Wer steckt hinter Jesus4you.ch?

Für Inhalte die nicht klar von anderen unverändert übernommen wurden und auch so bezeichnet sind, ist Lucien Jamin verantwortlich.

Wer bin ich?

Ich bin im Alter von 16 Jahren, 1980 – damals im Gymnasium in Thun – von einem Schulkameraden und Freund (Jürg Pfister) zu einer Evangelisation (Teestube) eingeladen worden und mir wurde das Evangelium von Jesus klar und deutlich präsentiert, und der Bruder «Schabi» (Jean-Bernhard) hat mit mir ein Übergabe Gebet gebetet. So habe ich mich bekehrt und wurde wiedergeboren, und hatte sofort den inneren Sinn des Lebens und Frieden, den ich vorher nicht hatte. Unauslöschlich. Ich bin beiden Glaubensbrüdern ewig zu Dank verpflichtet, und wünsche ihnen Gottes reichen Segen und werde sie im Jenseits vermutlich gleich nach Jesus aufsuchen, ihnen dankend um den Hals zu fallen, falls sie auch schon dort sind (:-), das heisst, das Zeitliche gesegnet haben).

Dies zeigt, wie extrem wichtige es ist, AKTIV das Evangelium zu verkündigen. Und dies ist die Hauptlast dieser Website und auch meines Dienstes:
Das Wort Gottes und das Evangelium von Jesus verbreiten und verkünden. Das Evangelium vom Reich der Himmel allen Nationen predigen und sie zu Jüngern machen.

Was glaube ich?
Die Bibel im Urtext ist Gottes Wort, nicht korrumpiert, unverfälscht;
die Schreiber wurden vom Heiligen Geist inspiriert, und ernsthafte Gläubige und Bibellehrer kommen seit der Bildung des Kanons der Bibel (was zur Bibel zu zählen ist, und was nicht), immer wieder auf die gleiche Entscheidung. Die 66 Bücher, 39 des Alten Testaments, und 27 des Neuen Testaments. Dazu gibt es auch noch lesenswerte Apokryphen, die insbesondere auch historisch wichtig sind, aber nicht als inspiriert im Sinne des Wortes Gottes bezeichnet werden können, obwohl die dies glauben machen wollen. Die waren früher in Bibeln angehängt, aber wurden auch da als Apokryphen bezeichnen. Es ist nicht falsch, sie aus der Bibel rauszunehmen. Man kann sie separat lesen. Meine Schwägerin ist bei einer Katholischen Bibel mit Apokryphen promt auf eine krass anti-frauliche Bemerkungen in Makkabäer oder Tobias gestossen, und war geschockt, nicht wissend, dass dies Apokryphen sind.
Ich erachte die sehr sorgfältig erarbeiteten Chicago-Erklärungen (s.u.) als wichtige Basis, um ein solides Fundament zu haben.
Kurz geht es darum: Das Wort Gottes, die Bibel im Original, ist die oberste Autorität und steht über menschlichen Meinungen, Lehren und Auslegungen und inbesondere auch über Traditionen und Institutionen. Und, es ist fatal, dem aktuellen Wirken des Heiligen Geistes in die Quere zu kommen, oder dies zu verkennen, das heisst, Gott persönlich zu verkennen als Person und in seinem aktuellen Wirken und Sprechen.

Konfession?: ich gehöre keiner sogenannten Konfession an. Ich denke, je weiter weg eine Konfession von der Bibel ist, desto weiter ist sie auch von mir. Wenn man eine Konfession über das Prinzip der Einheit des Leibes Christi stellt, richtet man damit Trennungen auf, die Jesus am Kreuz niedergerissen hat. Das Neue Testament kennt keine Konfessionen, Kirchen oder Denominationen. Entweder man hat sich dem Messias im Glauben unterworfen und ist dadurch Teil vom Leib des Christus, oder nicht. Der Leib des Christus auf der Erde als eine reale Geistliche Entität kann nicht gespalten werden. Aktivitäten und Bekenntnisse und Namensgebungen, welche Spaltungen verursachen, sind ernsthafte Sünden der Spaltung. Paulus hat in Epheser 4 die 7 entscheidenden Dinge benannt, um die Einheit in Wahrheit halten zu können: Ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung der Berufung, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe und und ein Gott und Vater aller.
Eph. 4, 1 So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid, 2 in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe 3 und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: 4 ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; 5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; 6 ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen. (Luther).
Wer nicht alle 7 Wahrheiten beachtet und wer menschliche Konfessionen und Organisationen und weitere richtige Lehren und Regeln über die Einheit und das Band des Friedens stellt, verursacht Spaltung. Klar falsche Lehren zu verwerfen, verursacht nicht Spaltung. Man soll und muss keine Kompromisse machen, um die Einheit zu wahren, statt dessen in der gesunden Lehre bleiben und dem unverfälschten Evangelium bleiben, wie es Paulus präsentiert hat.
Die Spaltungen der Christen in über 50000 Denominationen und Gruppen führt dazu, dass der Leib Christi deswegen kaum gelebt wird und dadurch viel weniger bewirkt, als möglich wäre. Im meinem Buch: Ekklesia, die Exekutiv – Versammlung des Messias Königs Jesus gehe ich in Kapitel 8 darauf ein, wie man sich als Christen in der heutigen Zeit der vielen Spaltungen local oder mobil versammeln kann, ohne dadurch eine weitere Spaltung zu gründen. Es geht hauptsächlich darum, dass du diese Vision vom unzertrennbaren echten Leib des Christus erhälst und danach lebst, zusammen mit anderen. Der praktische Ausdruck der Gemeinde als Leib Christi ist dezentral, idealerweise lokal pro Ort, oder Bezirk, und in den Häusern, wo zwei oder drei im Namen von Jesus versammelt sind. Jesus ist das Zentrale Haupt des Leibes, der Heilige Geist die Wirklichkeit und das Leben, der Lebensstrom des Leibes Christi.

Bibelübersetzungen:
Bibelübersetzungen enthalten unweigerlich Fehler, und Gott kann nichts dafür. Deshalb müssen wir sehr sorgfältig sein, etwas als Gottes Wort zu bezeichnen oder wähnen, was oberflächlich auf einer Bibelübersetzung beruht, insbesondere, wenn es nicht breit abgestützt ist mit ähnlichen Parallelstellen. Bibelübersetzungen zu nehmen, um zu behaupten, die Bibel sage, die Erde sei flach, ist so eine katastrophal falsche Art der Bibelauslegung, welche der Glaubwürdigkeit der Bibel schadet und sie ins lächerliche zieht, Oberflächlichkeit im Umgang mit dem Wort Gottes gibt dem teufel Raum.
Das Alte Testament ist im Original Hebräisch (mit kleinen aramäischen Teilen in Daniel und Esra). Man sollte auch die dead sea scrolls des AT berücksichtigen, welche in paar wichtigen Stellen abweichend vom späteren massoretischen Text sind – es ist an paar Stellen eine Tendend zu sehen, dass später Hinweise auf Jesus als den Messias und ein paar andere wichtige Stellen leicht abgeändert wurden. Die griechische Septuaginta des AT stimmt eher mit den dead sea scrolls überein, und ist ein Beweis, dass es nebst dem später etablierten massoretischen Text andere gab. Jesus und die Evangelien zitieren oft aus dem AT, und diese Zitate sind eher mit der hebräischen Grundlage der Septuaginta übereinstimmend und den dead seas scrolls, als mit dem massoretischen Text. (Siehe dazu auch die Bemerkungen vom Gelehrten Michael Heiser).
Das Neue Testament ist im Original Aramäisch. Und hier scheiden sich unter Theologen leider die Geister. Wir verdanken in Europa den griechischen Manuskripten hauptsächlich die Verbreitung des Wortes Gottes, und so hat sich in der Theologie die Meinung gefestigt, dass Griechisch das Original sei, unter Berufung auf Griechisch als Lingua Franca in den meisten (aber eben nicht allen) Teilen des römischen Reiches, und weil die ältesten Manuskripte, die heute gefunden werden, griechisch sind. Beides sind nicht Beweise dafür, dass das Griechische das Original ist. Aber der Beweis, dass es nicht so ist, liefern die hunderte von kleinen Abweichungen der verschieden griechischen Manuskripte selber. Wenn die Abschreiber / Übersetzer damals davon ausgegangen wären, dass sie ein Original abschreiben, hätten sie nicht gewagt, willkürlich anzupassen. Aber weil sie eine Übersetzungsrevision machten, haben sie probiert, ältere Fehler, Unterlassungen, Unklarheiten oder Ungenauigkeiten zu korrigieren. Dies zeigt sich dann auch klar, dass der sogenannte Mehrheitstext, Textus Receptus und die byzantinischen Linie kompakter und einheitlicher und weiter verbreitet wurden, weil sie sorgfältige Generalrevisionen waren, aber eben nicht zu den uralten ersten Manuskripten gehören. Leider wird in der Textkritisch falsch angenommen, dass älter automatisch besser bedeutet. Besonders bei Übersetzungen stimmt dies eben gerade nicht.
Im Gegensatz du den x Hunderten von griechischen Varianten kommt die aramäische Peshitta (östlicher Text) völlig einheitlich daher und hat in der Ostkirche des Orients immer als das Original gegolten. Die Europäer haben dies arrogant einfach ignoriert. Und weil die Ostkirche wusste, dass die Evangelien und das Neue Testament in der Muttersprache von Jesus und allen Jüngern auf Aramäisch geschrieben wurde, habe sie auch nie probiert, den Text zu revidieren, sondern nur alte Manuskripte sorgfältig kopiert und mit Neuen ersetzt, eine unveränderte manuelle Neuauflage. Und das alte, abgenutzte Manuskript wurde dann vernichtet, damit es nicht mit der Zeit als lückenhaft übrigbleibt. Deshalb findet man wenig alte aramäische Manuskripte. Das ist die semitische sorgfältige Tradition der Bibel Abschreiber.

ANTD Bibelübersetzung: Ich erachte es deshalb als eines meiner wichtigsten Lebenswerke, das Neue Testament komplett aufgrund vom Aramäischen auf Deutsch zur Verfügung zu stellen. Es gibt bis heute kein komplettes Wort Gottes auf Deutsch, da alle Bibelübersetzungen auf dem Griechischen basieren.

Weiter habe ich auch schon begonnen, das NT vom Aramäischen auf Grundlage meiner deutschen Übersetzung auf Polnisch und Englisch zu übersetzen, mit Hilfe von Grok, natürlich kontrolliert. Dies alles erfordert enorm viel Zeit. Für grosszügige finanzielle Unterstützung dieses wichtigen Werkes, um endlich Gottes vollständiges Wort auf Deutsch zu haben, bin ich dankbar.

Während dem Übersetzen begegnen mir laufend die kleinen Abweichungen des griechischen zum aramäischen Original. Eigentlich in fast jedem Fall deutet es klar darauf hin, dass die Abweichung durch den Übersetzer ins Griechische entstand, nicht boshaft oder absichtlich, sondern einfach typisch für Übersetzungen. Und viele holprige Verse und Stellen oder vermeintliche kleine «Widersprüche» verschwinden im Aramäischen komplett.

Der Übersetzer des griechischen Johannesevangelium schreibt sogar ausdrücklich, dass er übersetzt, wenn er ein paar typische Wörter Aramäisch schreibt.
Johannes 1,38: „Rabbi“ (was übersetzt „Lehrer“ heißt). Johannes 1,41: „Wir haben den Messias gefunden“ (was übersetzt „Christus“ heißt). Messias ist aramäisch/hebräisch für „Gesalbter“. Johannes 1,42: „Kephas“ (was übersetzt „Petrus“ heißt) – aramäisch für „Fels“. Johannes 5,2: Der Teich „Bethesda“ (bzw. Bethzatha) – ein aramäischer/hebräischer Name, der als „Haus der Barmherzigkeit“ oder ähnlich erklärt wird. Johannes 9,7: Der Teich „Siloach“ („der Gesandte“ oder „Sent“ – eine Übersetzung des hebräischen/aramäischen Namens). Johannes 19,13: Der Platz „Gabbatha“ (aramäisch, oft als „erhöhte Stelle“ oder „Pflaster“ erklärt; der griechische Name ist Lithostrotos/„Steinpflaster“). Johannes 19,17: „Golgota“ (aramäisch/hebräisch für „Schädelstätte“ oder „Place of the Skull“).

Die Aramäische Peshitta muss sich natürlich an diesen Stellen nicht erklären.

Auf welchem Fundament stehe ich also?
Ich studiere die Bibel seit 1980, heute April 2026 sind das 46 Jahre. Und da ich mich nicht zu einer abgrenzenden Konfession zähle, bin ich offen für alles, was der Heilige Geist durch Diener und Dienerinnen Gottes im Leib Christi sagt und schreibt. Ich profitiere vom ganzen Reichtum des ganzen Leibes Christi, nicht nur von einem Teilbereich einer Konfession.
Jesus sagt: Der Geist ist’s, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben. Joh 6,63 LUT).
Und Jesus betont, dass ein Schriftgelehrter auch ein Jünger des Reiches der Himmel sein muss, damit er Schätze verteilen kann. Mt 13,52.
Paulus sagt es ähnlich, und in Bezug auf das geschriebene Wort sagt Paulus: Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig.
Das Wort Gottes ist das Schwert des Geistes und muss als solches erfahren werden, nicht nur als Futter für den Verstand.
Man kann das Wort Gottes im Verstand ohne innere Offenbarung lesen. Das bringt keine Frucht und kein Leben hervor.

Die Geschichte der Offenbarung – der Zunahme der Erkenntnis aus dem Wort Gottes.
Dies gibt dem Leben und dem Heiligen Geist mehr Raum zu fliessen, je mehr Offenbarung aus der Bibel entdeckt oder wieder entdeckt (recovery) wurde.
Ich stehe auf den Schultern der wichtigsten Bibellehrer der letzten Hundert Jahre, die alle einen Impakt im Reich Gottes hatten oder noch haben, also die Frucht bringen. Dazu zähle ich – was nicht als abschliessend oder vollständig gilt – Bibelleher wie: Watchman Nee, Michael Heiser, Witness Lee, Kevin Zadai, Andrew Wommack, Myles Monroe, Reinhard Hirtler, Rick Rimner, Curry Blake, Ruedi Bucher, Tobias Meyer, John Bevere und etliche weitere die ich nicht speziell nenne. Zudem beeinflussen mich Prediger und Arbeiter welche in Vollmacht über Jahrzehnte hinweg das Evangelium unter Begleitung von Zeichen verkündigten wie: John G. Lake, Smith Wiggelsworth, David Hogan, T. Lee Osborn, Randy Clark, Katrin Kuhlmann und andere. Diese sind bekannt für ausserordentliche Wunderwirkungen wie Totenauferstehungen und Heilungen. Der Reichtum alle dieser Glaubensgeschwister, denen ich begegnet bin, oder die ich lese, fliesst mit ein in die Kommentare zur ANTD Studienbibel, nebst meinem eigenen persönlichen Bibelstudium.


Kurz die 3 Chicago-Erklärungen:
1. Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel (Chicago Statement on Biblical Inerrancy, 1978)
Die bekannteste und wichtigste. Sie betont die volle Autorität, Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit (Inerrancy) der Bibel in allen ihren Aussagen (auch historisch und wissenschaftlich). Sie besteht aus einer Zusammenfassung, 19 Artikeln des „Wir bekennen / Wir verwerfen“ und einer Erläuterung. Viele evangelikale Gruppen und Bibelschulen beziehen sich darauf.
2. Chicago-Erklärung zur biblischen Hermeneutik (1982)
Ergänzung zur ersten: Sie behandelt die richtige Auslegung (Hermeneutik) der Bibel und warnt vor Methoden, die die Irrtumslosigkeit unterlaufen.Chicago-Erklärung zur biblischen Anwendung (1986)
3. Die dritte und letzte: Sie geht auf die praktische Umsetzung der Bibel in Alltag, Ethik und Kultur ein.