann muss stehen, so platsch voll ist der Bus.
Me muäs schta, so platch vou isch der Bus.
Verb
167jaja Ja klar: ja klar; ja oder nein: ja oder nei.Partikel
168USAUSAU ÄS AIn den USA sind Wahlen: i dr USA si Wahlä.
Er kam aus den USA zurück:
Är ist us dr USA zrügg cho.
In den Vereinigten Staaten:
i dä Vereinigtä Schtaatä. (normal plural).
UÄSA ist auf Berndeutsch als Singular Feminin behandelt, (nicht als Plural für Vereinigt Staaten), deshalb i dr (in der).Substantiv
169heißtheisstei wie ey in PeyerDie Ziege heisst Konwalia.
Di Geiss heisst Konwalia.
Verb (heißen)
170diesdas, (diesäs)Er sagt dies nur, weil er muss.
är seit das numä, wüu är muäs.
Dies oder das: das oder das. hier behilft man sich mit: diesäs oder das.
diesäs tönt etwas gekünstelt, um nah beim Hochdeutsch zu bleiben. Dies oder diis ist nicht üblich.Demonstrativpronomen
171zurückzrüggSie kommt zurück aus den USA.
Sie chunnt zrügg us dr USA.
Er legte 20 km zurück:
Är het zwänzg km zrügg gleit.
Adverb
172KinderChingEs werden kaum mehr Kinder gemacht.
Es wärde chum meh Ching gmacht.
Substantiv
173dessendäm si
däm sini
däm sis
dessä, fo däm
Dessen Bruder: däm si Bruäder.
Dessen Frau: däm sini Frou.
Dessen Kind: däm sis Ching.
Du kannst dir dessen bewusst werden:
Du chasch dir dessä bewusst wärdä.
Bist du dir dessen sicher?
Bisch du dir dessä sichär?
däm si bedeutet: dem sein, wird als Ersatz für nicht verwendeten Genitiv genommen.
selten Genitiv: dessä, bei Bezug auf vorhergehende Aussage. Wir oft umgangen, z.B. Bisch du dir da sichär.
Possessiv / Relativpronomen
174ihneninä, näIch vertraue ihnen: i vertrouä inä. S. Wort 75inä, das i ist kurz, nicht wie bei ihnen, deshab kein h.Personalpronomen
175derenderä iräs, denä iräs
fo denä
deren Mann: derä irä Maa.
deren Kind, deren Kinder:
denä ires Ching, denä iri Ching.
deren man sich bewusst ist:
fo denä wo mä säch bewusst isch.
derä: sing. f,
denä: plural
Relativpronomen
176sogarsogarSogar isch glich uf Bärndütsch wie Hochdütsch.Adverb
177FrageFragDas ist die Frage: das isch d Frag.Substantiv
178gewesengsier ist gewesen: är isch gsi.Verb (sein)
179ersteerschtädas erste Gebot: ds erschtä Gebot.Adjektiv
180gabhet gäes gab keine Möglichkeit:
es het ke Möglächkeit gä.
Berndeutsch hat kein Präterium.
Infinitiv: geben: gäbä
Verb (geben)
181liegtligtkurzes iDie Stadt liegt am Meer: d Schtadt ligt am Meer.Verb (liegen)
182gargar
ling
Gar nicht: gar nid. Ganz und gar: ganz u gar.
das Essen ist gar: ds Ässä isch ling.
Adverb
183davonderfo, fo dämEr ist noch einmal davon gekommen:
er isch nomau derfo cho.
Gib mir etwas davon: Gib mir öppis fo däm (derfo).
Adverb
184gesterngeschterGestern hat’s den ganzen Tag geregnet.
Geschter het’s dr ganz Tag grägnät.
Adverb
185gebengä du kannst mir auch was geben:
du chasch mer o öppis gä.
Verb
186TeilTeilteylzum Teil: zum Teil (ausgesprochen Teyl)Substantiv
187PolizeiPolizeiPolizeyDie Berliner Polizei hat sehr negative Schlagzeilen gemacht:
D Berliner Polizei het sehr negativi Schlagzilä gmacht.
Substantiv
188dassdasssag mir, dass das nicht stimmt:
säg mir, dass das nid schtimmt.
Konjunktion
189hättehätSie hätte gerne ein Eis:
si hät gärn ä Glassä (Glacä).
Glassä kommt vom Französischen glace. Berndeutsch hat etliche französischen Wörter übernommen.
Hätte Konjugation siehe Grammatik
Verb (haben)
190eigeneneigätäDie wollen einem zwingen, die eigenen Tiere zu vergiften – mit ihren Impfzwängen.
Die wei einäm zwingä, di eigätä Tiär z vergifte, mit ihrnä Impfzwäng.
Adjektiv
191kaumchumlanges uKaum erschien es, war es auserkauft:
chum isch äs erschienä, isch äs scho usverchouft gsi.
Adverb
192siehtgsehtSie sieht alles durch eine rosa Brille:
sie gseht aouuäs dür nö rosäroti Brüouuà
gseht sieht wegen g as wie ein Perfekt Partizip, ist es aber in diesem fall nicht, wobei das Perfekt Partizip gseh mit Präsens 1. Pers Sing & Plural übrereinstimmt: i gseh, mir gseh.Verb (sehen)
193großegrossiEine grosse Tasse: ä grossi TassäIn der Schweiz wir ß weder im Hochdeutschen noch Dialekt verwendet.Adjektiv
194DennDennDenn es ist klar, dass es falsch ist.
Denn es isch klar, dass es fautsch isch.
Konjunktion
195weiterewitterier brachte noch viele weitere Argumente:
är het no viou witteri Argumänt bracht.
Adjektiv
196WasWasWas soll das. Was söu das.Interrogativpronomen
197sehengseh (gse)Wir werden ja sehen: mir wärde ja gseh.Gseh ist sowohl Infinitiv als auf Partizip: I ha gseh, I wirdä gseh.Verb
198machtmachtEs macht mir keinen guten Eindruck: Es macht mir ke guätä Iidruck.
Ihr macht mir Angst. Dir machät mir Angscht.
Verb (machen)
199AngabenAagabäWie schafft es Angabenauf Platz 199?
Wie schfft’s Aagabä u Platz Hundärt Nünänünzg?
Substantiv
200wenigerwenigerEin Wort weniger zum lernen.
Äs Wort weniger zum leerä (lernä).
Adverb / Pronomen
201geradegradkurzes aDas ist jetzt gerade passiert, er fuhr gerade aus.
Das isch itz grad passiert, är isch grad uus gfahrä.
Adverb
202lässtlaasch, laatDu lässt, er lässt: du laasch, är laat.
Das lässt mich nicht in Ruhe:
Das laat mi nid i Ruä.
Konjuagion von lassen: laa siehe GrammatikVerb (lassen)
203GeldGäutIch habe Geld in Hülle und Fülle:
I ha Gäut i Hüouui u Füouui.
Substantiv
204MünchenMünchäMönche leben in München.
Mönchä läbä in Münchä.
Substantiv
205deutschedütschideutsche Mentalität: dütschi Mentalität.Adjektiv
206allenauunäAuf allen Ebenen. Uf auunä Äbänä (Äbäni).Indefinitpronomen
207daraufdrufEs kommt darauf an, ob es Sinn macht.
Es chunnt druf a, ob’s Sinn macht.
Adverb
208wohlwoou (wou)llanges oWohl oder übel. Woou oder übu.h macht keinen Sinn, wegen dem u statt L. Deshalb eher doppel ooAdverb
209späterschpäter (später)Später gingen wir nach Hause:
Schpäter si mir hei gangä.
Adverb
210könnechönniEs hiess, das Flugzeug könne nicht fliegen:
es het gheissä, ds Flugzüüg chönni nid flügä.
Ich könne gut Deutsch: i chönni guät Dütsch.
Verb (können)
211deshalbdrumSie waren deshalb glücklich:
Sie si drum glückläch gsi.
Adverb
212allerfo aunäDie Anzahl aller Kandidaten:
D Azaau fo aunä Kandidatä
von plus Dativ, statt Genitiv.Indefinitpronomen
213kamisch choEr kam, sah und siegte.
Er isch cho, het gse u het gsiegt.
tönt nicht schön, geht aber nicht anders. Kein Präterium.Verb (kommen)
214ArbeitArbeitArbeytArbeit macht nicht immer Spass.
Arbeit macht nid immer Schpass.
Substantiv
215michmi Mich kann nichts mehr umhauen, sagt Mr. Arroganz:
Mi cha nüt me umhouä, seit Mr. Arroganz.
Sie sieht mich: Sie gseht mi.
Personalpronomen
216gegenübergägänüber
vis-à-vis (Wisawi)
WisawiGegenüber dem Restaurant:
Wisawi fom Restaurant.
Ihr gegenüber sass der Anwalt:
Ihrä gägänüber isch dr Awaut gsässä.
Wisawi tönt natürlicher als gägänüberPräposition
217nächstennächschtäIm nächsten Augenblick.
Im nächschtä Ougäblick
Adjektiv
218bleibtblibtDas bleibt geheim: Das blibt gheim. (gheym).Verb (bleiben)
219wenigweniEs hat wenig Benzin: Äs het weni Bänzin.
Ein wenig Honig: äs bitzäli Honig, oder: ä chli Honig. ä weni Honig isch nicht üäbläch
wenig: weni
ein wenig: ä chli, äs bitzäli
Adverb / Pronomen
220langelängiDer hat eine lange Leitung: Dä het ä längi Leitig.Adverb
221gemachtgmachtWer hat das gemacht: Wär het das gmacht?Verb (machen)
222WerwärWer ist das: Wär isch das.
Wer hat gewonnen: Wär het gwunnä.
Interrogativpronomen
223DiesdasDies ist die Wahrheit. Das ist d Wahrheit.Demonstrativpronomen
224FallFauIm Fall der Fälle: Im Fau fo dä Fäu.Bei Sprichwörtern switcht man oft ins Hochdeutsche oder eine Mischung:
Im Fau dr Fälle oder pur: Im Fall der Fälle.
Plural für Fall Fäu tönt gleich wei Singular und Plural von Fell: Fäu, Fäu
Substantiv
225mirmirMir geht es gut: Mir geit’s guät.Personalpronomen
226gehenga, göBesser gehen statt stehen:
Besser ga schtatt schta. (gah statt stah).
Sie gehen ins Kino: Si gö ids Chino.
ga (gah): Infinitiv gehen.
gö: 3 Person Plural gehen.
Verb
227BerlinerBerlinerUnter der Berliner Mauer fand man gekochte Berliner: Unger dr Berliner Muur het ma kochti Berliner gfungä. Adjektiv / Substantiv
228malmau5 mal 6 ist 31: Füf mau sächs is einädriessg.circa 🙂Adverb
229WegWägDer Weg muss weg. Dr Wäg muäs wägg.Substantiv
230CDUCDUCDU Substantiv
231wolltehet wöuuäSie wollte Karriere machen anstatt viele Kinder.
Si het wöuuä Karrierä machä anstatt fiu Ching.
Verb (wollen)
232sechssächsUm sechs Uhr: am sächsi.
Er isst sechst Eier pro Tag: Är isst sächs Eiär pro Tag. (Eyär).
Zahlwort
233keinenkeEr verdient damit keinen Cent.
Är verdient damit ke Cent.
Er liess sie keinen Augenblick aus den Augen.
Är het sä ke Ougäblick us dä Ougä gla.
unbestimmter Artikel (neg.)
234WocheWochäEine Woche hat sieben Tage:
Ä Wochä het siebä Tag.
Substantiv
235dagegendergägäViele stimmten dagegen: Fiu hei dergägä gschtimmt.Adverb
236altenautäBei den Lockdowns hat man die alten Leute im Stich gelassen: Bi dä Lockdowns het mä die autä Lüt im Stich gla.Adjektiv
237möglichmöglächAlles ist möglich dem, der glaubt.
Auues isch mögläch däm, wo gloubt.
Adjektiv
238giltgiutDas gilt hier nicht: Das giut hiä nid.Verb (gelten)
239erklärtehet erklärtEr erklärte es deutlich und gründlich:
er het’s dütläch u gründläch erklärt.
kein Präterium im BerndeutschVerb (erklären)
240müssemüässiSie denkt, er müsse ihr aufs Wort gehorchen:
Sie dänkt, är müässi ihrä ufs Wort ghorchä.
siehe Grammatik für Konjugation von müssenVerb (müssen) Konjunktiv I.
241DabeiDerbiDabei war das ganz anders gemeint:
Derbi isch das ganz angärsch gmeint gsi.
r deutlich hörbar.Adverb
242könntenchönntiwir könnten, sie könnten:
mir chönnti, sie chönnti
siehe GrammatikVerb (können)
243GeschichteGschichtDie Geschichte lehrt uns, dass die meisten nichts aus der Geschichte lernen:
Gschicht lehrt üs, dass die meischtä nüt us dr Gschicht lerä.
Wörtlich: D Gschicht. Der Artikel wird hier meist weggelassen, da es ein Zungenbrecher ist.
Lernen: kein n im berndeutsch. tönt gleich wie lehren.
Substantiv
244zusammenzämäMachen wir das zusammen:
Machä mir das zämä?
Adverb
245findenfingäIch kann den Schlüssel nicht finden:
I cha dr Schlüssu nid fingä.
Verb
246TagTagDer Tag der Abrechnung:
Dr Tag fo dr Abrächnig.
Substantiv
247ArtArtAuf die gleiche Art und Weise.
Uf die glichi Art u Wies.
Substantiv
248erhaltenbecho, erhautä.Hast du den Lohn erhalten?
Hesch du dr Lohn becho.
Am Leben erhalten.
Am Läbä erhautä.
erhautä wir im Sinn von bewahren verwendet. Im Sinn vom bekommen tönt becho besser.Verb
249Manmä, mikürzes ä, manchmal dumpfes i.Man muss manchmal durchgeifen.
Mä (mi) muäs mängisch durägriefä.
Indefinitpronomen
250DollarDollarDer Dollar hat sich zum Franken entwertet:
Dr Dollar het sech zum Frankä entwärtet.
Substantiv
251WochenWuchäIch habe nicht viele Wochen Ferien.
I ha nid fiu Wuchä Feriä.
Eine Woche, zwei Wochen.
Ä Wuchä, zwe Wuchä
Singular und Plural gleiche Form.Substantiv
252jederjedäNicht jeder besteht die Prüfung.
Nid jedä besteit (d) Prüfig.
Indefinitpronomen
253nieniäSag nie nie. Säg niä niä.Adverb
254bleibenbliebäDu kannst da bleiben.
Du chasch da bliebä.
Verb
255besondersbsungersche oder äDieser Kaffee ist besonders stark.
Dä Kafi isch bsungersch schtarch.
Adverb
256JahresJahrUm dieses Zeit des Jahres blühen die ersten Blumen.
Um diä Zit vom Jahr blüjä die erschtä Bluämä.
Das Jahr, des Jahres:
Ds Jahr, fom Jahr.
Substantiv
257DeutschenDütschäDie Deutschen sind fleissig.
Die Dütschä si fliessig
Adjektiv / Substantiv
258DenDr, DäDen hatten wir schon.
Dä heim mer scho gcha.
Den Stuhl sollte man verschieben.
Dr Schtuäu sött mä verschiebä.
Artikel m: Akkusativ gleich wie Nominativ: dr.
Deshalb machen Berner manchmal Fall Fehler im Hochdeutschen.
Pronomen, bestimmter Artikel
259ZuZ, Zu Zu wenig Salz macht die Speise fade.
Z weni Sauz macht d Spiis (ds Ässä) fad.
Zu viel Salz verdirbt das beste Gericht.
Zu fiu (Z fiu) Sauz verdirbt ds beschtä Gricht.
Präposition
260zunächsti absehbarer Zit
(zunächscht)
Dies ist zunächst nicht vorgesehen.
Das is i absehbarer Zit nid vorgseh.
Man kann zunächscht sagen, aber es
tönt «hochdeutsch».
Adverb
261derzeitim MomäntIch habe derzeit zuviel zu tun.
I ha im Momänt z fiu z tüä.
derzit ist nicht üblichAdverb
262alleinalleialleyIch bin so alleine. I bi so allei.Adverb
263deutlichdütlächDeutsch und deutlich.
Dütsch u dütläch.
Adjektiv / Adverb
264EntwicklungEntwickligDie Entwicklung der KI ist rasant.
D Entwicklig fo dr KI isch rasant.
Substantiv
265weißweis,
wiss
weis: weys, nicht scharfes sSeine Haare sind weiß und er weiß viel, deshalb weis ihm die schwierigsten Aufgaben zu.
Sini Haar si wiss u är weis fiu, drum duä nihm die schwierigschtä Ufgabe zuäwisä. (drum wies ihm die schwierigschtä Ufgabe zuä).
Schweizer haben nicht mal im Hochdeutsch ein ß sonder ss. Und die Farbe Weiß ist auf Berndeutsch nicht Homonym mit ich weiß. wiss – weis.Verb / Adjektiv
266einigees paar, einigi
etlächi
eynigi eynägiDu hast einige guten Charakterzüge.
Du hesch es paar guäti Charakterzüg.
einigi ist möglich, aber meist wird es paar oder etlächi verwendet. Indefinitpronomen
267solltensöttäWir sollten es besser wissen.
Mir sötttä’s besser wüssä.
Verb (sollen)
268PräsidentPräsidentDer Präsident der Vereinigten Staaten.
Dr Präsident fo dä Vereinigtä Staatä.
Substantiv
269gewordengworde, wordeHeute bin ich 137 Jahre alt geworden.
Hüt bin i hundert siebänädriessg Jahr aut gwordä.
Verb (werden)
270stattstattÄpfel statt Birnen. Öpfu statt Birä.oder schtatt.Präposition
271BonnBonnBonn war früher die Hauptstadt der BRD.
Bonn isch früächer d Houptstadt fo der BRD gsi.
Substantiv
272PlatzPlatzSie ist auf dem ersten Platz gelandet.
Sie isch uf äm erschtä Platz glandät.
Substantiv
273inzwischeninzwüschä, itz, nunDafür ist es inzwischen zu spät.
Für das isch äs inzwüschä z schpät.
Besser: Für das isch äs itz z schpät.
Da derfür isch äs nun z schpät.
inzwüschä möglich aber nicht üblich.Adverb
274NurNumäNichts ausser nur noch 4 Stücke.
Nüd aus numä no viär Stück. (Schtück).
Adverb
275FreitagFritti, FrittigViele leben nur von Freitag Abend bis Sonntag Abend.
Fiu läbe numä fom Fritti Abä bis am Sunnti Abä.
Substantiv
276UmUm Um wieviel Uhr fährt der Zug?
Um weli Zit fahrt dr Zug?
«wiefiu Uhr» möglich aber nicht üblich.Präposition
277proproEin Kilo pro Person.
Eis Kilo pro Person.
Präposition
278seinesfo simDie Lage seines Hauses.
D Laag fo sim Huus.
Die Launen seines Vorgesetzten.
D Luun fo sim Vorgsetztä.
kein Genitiv beim Possesivpronomen. Immer mit fo plus Dativ. fo sim.Possessivpronomen
279DamitDamit, Da dr mitDamit nicht genug, hat es auch noch das Geschirr abgewaschen.
Damit nid gnuä, het’s o no z Gschirr abgwäschä.
Manchmal sagt man: da dr mit.Adverb
280MontagMänti, MäntigMontag ist der zweite Tag der Woche.
Mäntig isch dr zwöit Tag fo der Wuchä.
Am Montag habe ich frei.
Am Mänti hani frei. (frey).
Substantiv
281EuropaEuropaDie Schweiz ist im Zentrum von Europa.
D Schwiz isch im Zäntrum fo Europa.
Europa ist nicht die EU.
Europa isch nid d’EU.
Substantiv
282schließlichschliässlächSie hat schließlich gekündigt.
Sie het schliässläch gchündigt.
Adverb
283SonntagSunnti (Sunntig)Was du am Sonntag machst, zeigt, wo dein Herz ist, ausser, du machst die ganze Woche, was du liebst.
Was du am Sunnti machsch, zeigt, wo dis Härz isch. ussert du mach die ganzi Wuchä was du gärn hesch.
Substantiv
284einfacheifacheyfachWieso einfach, wenn es auch kompliziert geht.
Wieso eifach, we’s o kompliziert geit.
Adjektiv
285gehörtgchörtgchört wie körtDas gehört mir. Das gchört mir. Verb (gehören)
286eherehärh meistens gut hörbarEin Kamel kommt eher durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Reich der Himmel kommt.
Äs Kameu chunnte ehär dür näs Naduöhr, aus dass ä Riechä ids Riech fo dä Himmlä chunt.
Adverb
287oftoftEr hat dies oft gesagt. Är het das oft gseit.Adverb
288ZahlZauDie Zahl neben dem Strich auf dem Ziffernblatt.
D Zau näbäm Strich uf em Ziffäräblatt.
Substantiv
289nebennäb, näbäNeben der Türe. Näb dr Tür. Näbä dr Tür.
Neben dem Kessel. Näb äm Chessu. (Näbäm).
Neben dem Hund. Näbäm Hung.
näbä äm wird zu näbämPräposition
290hälthautetDas hält keine Sau aus.
Das hautät ke Sou us.
Er hält ihre Hand: Er hautet ihri Hang.
Verb (halten)
291weitwit Weit und breit nichts zu sehen.
Wit u breit nüt z gseh.
Adverb
292ParteiParteiParteyIch bin in keiner Partei. I bi i kerä Partei.Substantiv
293meistenmeischtäDie meisten Fehler macht man unbewusst.
Di meischtä Fähler macht mä unbewusst.
Adjektiv
294ThemaThemaDas ist mein Lieblings-Thema.
Das isch mis Liäblings-Thema.
Substantiv
295zeigtzeigtzeygtDer Pfeil zeigt Richtung Norden.
Dr Pfiiu zeigt Richtung Nordä.
Verb (zeigen)
296PolitikPolitikPolitik ist sehr verlogen.
Politik isch sehr verlogä.
Substantiv
297AusUs Aus welchem Anlass hast du das entschieden?
Us weläm Aalass hesch du das entschidä?
Präposition
298zweitenzwöitäIm zweiten Jahr seiner Regierung.
Im zwöitä Jahr fo sirä Regierig.
Adjektiv
299JanuarJanuarIm Januar ist es kalt. Im Januar isch es chaut.Substantiv
300insgesamtInsgesamtInsgesamt haben wir jetzt die 300 häufigsten Wörter und mit Beispielsätzen gut über Tausend Wörter übersetzt.
Insgesamt hei mär itz die drühundert hüfigschtä Wörter u mit Bischpiusätz guät über Tusig Wörter übersetzt.
Adverb
301jeje Je mehr, desto besser. Je meh, deschto besser.Adverb
302mußtehet müässäEs mußte ohne Vater aufwachsen.
Äs het ohni Vatter müässä ufwachsä.
kein Präterium im Berndeutsch, immer zusammengesetzes Perfekt.Verb (müssen)
303AnfangAafangLanges AAm Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
Am Aafang het Gott Himmu u Ärdä erschaffe.
Substantiv
304hinterhingerEr versteckt sich hinter dem Baum.
Är verschteckt säch hinger em Boum.
Präposition
305ebenfallsäbäfausEr ist ebenfalls durch die Prüfung gefallen.
Àr isch äbäfaus dür Prüfig gcheit (fgauuä).
eigentlich d Prüfig, mit Artikel. Aber im Berndeutsch wird der Artikel oft ausgelassen und der folgende Konsonant stärker behaucht und unter Druck ausgesprochen, ‚Ph.Adverb
306gingisch gangäSie ging mit ihm ins Kino.
Sie isch mit ihm ids Chino gangä
kein Präterium im BerndeutschVerb (gehen)
307MitarbeiterMitarbeiterMitarbeyterIch habe angenehme Mitarbeiter.
I ha aagnämi Mitarbeiter.
Substantiv
308darüberda drüberEs ist nicht deine Sache, darüber zu entscheiden, was man darüber aufhängen kann.
Es isch nid dini Sach, da drüber z entscheidä, was ma da drüber cha ufhänkä.
Adverb
309vielenfiunäEs geht vielen Leuten so.
Es geit fiunä Lüt so.
Vielen Männern, vielen Frauen und vielen Kindern war das zu viel.
Fiunä Männer, fiunä Frouä u fiunä Ching isch das z fiu gsi.
Indefinitpronomen
310ZielZiiu (Zieu)ZyuSie ist endlich am Ziel.
Sie isch ändläch am Ziiu.
Substantiv
311darfMan darf seit dem globalen, totalitären Putsch 2020 nicht mehr alles sagen.
Mä darf sit em globalä, totalitäte Putsch Zwöituusig-u-Zwänzg nummä auäs sägä.
Verb (dürfen)
312SeiteSitäBist du auf meiner Seite?
Bisch du uf mirä Sitä?
Substantiv
313festfeschtHalte dich fest. Hauti fescht. (Haut di fescht).Adjektiv
314hinhärä, hi, (hin)Geh hin und schau selbst!
Gang härä u luäg säuber! Gang hi u luäg säuber!
Schau hin, was da passiert!
Luäg härä, was da passiert! (Luäg hi..)
Wo gehst du eigentlich hin?
Wo geisch du eigentläch härä (hi) ?
Er ging hin und kam nicht mehr zurück.
Är isch härä gangä u isch nümmä zrügg cho.
Ich nehme das hin: I nimä das hi.
Hin und wieder erlaube ich mir einen Spass.
Hin u wieder erloubä ig mir ä Schpass.
Bei Sprichwörtern wechselt man oft ins Hochdeutsche oder eine Mischung. Hin und wieder, nicht hi u wieder.Adverb
315erklärterklärtIn diesem Wörterbuch werden dir die häufigsten und wichtigsten Wörter und Varianten erklärt.
I däm Wörterbuäch wärdä dir di hüfigschtä u wichtigschtä Wörter u Variantä erklärt.
Verb (erklären)
316NamenNamenWo sich zwei oder drei in meinem Namen versammeln, bin ich (Jesus) mitten unter ihnen.
Wo säch zwöi oder drü i mim Namä versammlä, bin i mittä unger ihnä.
Substantiv
317HausHuusDie versammeln sich in einem privaten Haus.
Die versammlä säch im nä privatä Huus.
Substantiv
318AnA An der Wand hängt ein Bild.
A der Wang hängt äs Biud.
Präposition
319FrankfurtFrankfurtFrankfurt ist eine Finanzhochburg.
Frankfurt isch ä Finanzhochburg.
Substantiv
320GesellschaftGseuschaftSchlechte Gesellschaft verdirbt gute Sitten.
Schächti Gseuschaft verdirbt guäti Sittä.
(Psalm 1).
Substantiv
321MittwochMittwuchMittwoch ist in der Mitte der Woche.
Mittwuch isch i der Mitti fo der Wuchä.
Substantiv
322damalsdenn, dennzumal
(damaus)
Ich habe dies damals noch nicht gewusst.
I ha das denn no nid gwüsst.
Damals gab es noch kein Internet.
Denn(zumal) het’s no ke Internet gä.
damaus nicht sehr üblich.Adverb
323DienstagZischtigAm Dienstag Abend ist Training.
Am Zischtig Abä isch Training.
Substantiv
324HilfeHiufIch brauch bei dieser Arbeit Hilfe.
I bruche bi derä Arbeit Hiuf.
Substantiv
325MaiMaiMeyIm Mai haben alle Leute frei.
Im Mai hei auui Lüt frei.
Aussprache deutlich Mey nicht Mai.
Schreibweise bleibt hochdeutsch, weil wichtiges Wort.
Substantiv
326MarktMärit, MarktIch kaufe Gemüse auf dem Markt.
I choufä Gmüäs uf äm Märit.
Der Finanzmarkt ist gross.
Dr Finanzmarkt isch gross.
Substantiv
327SeitSit Seit 93 Tagen herrscht Krieg.
Sit drüänünzg Tag herrscht Chriäg.
Präposition
328TageTagDrei Tage und drei Nächte.
Drü Tag u drü Nächt.
Substantiv
329DonnerstagDunschtiAm Donnerstag hat’s gedonnert.
Am Dunschtig het’s donnärät.
Substantiv
330haltenhautä Die halten uns für blöd. Di hautä üs für blöd.
Die Gebote Gottes halten.
(D) Gebot fo Gott hautä.
Verb
331gleichgliichJeder Mensch ist gleich vor Gott.
Jedä Mönsch isch gliich for Gott.
Adjektiv / Adverb
332nehmennäh, nähmä, nähmätGeben ist besser als Nehmen.
Gä isch besser aus Näh.
Wieso nehmen sie sich solche Freiheiten?
Wieso nähmä sie säch söttägi Freiheitä?
Nehmen Sie das nicht hin. (3. Person Pl.)
Nähmät das nid hi. (2. Person Plural).
Bärndütsche Höflichkeitsform benutzt 2. Person Plural, nicht die 3.
Züridütsch benutzt die 3. Person, wie Hochdeutsch.
Verb
333solchesöttägiIch habe viele solche Goldmünzen.
I ha fiu söttägi Goudmünzä.
Demonstrativpronomen
334EntscheidungEntscheidigSeine Entscheidung ist fatal.
Sini Entscheidig isch fatau.
Substantiv
335besserbesserDu bist besser als ich.
Du bisch besser aus ig.
Adjektiv
336alteautiIch kenne viele alte Leute.
I kennä fiu auti Lüt.
Adjektiv
337LeuteLütAlte Leute sollten es besser wissen.
Auti Lüt söttä’s besser wüssä.
Substantiv
338ErgebnisErgäbnisDas Ergebnis ist vernichtend.
Ds Ergäbnis isch vernichtend.
Substantiv
339SamstagSamschtigMontag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitgag, Samstag, Sonntag.
Mänti, Zischti, Mittwuch, Donnschti, Friti, Samschti, Sunnti.
Substantiv
340Daßdass Daß du das weißt.
Dass du das weisch.
Konjunktion
341sagensägäSie sagen, du habest nichts zu sagen.
Si sägä, du häbisch nüd z sägä.
Verb
342SystemSystemSyschtemEs braucht System und Strategie um zu gewinnen.
Es brucht System u Schtrategie um z gwinnä.
Substantiv
343MärzMärzIm März fängt der Frühling an.
Im März faat dr Früälig a.
Substantiv
344tuntuä, tüäIn Thun ist nichts tun verboten.
In Thun isch nüd tuä verbotä.
Sie tun uns leid. Si tüä nis Leid.
Wir tun uns zusammen.
Mir tüä nis zämä.
tuä: Infinitiv
tüä: 1. + 3. Person Plural
I tuä, du tuäsch, er tuät, mir tüä, dir tüät, si tüä.
Verb
345MonatenMonatNach vielen Monaten kamen sie zu einem Waffenstillstand.
Nach fiu Monat si sie zum nä Waffästiustand cho.
Substantiv
346kleinenchlinäEr beschäftigt sich nicht mit kleinen Dingen.
Är tuät säch nid mit chlinä Ding beschäftigä.
Adjektiv
347langlangDas geht mir zu lang.
Das geit mir z lang.
Adjektiv
348NichtNidNicht so schnell! Nid so schnäu!
Nicht ohne meine Erlaubnis!
Nid ohni mini Erloubnis!
Nicht alles, was glänzt, ist Gold.
Nid auues was glänzt, isch Goud.
Negationspartikel
349knappknappBist du knapp bei Kasse?
Bisch du knapp bi Kassä?
Adjektiv
350bringenbringäWir bringen euch 9 Kilo Kartoffel.
Mir bringä oich nün Kilo Härdöpfu.
Verb
351wissenwüssäMan kann sich selber Wissen beibringen, das wissen die wenigsten.
Mi cha säch säuber Wüssä bibringä, das wüssä die wenigschtä.
Wir wissen und sie wissen auch.
Mir wüssä u si wüssä o.
Verb
352KostenChostäViele leben auf Kosten des Sozialstaates.
Fiu läbä uf Chostä vom Sozialstaat.
Substantiv
353ErfolgFleiss und Disziplin führen zum Erfolg, nicht Korruption.
Fliess u Disziplin füärä zum Erfolg, nid Korruption.
Substantiv
354bekanntbekanntDas ist kaum bekannt.
Das isch chum bekannt.
Adjektiv
355findetfingt, fingätEr findet das gut, ihr findet das bedenklich.
Är fingt das guät, dir fingät das bedänkläch.
Die Form für 3. Pers. singl. nicht gleich 2. Pers. Pl. im Berndeutschen fingä.Verb (finden)
356darandadraDu kannst nichts daran ändern.
Du chasch nüt dadra ändärä.
Daran lässt sich nicht rütteln:
Dadra laat säch nid la rüttlä.
dadra oder da dra.Adverb
357künftigkünftigGib mir künftig ein Tag vorher Bescheid
Gib mir künftig ä Tag vorhär Bscheid.
Adjektiv
358werwärIch frage mich, wer das gemacht hat.
I fragä mi, wär das het gmacht.
Interrogativpronomen
359achtachtEin Stern mit acht Zacken.
Ä Stärn mit acht Zackä.
Zahlwort
360GrünenGrüänäDie Grünen haben eine idiotische Agenda.
Di Grüänä hei ä idiotischi Agenda.
sorry, aber das kann man nicht anders sagen.Substantiv
361schnellscnäuDie Schnecke ist schnell.
Dr Schnägg isch schnäu.
Adjektiv
362GrundGrundEs gibt keinen Grund zur Unruhe.
Es git ke Grund zur Unruä.
Substantiv
363scheintschiint (schient)Es scheint unmöglich zu sein.
Es schiint unmögläch z si.
Verb (scheinen)
364ZukunftZuäkunftIn der Zukunft sollte man mehr in der Gegenwart leben.
I der Zuäkunft sött mä meh i dr Gägäwart läbä.
Substantiv
365StuttgartStuttgartStuttgart ist in Süddeutschland.
Stuttgart isch in Süddütschland.
Substantiv
366binbiIch bin hell begeistert.
I bi häu begeischtärät.
Verb (sein)
367liegenligäi ist kurzWir liegen in der Umfrage vorne.
Mir ligä i dr Umfrag fornä.
Flach auf dem Rücken liegen.
Flach uf äm Rüggä ligä.
Da das i in ligä kurz ist, ist die Schreibweise ligä statt liegä vorzuziehen.Verb
368politischenpolitischäAus politischen Gründen verfolgt.
Us politischä Gründ verfougt.
Adjektiv
369GruppeGruppäWir sind in derselben Gruppe.
Mir si i dr gliechä Gruppä.
Substantiv
370RolleRouuäDas spielt eine wesentliche Rolle.
Das schpiult ä wäsäntlächi Rouuä.
Substantiv
371stelltsteuutSie stellt sich das zu einfach vor.
Sie steuut säch das z eifach for.
Verb (stellen)
372JuniJuniIm Juni kaufe ich einen Stier.
Im Juni choufä ni ä Muni. (Stiär).
Substantiv
373siebensibäkurzes iSeptember ist der Monat sieben, wenn das Jahr im März anfängt.
Septämber isch der Monat sibä, we z Jahr im März anfaat.
sibä oder siebä. Aber das i ist kurz, also besser sibä.Zahlwort
374SeptemberSeptämberSeptember bedeutet der Siebte.
Septämber dedütet dr Sibät.
Substantiv
375nämlichnämlächDas habe ich nämlich schon gestern auf X gelesen.
Das hani nämläch scho geschter uf X gläsä.
Adverb
376MännerMännerIn der Verwaltung arbeiten wenig Männer.
I dr Verwautig arbeitä weni Männer.
Substantiv
377OktoberOktoberIm Oktober spürt man den Herbst.
Im Oktober gschpürt mä dr Herbscht.
Substantiv
378MrdMrd
Milliardä
Substantiv
379überhauptüberhouptIch weiss überhaupt nicht, was du meinst.
I weis überhoupt nid, was du meinsch.
Adverb
380eigeneeigät, eigätiMan kann nicht seine eigene absolute Wahrheit kreieren.
Mi cha nid sini eigäti Wahrheit kreierä.
Der eigene Mann, die eigene Frau, das eigene Kind: Dr eigät Ma, die eigäti Frou, ds eigätä Ching.
Ein eigener Mann, eine eigene Frau, ein eigenes Kind: Ä eigätä ma, ä eigäti Frou, äs eigäts Ching.
Die eigenen Männer: di eigätä Männer
die eigenen Frauen: di eigätä Frouä
die eigenen Kinder: di eigätä Ching.
Eigene Männer, Frauen, Kinder: eigäti Männer, Frouä, Ching.
Vollständige Deklination von «eigener» siehe Grammatik.Adjektiv
381DannNächhärDann wurde alles gut.
Nächhär isch auuäa guät wordä.
de für dann ist selten.Adverb
382gegebengä ggäSie hat mir einen Kuss gegeben.
Sie het mir ä Kuss gä.
Verb (geben)
383AußerdemUsserdämAußerdem hast du nicht berücksichtigt, dass..
Usserdäm hesch du nid berücksichtigät, dass..
Adverb
384StundenStungWieviele Stunden hast du gebraucht?
Wiefiu Stung hesch bruucht?
Substantiv
385eigentlicheigäntlächEs ist mir eigentlich egal.
Äs isch mir eigäntläch egau.
Adverb
386MeterMeter113 Meter.
Hundärt Drizä Meter.
Substantiv
387ließhet laEr ließ die Vase fallen.
Är het d Vasä la fauuä.
Deklination von Lassen: la, laa. siehe GrammatikVerb (lassen)
388ProblemeProblemIch habe zwei Probleme.
I ha zwöi Problem.
Substantiv
389vielleichtfilächKannst du vielleicht etwas rüber rutschen.
Chasch du filäch ä chli übäre rütschä.
Adverb
390ebensoo, äbäsoDas gilt ebenso für dich.
Das giut äbäso für di. Das giut o für di.
o (auch); äbäso ist nicht sehr üblich.
Man muss den Aspekt des Gleichen betonen wollen.
Adverb
391BereichBereichBereychIn welchem Bereich bist du stark?
I wellem Bereich bisch du schtarch?
Substantiv
392zum Beispielzum Bischpiudumpfes i vor u,
fast wie Bischpeu
Dieses Kind zum Beispiel ist ungeimpft und kerngesund.
Das Ching zum Bischpiu isch ungimpft u chärngsung.
Adverb
393BisBisi dumpfer als in Hochdeutsch.Bis zum Geht-nicht-mehr.
Bis zum Geit-nüm-meh.
Präposition
394HöheHöchiDas höchste Gebäude der Welt ist der Burj Khalifa mit einer Höhe von 828 Metern. Fahrstühle führen bis in die 189. Etage auf 638 Metern.
Ds höchschtä Geböidä vo dr Wäut isch dr Burj Khalifa mit ärä Höchi fo achthundertachtäzwänzg Meter.
Liftä füärä bis i di hundertnünäachtzigschti Etage uf sächshundertachtädriessg Meter.
Substantiv
395FamilieFamiliäSie hat eine grosse Familie.
Si het ä grossi Familiä.
Substantiv
396WährendWährendWährend er schlief, wurde er ins Jenseits befördert.
Während är het gschlafä, isch er its Jensits befördärät wordä.
Präposition
397BildBiudDas ist ein schönes Bild.
Das isch äs schöns Biud.
Substantiv
398LändernLänderIn den Ländern finden Wahlen statt.
I dä Länder git’s Wahlä.
Substantiv
399InformationenInformationäIm Mainstream bekommst du nicht die richtigen, neutralen Informationen.
Im Mainschtream bechunsch du nid die richtigä, neutralä Informationä.
Substantiv
400FrankreichFrankriechIn Frankreich gab es Waldbrände.
In Frankriech het’s Waudbränd gä.
Substantiv
401TagenTag, TagäNach drei Tagen und Nächten auferstand Jesus von den Toten.
Nach drü Tag u Nächt isch Jesus fo dä Totä uverstandä.
Nach vielen Tagen gab er nach.
Nach fiu Tagä het är nachägä.
Substantiv
402schwerschwärDas ist nicht schwer zu verstehen.
Das isch nid schwär z ferstah.
Adjektiv
403zuvorforhär,
zufor
Sie sagte das zuvor schon einmal.
Si het das forhär scho mau gseit.
Er kam ihm zuvor.
Är isch im zufor cho.
Adverb
404VorFor Vor 15 Jahren war das noch undenkbar.
For Füfzä Jahr isch das no undänkbar gsi.
Schreibweise Vor geht natürlich auch, aber der Gelegenheit der Kreierung von Schreibregeln kann man alte Ungereimtheiten ausmerzen. V wird vor allem für importierte Wörter verwendet, wie Velo, via.Präposition
405genaugenauGenau sagt und schreibt man auf Berndeutsch genau gleich.
Genau seit u schribt mä uf Bärndütsch genau glich.
Adjektiv
406AprilApriuIch April, mache ich was ich will.
Im Apriu, machi was i wott.
Der Komiker und Kabaretist Emil Steinberger hat diesen Spruch in einer Serie für alle Monate gebracht. Das reimt sich im Züridütsch: Im April, machi was i will, aber nicht im Berndeutsch. Wir sagen kaum wiu, sondern wott.Substantiv
407stellensteuuäe-u nicht öi. Wie bei Museum.Sie stellen keine neuen Mitarbeiter mehr ein.
Si steuuä keni neuä Mitarbeitär meh i.
Kannst du das dahin stellen?
Chasch du das derthärä steuuä.
Wenn der Diphthong eu von einem umgewandelten L stammt, ist die Aussprache nicht öi, sonder e-u wie in Museum, Linoleum, Lyceum, Petroleum.Verb
408neunöi, (neu)nöiDa diese Schreibweiseregeln für Berndeutsch von Grund auf neu gemacht werden, ist es besser, neu mit öi = nöi zu schreiben, somit kann man es auch besser von den L zu U Diphthongen unterscheiden, «steuuä, Feus».
Da diä Schribwiesreglä für Bärndütsch fo Grund uf nöi gmacht wärdä, isch es bessär, neu it öi = nöi z schribä. Somit chamäs o besser fo de L zu U Diphtong ungerscheide, siehe steuuä, Feus.
Nöi, Höi, Spröi, Fröid…: Neu, Heu, Spreu, Freud… gleiche Aussprache wie Hochdeutsch. Die Schreibweise öi gibt besser wieder, wie man es ausspricht.Adjektiv
409erwarteterwartätDu hast doch nicht etwa erwartet, dass ich da mitmachen würde?
Du hesch doch nid öppä erwartät, das i d würd mitmachä?
Verb (erwarten)
410HamburgHamburgHamburg ist eine Hafenstadt.
Hamburg isch ä Hafästadt.
Substantiv
411sichersicher, sichärBist du dir da sicher?
Bisch du dir da sicher?
Adjektiv
412führenfüäräSie führen Experimente durch.
Si füärä Experimänt dürä.
Der Blinde muss sich führen lassen.
Dr Bling muäs säch la füärä.
Verb
413MalMauMal abgesehen davon, dass dies eine Lüge ist.
Mau abgseh derfo, dass das ä Lugi isch.
Substantiv
414ÜberÜbärÜber kurz oder lang wird das für jeden sichtbar.
Übär churz oder lang wird das für jedä sichtbar.
Präposition
415mehreremehräriEr hat sie in mehrere Gruppen aufgeteilt.
Är het sä i mehräri Gruppä (Gruppänä) ufteilt.
Indefinitpronomen
416WirtschaftWirtschaftDie koreanische Wirtschaft floriert.
Di koreanischi Wirtschaft floriert.
Substantiv
417MioMio, Millionä4 Mio Einwohner.
Viär Millionä Iiwoner.
4 Mio , gleiche Abkürzung.Substantiv
418ProgrammProgrammDas Programm ist cool.
Ds Programm isch cool.
Substantiv
419offenbaroffäbarAlles wird offenbar, was verborgen ist.
Auuäs wird offäbar, was verborgä isch.
Offenbar kannst du nicht zählen.
Offäbar chasch du nid zeuuä.
Adverb
420HierHiäHier gilt Recht und Ordnung, nicht Woke Dekadenz.
Hiä giut Rächt u Ordnig, nid Woke Dekadänz.
Adverb
421weiterenwitäräIm weiteren finde ich, dass sie ihre Kompetenzen überschritten haben.
Im witärä fingäni, dass si ihri Kompetänzä hei überschrittä.
Adjektiv
422natürlichnatürläch.Die Woke Ideologie ist nicht natürlich.
D Woke Ideologie isch nid natürläch.
Selbst «der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes».
Säubscht «dr natürläch Mönsch vernimmt nüt fom Geischt Gottes». 1. Kor. 2,14.
Adverb
423konntenhei chönnäWir konnten es nicht übers Herz bringen.
Mir hei’s nid chönne über z Härz bringä.
Verb (können)
424starkschtarchLiebe ist stark wie der Tod.
Liäbi isch schtarch wi dr Tod.
Hohelied 8,6.Adjektiv
425DezemberDezämberAm 6. Dezember ist der Todestag von Aufseher (Bischof) Nikolaus von Myra. Sankt Nikolaus hat 3 Kinder, welche im Ofen verbrannt wurden, zurück ins Leben erweckt. Daher backt man am 6. Dezember die Grittibänzen. Sankt Nikolaus tat viele Wunder und gute Taten, deshalb verschenkt man Süssigkeiten und Geschenke. Erst später würde das mit dem «Weihnachtmann» verwässert und kitschig.
Indem man den Sankt Nikolaus mit dem Weihnachtmann und Weihnachten selber vermischt hat, wurde der Fokus von der Geburt vom Messias Jesus verdrängt. Aber eigentlich sind das zwei verschiedene unabhängige Gedenktage von ganz anderer Bedeutung. Dazu kommt noch, dass Jesus höchstwahrscheinlich am 15./16. September 5 v.Chr. geboren wurde, nicht im Dezember. Es kommt auf deine Herzenshaltung an. Die Geburt von Retterkönig Jesus in den dunklen Wintertagen feiern, ist schön, selbst wenn das Datum nicht stimmt. Am besten tut man jemandem etwas Gutes, der es einem nicht zurückgeben kann, in diesen kalten Tagen.
Am sächstä Dezämber isch der Todestag fom Ufseher (Bischof) Nikolaus von Myra. Sankt Nikolaus bzw.dr Samichlous het drü Ching, wo im Ofä si verbrönnt wordä, zrügg ids Läbä erweckt. Drum tuät mä am sächstä Dezämber Grittibänzä bachä. Dr Samichlous het fiu Wundär u guäti Tatä gmacht, drum tuät mä Süässigkeitä u Gschänk verteilä. Ersch schpäter isch das mit äm «Wiänachtsma» verwässärät u quitschig wordä. Indäm mä dr Samichlous mit äm Wiänachtsma un Wiänachtä säuber het vermischt, isch der Fokus fo dr Geburt fom Messias Jesus verdrängt wordä. Aber eigäntläch si das zwe verschidäni unabhängägi Gedänktagä wo ganz angärär Bedütig. Derzuä chunnt no, dass Jesus höchschtwahrschienläch am 15.16. Septämber 5. for Christus isch geborä wordä, nid im Dezämber. Es chunnt uf dini Härzänshautig a. D Geburt fom Retterchönig Jesus i dä dunklä Wintertage fierä isch schön, säubscht we ds Datum nid stimmt. Am beschtä tuät mä öppäräm öppis Guäts, wo’s eim nid cha zrügg gä, i denä chautä Tagä.
Substantiv
426JuliJuliIm Juli sind die Sommerferien.
Im Juli si d Sommärferiä.
Substantiv
427ganzeganz, ganzi, ganzäWir haben die ganze Torte gegessen.
Mir hei di ganzii Turtä gässä.
Das ganze Haus war besetzt.
Ds ganzä Huus isch bsetzt gsi.
Der ganze Tisch war gedeckt mit Desserts und Früchten.
Dr ganz Tisch isch deckt gsi mit Dessärs u Frücht.
Ganze Wälder wurden abgeholzt.
Ganzi Wäuder si abghouzt wordä.
ganz, m;
ganzi f,
ganzä neutr.
Adjektiv
428kommendenkommändäIn den kommenden Monaten werden wir viel Arbeit haben.
I dä kommändä Monat wärdä mir fiu Arbeit ha.
Adjektiv
429KundenChundäDas Geschäft hat viele Kunden.
Ds Gschäft het fili (fiu) Chundä.
Substantiv
430bekommenbecho, bechömäModerne Gesellschaften bekommen zuwenig Kinder.
Modärni Gseuschaftä bechömä zweni Ching.
Kann man einen Gutschein bekommen?
Cha mä nä Guätschien becho?
Ich habe keinen bekommen. I ha kenä becho.
I bechumä, du bechunsch, sie bechunt, mir bechömä, dir bechömät, sie bechömä. Partizip: bechoVerb
431ebenäbäDas habe ich ja eben gerade gesagt.
Das hani ja äbä grad gseit.
Das ist eben nicht das Gleiche.
Das isch äbä nid ds Glichä.
Adverb
432kleinechli, chlini, chlinäDer kleine Prinz hat einen Komplex.
Dr chli Prinz het ä Komplex.
Die kleine Frau ist schön und gescheit.
Di chlini Frou isch schön u gschied.
Dieses kleine Kind ist herzig.
Das chlinä Ching da isch härzig.
Kleine Hunde sind lustig.
Chlini Hüng si luschtig.
Adjektiv
433trotztrotzEr ging trotz dunkler Vorahnung auf die fatale Tour.
Är isch trotz dunklär Vorahnig uf di fatali Tour gangä.
Präposition
434wirklichwürklächDas ist wiklich sehr schön.
Das isch würkläch sehr schön.
Adverb
435LageLagDie Lage ist sehr ernst.
D Lag isch sehr ärnscht.
Substantiv
436LänderLänderKennst du viele Länder?
Kensch du fiu Länder?
Substantiv
437leichtliächtDas ist nicht leicht.
Das isch nid liächt.
Adjektiv
438gekommenchoIhr seid zu spät gekommen.
Dir sid z schpät cho.
Verb (kommen)
439SpielSchpiu (Spiu)Er hat leichtes Spiel.
Är het liächts Schpiu.
Schreibwese Spiu oder Schpiu. Schpiu macht die Aussprache eindeutiger.Substantiv
440lautlutDu redest zu laut.
Du redsch z lut.
Präposition / Adjektiv
441NovemberNovämberIm November fallen die letzten Blätter von den Bäumen.
Im Novämber fauuä di letschtä Blätter fo dä Böim.
Substantiv
442kurzchurzKurz gesagt: Ein (sehr) kurzer «Hauch».
Churz gseit: Ä churzä Chut.
«Ä churzä Chut» sagt man, wenn etwas sehr schnell vorbei ist, oft möchte man dass es länger geht.Adjektiv
443politischepolitischi, politischäIch habe keine politischen Ambitionen.
I ha ke politischi Ambitionä.
Adjektiv
444führtfüärt (füährt)Das führt zu nichts (nirgends wohin).
Das füärt zu nüt (niänä hära).
eigentlich ersetzt das ä das h, ich finde die Schreibweise ohne h füärt besser.Verb (führen)
445innerhalbinnerhaubInnerhalb einer halben Sekunde.
Innerhaub forä haubä Sekundä.
Präposition
446unsereüsiUnsere Position ist klar.
Üsi Position isch klar.
Possessivpronomen
447meintmeintmeyntSie meint, er meine es nicht ernst.
Si meint, är meini s nid ärnscht.
Verb (meinen)
448immer wiederimmär widärEs fragt immer wieder dasselbe.
Äs fragt immär wider z glichä.
auch: immer wider. Das Ä ist hier eher ein E.Adverb
449FormFormBist du in From?
Bisch du i Form?
Substantiv
450MünchnerMünchnerMünchner Dialekt tönt lustig.
Münchner Dialäkt tönt luschtig.
Adjektiv
451AGAGSubstantiv
452andersangerschVieles ist auf Berndeutsch anders.
Filäs(Fiu) ich uf Bärndütsch angersch.
Adverb
453ihresfo ihrämDas Laches ihres Kindes hellt ihr Gemüt auf.
Ds Lachä vo ihräm Ching häuut ihräs Gmüat uf.
Das Gesicht ihres Mannes:
Ds Gsicht fo ihräm Ma.
Ihresgleichen: «ihresglichä»
Berndeutsch verwendet kaum Genitiv.
«Ihresglichä» ist nicht typisch Berndeutsch, sondern manchmal übernimmt man einfach die hochdeutsche Form, wenn eine Umschreibung schwierig ist.
Achtung: ihräs steht für ihr (Nom. Akk.)
Possessivpronomen
454völligföuuigMir ist das völlig egal.
Mir isch das vöuuig egau.
Adjektiv
455beispielsweisebischpiuswiisDas Berndeutsch wird gemütlicher ausgesprochen als beispielsweise das Zürichdeutsch.
Ds Bärndütsch wird gmüätlächär usgschprochä aus bischpiuswiis ds Züridütsch.
mögliche Schreibweisen: bispiuswies, bischpiuswies, bispiuswiis. Ich ziehe doppel ii für langes i dem ie vor und finde auch schp konsequenter.Adverb
456guteguätiBringt gute Laune mit.
Bringät guäti Luun mit.
Adjektiv
457bislangbis itzBislang kam nichts Gescheites von ihm.
Bis itz isch nüt Gschieds fo ihm cho.
Adverb
458AugustOuguschtAm 1. August ist Schweizer Nationalfeiertag.
Am erschtä Ouguscht isch Schwizer Nationalfiirtag.
Substantiv
459HandHangGib dem Teufel einen Finger, so nimmt er die ganze Hand.
Gib äm Tüfu ei Fingär, so nimmt är di ganzi Hang.
Substantiv
460jedejedikurzes e wie bei ledigDu musst jede Gelegenheit ausnutzen.
Du muäsch jedi Glägäheit usnützä.
jeder, jede, jedes:
jedä, jedi, jedes.
Indefinitpronomen
461GmbHGmbHGmbH bedütät Gseuuschaft mit beschränkter Haftig.Substantiv
462FilmFiumIch schaue gerade einen guten Film.
I luägä grad a guätä Fium.
«schauen» wird nicht verwendet.Substantiv
463MinutenMinutäEs ist fünf Minuten vor Zwölf.
Es isch füf Minutä for Zwöufi.
Substantiv
464erreichterreichterreychtEr hat damit nichts erreicht.
Er het da dr mit nüt erreicht.
Verb (erreichen)
465beidebeidibeydiZum Arbeiten braucht man beide Arme.
Zum Arbeitä brucht mä beidi Armä.
Indefinitpronomen
466MusikMusigMusik ändert die Atmosphäre.
Musig ändärät d Atmosphärä.
Substantiv
467KritikKritikOhne Kritik kann man sich nur schwer verbessern.
Ohni Kritik cha mä säch numä schwär verbessärä.
Substantiv
468MitteMittiDas Reich der Mitte, auf Chinesisch: Tschung Guo, Mitte Land.
Ds Riich fo der Mitti, auf Chinesisch: Tschung Guo, Mitti Land.
Substantiv
469VerfügungVerfüägigDas Gericht hat eine sofortige Verfügung erlassen.
Ds Gricht het ä sofortigi Verfüägig erlaa.
Substantiv
470BuchBuächDie Bibel ist das wichtigste Buch. Wie kann man durch das Leben gehen, ohne es gelesen zu haben?
D Bibu isch z wichtigschtä Buäch. Wie chamä dür ds Läbä ga, ohni dass mä’s het gläsä? (ohni’s gläsä z ha.)
Substantiv
471dürfendörfäDürfen wir jetzt endlich auch was sagen!
Dörfä mir itz ändläch o öppis sägä!
Komplette Konjugation von Dörfä siehe Grammatik.Verb (dürfen)
472UnterUngärUnter welchen Umständen wären sie zu Gesprächen bereit?
Ungär weunä Umstäng wärä si bereit für Gschpräch?
Präposition
473jeweilsjewiuslanges iDer Laden ist jeweils durchgängig von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.
Dr Lade isch jewius durchgängig fo Siebä bis Nünzäh Uhr göffnät.
Adverb
474einigeneinigä,
äs paar
Sie könnten sich auf einen Kompromiss einigen.
Si chöntä säch uf änä Kompromiss einigä.
In einigen Augenblicken ist es soweit.
I näs paar Ougäblick isch äs sowit.
Verb/
Indefinitpronomen
475ZumZum Zum Glück.
Zum Glück.
Präposition + Artikel
476UmsatzUmsatzDiese Firma macht viel Umsatz.
Diä Firma macht fiu Umsatz
Substantiv
477spielenspielä, schpilä, schpieläWir gehen Fussball spielen.
Mir gö go Fuässbau spielä.
Optisch ist die kurze Schreibform spielä hier eher besser.
Das «go» im Beispielssatz ist eine berndeutsche Eigenheit. Es ist wie: Wir gehen «zu» spielen.
Verb
478DatenDatäDaten-Zentrum ist ein Hasswort geworden im Zeitalter der KI.
Datä-Zäntrum isch äs Hasswort worde im Ziitauter for KI.
Substantiv
479welcheweliWelche Affen haben das gemacht?
Weli Affä hei das gmacht?
Interrogativpronomen
480müßtenmüässtäDie müssten das eigentlich besser wissen.
Diä müässtä das eigäntläch besser wüssä.
Konjugation: Müssen: siehe GrammatikVerb (müssen)
481hießhet gheissäDie Stadt Sankt Petersburg hiess zwischendurch Leningrad.
D Stadt Sankt Petersburg het zwüsche dürä Leningrad gheissä.
kein Präterium im BerndeutschVerb (heißen)
482paarpaarEin paar Äpfel und Birnen.
Es paar Öpfu u Birä.
Indefinitpronomen
483nachdemnachdämEs leuchtete ihm ein, nachdem sie ihm die Ereignisse genau geschildert hatte.
Es het ihm iglüchtät, nachdäm si ihm d Ereignis gnau het gschiudärät gcha.
Konjunktion
484KunstKunschtKunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.
Kunscht wäscht dr Stoub fom Auutag fo der Seeu.
Substantiv
485EuroEuroIch bin nicht sicher, ob es den Euro nach 2032 noch gibt.
I bi nid sicher, ob’s dr Euro nach zwänzg zwöiädrissg no git.
Substantiv
486gebrachtbrachtEr hat den Kindern schöne Geschenke gebracht.
Är het dä Ching schöni Gschänk bracht.
Verb (bringen)
487ProblemProblemKein Problem.
Kes Problem.
Substantiv
488NochNo Noch nie war es so kalt.
No niä isch es so chaut gsi.
Adverb
489jedenjedäFür jeden Hund baue ich eine Hundshütte.
Für jedä Hung bouä ni ä Hundehüttä.
Indefinitpronomen
490IhreIhriIhre Anwesenheit hat die Gäste entzückt.
Ihri Awäsäheit het d Gäscht entzückt.
Possessivpronomen
491SprecherSprächerEr ist ein guter Sprecher.
Är isch ä guätä Sprächer.
Substantiv
492rechträcht Es ist recht neu.
Es is rächt nöi.
Adjektiv
493erneuternöitDas Baby ist erneut umgefallen.
Ds Bebe isch ernöit umgfauuä.
Adverb
494längstlängschtWenn es so simpel ist, wieso haben Sie es nicht schon längst gemacht?
We’s so simpu isch, wiso heit Dir’s nid scho längscht gmacht?
Adverb
495europäischenIn europäischen Regierungen sitzen zur Zeit fast nur gefährliche Idioten, welche ihre Länder zu Gunsten von globalen Zerstörungs-Agenden in den Ruin fahren.
I europäischä Regiärigä sitzä zur Zit fasch numä gfährlächi Idiotä, wo ihri Länder zu Gunschtä vo globalä Zerstörigs-Agändä i Ruin fahrä.
Adjektiv
496SeinSi, SisSein Verdienst ist, dass endlich wieder die Wahrheit offen gesagt werden kann.
Si Verdiänscht isch, dass ändlächä wider d Wahrheit offä cha gseit wärdä.
Sein Auto: Sis Outo.
Si: Maskulin, Sis: Neutrum
Sini: Feminin & Plural
Possessivpronomen
497ElternEutäräSeine Eltern waren reich.
Sini Eutärä si riich gsi.
Elten habe es heute schwer bei all diesen totalitären Tendenzen, welche gegen die Familie gerichtet sind.
Eutärä hei’s hüt schwär mit (bi) auu denä totalitäre Tändänzä, wo gägä d Familiä grichtet si.
Substantiv
498BeginnBeginnSeit Beginn der Friedensverhandlungen hat sich die Lage etwas beruhigt.
Sit Beginn fo dä Friedäsverhandligä het säch d Lag öppis beruhigät.
Substantiv
499bestehtbesteitbesteytEs besteht keine Gefahr.
Es besteit ke Gfahr.
Verb (bestehen)
500SeineSiniSeine Frau, seine Kollegen und seine Kinder sassen alle um das Lagerfeuer.
Sini Frou, sini Kollegä u sini Ching si auui um ds Lagerfür gsässä.
Mit den Beispielsätzen haben wir bereits weit über 1000 Wörter auf Berndeutsch, darunter die 500 häufigsten in Deutschland.Possessivpronomen
500Kein einziges der paar folgenden grün markierten typisch christlichen Wörter ist unter den häufigsten 500 deutschen Wörtern.
Dies ist ein Beweis dafür, wie sehr der Fokus der Gesellschaft ich von Gott, Jesus Christus, der Bibel und dem Christlichen Glauben und Ethik entfernt hat!
501GottGottSubstantiv
502JesusJesusSubstantiv, Name
ChristusChrischtus
MessiasMessias
503Heiliger GeistHeiligä GeischtSubstantiv
504GlaubeGloubäSubstantiv
505HoffnungHoffnigSubstantiv
506LiebeLiäbiSubstantiv
507LebenLäbäSubstantiv
508GnadeGnadSubstantiv
509HerzHärzSubstantiv
510FreudeFröid
511FriedenFridä
512TreueTröyi
513GerechtigkeitGrächtigeit
514RechtfertigungRächtfertigung
515VergebungVergäbig
516ErlösungErlösig
517BarmherzigkeitBarmhärzigkeit
518TaufeToufi
519GebetGebät
520DemutDemuät
521SelbstbeherrschungSäubschtbeherrschig
522GeduldGeduuddas zweite u (statt L) ist spitzer als das erste.
523LangmutLangmuät
524MitgefühlMitgfüäuü-ä-u – Laute nacheinander
525FreundlichkeitFründlächkeit
526SanftmutSanftmuät
527GüteGuäti
528FreigebigkeitFreigäbigkeit
RangWort HochdeutschWort BärndütschAusspracheBeispieleBermerkungenWortart
529jetztitz, jetzWir fortgesetzt, schaue in paar Tagen wieder vorbei.
Erwäge eine Spende, um die Arbeit zu beschleunigen. Jesus4you.ch