Matthäus 15
Aramäisch NT Deutsch
15,14: "Beachtet die religiösen Führer nicht,
sie haben keine Autorität.
Sie sind blinde Blindenleiter.
Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet,
werden beide in die Grube fallen!"
Grün markiert einige der kleinen Abweichungen der Griechischen Übersetzungs-Manuskripte zum Aramäischen Urtext der Peshitta.
Matthäus 15
1] Dann näherten sich zu Jesus Pharisäer und Schriftgelehrte von Jerusalem und sagten:
2] Wieso übertreten Deine Jünger die Traditionen der Ältesten und waschen ihre Hände nicht wenn sie Brot essen?
3] Und Jesus antwortete und sagte zu ihnen:
"Wieso auch ihr - übertretet ihr das Gebot Gottes wegen eurer Überlieferung?
4] Denn Gott sprach:
Ehre deinen Vater und deine Mutter,
und wer seinen Vater und seine Mutter verflucht (schmäht) , der soll gewiss sterben (er soll sterben sterben). (2. Mose 20,12 + 2. Mose 21,17).
5] Ihr aber sagt: Jeder der zu einem Vater oder einer Mutter sagt: Meine Opfergabe soll alles sein, was du von mir profitieren könntest. Und so müsse er nicht seinen Vater und seine Mutter ehren. (Mt 8.21-22).
10] Und Er rief zu der Menge und sprach zu ihnen:
Hört und versteht!
11] Nicht das, was durch den Mund hereinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern das, was vom Munde herauskommt verunreinigt den Menschen.
12] Da näherten sich Seine Jünger und sagten zu Ihm: Du weisst, dass sich die Pharisäer empörten, als sie diese Aussage hörten?
13] Er aber antwortete und sagte zu ihnen:
15] Und Schimon Kepha antwortete und sagte zu Ihm:
16] Und Er sagte zu ihnen:
17] Wisst ihr nicht, was immer durch den Mund hereinkommt, das geht in den Bauch, und von dort wird es durch die Ausscheidung des Darms ausgeworfen.
20] Diese Dinge verunreinigen einen Menschensohn, wenn aber ein Mensch isst, ohne vorher die Hände zu waschen, das verunreinigt ihn nicht.
24] Aber Er antwortete und sagte zu ihnen:
25] Und sie kam und betete Ihn an und sagte:
Hilf mir, mein Herr!
29] Und Jesus ging von dort weg und Er kam zur Küste des Sees von Galiläa und Er stieg auf einen Berg und setzte Sich dort.
30] Und große Menschenmengen näherten sich Ihm. Unter ihnen befanden sich Lahme, Blinde, Taub-Stumme, Verkrüppelte und viele anderen (Kranken). Und sie brachten sie zu den Füßen von Jesus. Und Er heilte sie,
32] Dann rief Er, Jesus, seine Jünger und sagte ihnen: Ich habe Mitleid (Erbarmen, Fürsorgende Liebe, Nähren, Stillen) für diese Menschenmenge. Denn siehe, drei Tage sind sie nun bei mir geblieben, und sie haben nichts mehr zu essen. Und Ich bin nicht willig, sie zu entlassen, wenn sie fasten, damit sie nicht unterwegs vor Erschöpfung zusammenbrechen.
33] Und seine Jünger sagten zu Ihm: Woher haben wir Brot in der Wüste, um all diese Menschen zu speisen?
34] Und Jesus fragte sie: Wie viele Laibe Brot habt ihr? Und sie sagten Ihm: Sieben, und ein paar kleine Fische.
35] Und Er befahl, dass die Menge sich zum Essen auf den Boden setze.
36] Und Er nahm die sieben Brote und die Fische, dankte und brach sie und gab sie den Jüngern, und die Jünger gaben sie der Menge.
38] Und die, welche gegessen hatten, waren 4000 Mann, nebst den Frauen und Kindern.
1 Magdala oder Magadan. Markus schreibt in Mk 8,10 Dalmanutha, was vermutlich ein angrenzender Dorfteil war.
1 Verse 3-9: 3] Und Jesus antwortete und sagte zu ihnen:
"Wieso auch ihr - übertretet ihr das Gebot Gottes wegen eurer Überlieferung?
4] Denn Gott sprach: Ehre deinen Vater und deine Mutter, und wer seinen Vater und seine Mutter verflucht (schmäht) , der soll gewiss sterben (er soll sterben sterben).
(2. Mose 20,12 + 2. Mose 21,17).
5] Ihr aber sagt: Jeder der zu einem Vater oder einer Mutter sagt: Meine Opfergabe soll alles sein, was du von mir profitieren könntest. Und so müsse er nicht seinen Vater und seine Mutter ehren. (Mt 8,21-22).
6] Und so verwerft a ihr das Wort Gottes wegen eurer eigenen Tradition. (a aufheben, aufhalten).
7] Ihr Heuchler. Schön hat Jesaja gegen euch prophezeit und gesagt:
In Kapitel 8 Verse 21 + 22 hat Jesus noch zu einem seiner Nachfolger gesagt: "Lass die Toten ihre Toten begraben, du aber folge mir nach." Dies tönt harsch. Aber eigentlich wird daraus klar, dass der betagte Vater dieses Jüngers nicht im Stich gelassen wird, sondern es hat genug andere Leute (Geschwister + Verwandte), die sich falls nötig, um den Vater kümmern konnten. Und indem Jesus sagt, "lass sie es machen", zeigt er damit, dass es ihm nicht unwichtig ist, dass es gemacht wird, und der Jünger kann finanziell die unterstützen, welche sich falls nötig, um den Vater kümmern würden - und selber aber die kurze Zeit der Anwesenheit von Jesus ausnutzen und Ihm nachfolgen.
Hier in Kapitel 12 haben wir eine ganz andere Situation, und Jesus macht es ganz klar, dass es Ihm überhaupt nicht um Vernachlässigung von Pflichten den Eltern gegenüber geht.
Insbesondere kritisiert Jesus äusserst scharf die typisch heuchlerische Umgehung des Gesetzes Gottes und von empathischen, menschlich-sozialen-familiären Pflichten, mit einer billigen heuchlerischen Ausrede: Die geldgierigen Pharisäer machten es den Leuten leicht, sich dieser Pflichten zu entledigen, indem man Vorsorge Geld und Überfluss und auch seine Zeit anstatt für die betagten Eltern zu reservieren und verwenden, damit die Eltern nutzen haben, konnte man es dem von den Pharisäern und Schriftgelehrten kontrollierten religiösen System als "Opfergabe" geben. Dies wurde mit einem Eid gemacht. Dies war ein abgekartetes Spiel. Die Pharisäer versprachen im Gegenzug oft dem Spender der Opfergabe Vergünstigungen und andere Gefälligkeiten.
Es gab damals keine staatliche Altersvorsorge, keine 1. oder 2. Säule. Die Kinder waren mit Abstand die wichtigste Altersvorsorge. Dies funktioniert z.T. noch heute so in Polen und anderen Ländern, ist aber eine extreme Belastung für die erwachsenen Kinder der Betagten, die selber meistens berufstätig sind. Umso mehr, wenn es mit längerer Krankenpflege verbunden ist; es ist finanziell kaum mehr tragbar. Die westliche Gesellschaft hat ein akutes Nachwuchsproblem und die jüngere Generation ist mehrheitlich offensichtlich nicht mehr fähig, das zu tun, was Menschen tun, was Gottes erstes Gebot an Adam und Eva war:
Seid fruchtbar und mehrt euch!
Dadurch entsteht ein riesiges Überalterungsproblem. Dies ist eine extreme Herausforderung geworden. Die korrupten Regierungen, Politiker und Pharma-Medizyn betreibt aktiv aber verlogen "Sterbehilfe", indem die Älteren Menschen genötigt werden, sich mit unnützen gefährlichen Gift-Impfungen gegen Pseudo-Gefahren wie Grippe zu spritzen, wobei solche Impfungen NIE positiv wirken, nur schädlich oder neutral, da oft Placebos in den Chargen sind, damit der verheerende Schaden nicht allzu deutlich auffällt. Impfungen können nicht nützen (selbst wenn sie keine Gifte hätten), weil sie auf einer falschen Theorie basieren, weil die Infektionstheorie, womit solche "Krankheiten" begründet werden, längst falsifiziert ist und es keine ansteckenden krankmachenden Viren gibt. Grippe-Symptome sind Körper Entgiftungs- und Reinigungsprogramme des Selbstheilungs-Mechanismus des Körpers. "Viren" sind körpereigene Exosomen, Aufräum-Partikel. Eine der Ursachen für entzündete Schleimhäute ist anfangs Wintersaison die plötzlich zu trockene Luft wegen zu dicht geschlossenen geheizten Räumen, dies reizt die Schleimhäute und führt zu typischen Schnupfen und Grippesymptomen.
Da die Impfungen ein Völkermord an den Betagten (und auch allen anderen Menschen und Kindern ist), muss dies hier mit aller Deutlichkeit historisch verewigt werden.
Die Covid mRNA Giftspritzen ("Impfungen") waren nachweislich überprüfbar eine militärisch geplante und organisierte global koordinierte Völkermord Aktion, die immer noch nicht beendet ist und niemand wurde bisher zur Verantwortung gezogen. Wegen diesem Satz wird dieses Kapitel vermutlich auf den von Militär und Geheimdiensten überwachten Sozialen Plattformen zensuriert. (Alles schon so erlebt, keine Theorie).
Ich habe es selber erlebt, mit welchem Druck und dämonisch finsterer Macht meine Mutter im Alterspflegeheim von zwei Angestellten bedrängt wurde wegen einer Impfung. Diese Angestellten waren plötzlich wie nicht mehr sich selber, sondern beherrscht von einem finsteren Geist. Ich bin quasi zufällig in die Situation rein geplatzt und musste diese vehement von ihrem Vorhaben abwimmeln, meine Mutter zum Impfen lassen zu nötigen oder überzeugen. Dies sogar, obwohl meine Mutter früher aktiv gegen Impfungen war und sich seit Jahren bewusst nicht mehr impfen liess, weil sie die Lügen durchschaut hat. Aber im Alter kann man sich nicht mehr gut wehren, speziell wenn man auf Pflege Hilfe angewiesen ist. Viele Betagten werden vielerorts gar nicht erst gefragt und einfach geimpft. Und viele nehmen gehirngewaschen vom Mainstream freiwillig diese Giftspritzen und sind noch stolz darauf.
Unsere Eltern zu ehren heisst heute auch, sie frühzeitig auf die Gefahren der Impf-Giftmedizin hinzuweisen und in Alters- und Pflegeheimen auch entsprechende Vetos gegen solche Maßnahmen durch zu pauken!
2 Vers 7: Ihr Heuchler. Schön hat Jesaja gegen euch prophezeit und gesagt:
Heuchler. Im aramäisch werden hier zwei Wörter verwendet. Nehmen/Empfangen von Personen (Gesichtern). Heuchler sind in den Augen von Jesus solche, die darauf achten, von Menschen anerkannt, beachtet oder geachtet zu werden, anstatt von Gott. Was sie bei Menschen gelten, wie sie "ankommen" bei anderen Menschen, ist ihnen wichtiger, als wie sie bei Gott ankommen. Sie haben keine echte Beziehung der Liebe zu Gott. Aber sie können sehr geschätzt in religiösen, kirchlichen Kreisen sein. Aber nicht jeder Kirchgänger ist deshalb ein Heuchler. Jedoch benötigt Gott keine "Kirche" für seinen Vorsatz. "Kirchen" sind ein kollaterales temporäres Nebenprodukt, das sich meistens bildet, wenn das Evangelium von Jesus sich verbreitet. Wahrer Gottesdienst ist, sich um Arme und Waise zu kümmern, wie Jakobus trefflich sagt. Die Versammlung der Gläubigen (Ekklesia) ist etwas ganz anderes als "Kirche" und sollte keinen Raum für Heuchelei bieten. Mehr zur Gemeinde (Ekklesia) ab Matthäus Kapitel 16 und 18.
3 Vers 8: Dieses Volk ehrt mich mit ihren Lippen, aber ihr Herz ist weit weg von mir.
Jesus macht es wieder ganz deutlich, worum es Ihm und dem Himmlischen Vater geht: Um unser Herz, um dein Herz. Wo ist dein Herz? Bist du gerne in der Gegenwart Gottes, liebst du sein Wort und seine Gebote und Prinzipien, oder liebst du, was Menschen dir vorschreiben oder menschliche, insbesondere religiöse Organisationen, Kirchen und Denominationen.
4 Verse 8+9: Dieses Volk ehrt mich mit ihren Lippen, aber ihr Herz ist weit weg von mir. 9] Vergeblich verehren sie mich, wenn sie die Lehren von Geboten von Menschen lehren. (Jesaja 29,13).
Jesus zitiert hier Jesaja 29,13. Jesus macht ganz klar, wie wichtig Ihm die Gebote Gottes sind, und auch wie wichtig Ihm die Heilige Schrift ist - damals Mose und die Propheten (das Alte Testament). Jesus zitiert oft die Heilige Schrift.
Wenn unser Herz nicht direkt bei Gott und seinem Wort ist, dann ist es mit menschlichen Geboten, Ideen und Vorlieben gefüllt. Und wir müssen uns fragen:
Ist unser Gottesdienst etwa auch vergeblich?
Ist deine religiöse Tätigkeit vielleicht vergeblich?
Was ist dein Motiv? Liebst du Gott und sein Wort, die Bibel? Oder befolgst du irgendwelche religiösen Traditionen, und hast es gerne, wenn du als aktiver Teilnehmer wahrgenommen wirst?
5 Vers 14: Lasst sie alleine. (Beachtet sie nicht, sie haben keine Autorität). Sie sind blinde Blindenleiter. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, werden beide in die Grube fallen!
Jesus weist seine Jünger ganz klar an, NICHT auf die religiösen Führer seiner Zeit zu achten und bezeichnet sie als Blinde Blindenleiter. Die Pharisäer und Schriftgelehrten waren die Führer von Gottes Volk Israel. Gott hatte mit Abraham, Mose und den Propheten einen Bund mit dem Volk Israel geschlossen. Sie haben daraus eine tote Religion gemacht. Anstatt Jesus als den seit Jahrtausenden ersehnten und erwarteten Messias zu erkennen, haben sie ihn angegriffen, verfolgt und getötet. Das ist fatale Blindheit.
Das Prinzip ist heute nicht anders: Der Papst und die meisten anderen Christlichen Führer, die sich als die "offiziellen" Führer des Christentums und der "Kirche" wähnen, sind geistlich blind und führen in den Abgrund.
Wenn du sicher sein willst, dass du nicht von blinden Blindenleitern in den Abgrund geführt wirst, musst du selber die Bibel lesen, studieren und mit Gott einen herzlichen persönlichen Kontakt pflegen.
6 Vers 15: Mein Herr, lege uns dieses Gleichnis aus.
Mein Herr (Mar-i) fehlt in den Griechischen Übersetzungen. Es passt aber nahtlos rein und gehört dazu. Da sowohl die Schreiber (Übersetzer) des Griechischen Neuen Testaments als auch die Schreiber des aramäischen Neuen Testaments (Peshitta) sehr akribisch und sorgfältig schrieben und auf Exaktheit, Unverfälschtheit und Vollständigkeit achteten, was in einer exzellenten Übereinstimmung von über 98% des Neuen Testaments in beiden altertümlichen Sprachen resultierte, ist es hier und in fast allen anderen Stellen mit kleinen Abweichungen viel plausibler, anzunehmen, dass dem Übersetzer ins Griechische das Wort Mari (Mein Herr) entfallen ist, als dass es der Aramäische Schreiber bewusst hinzugefügt hätte (entgegen der Sorgfaltspflicht). Es wäre "κύριος μου" (kyrios mou) gewesen. Das kleine ܡܵܪܝ (mri) kann da leichter übersehen werden:
ܘܲܥܢܵܐ ܫܸܡܥܘܿܢ ܟܹ݁ܐܦ݂ܵܐ ܘܸܐܡܲܪ ܠܹܗ ܡܵܪܝ ܦ݁ܲܫܸܩ ܠܲܢ ܡܲܬ݂ܠܵܐ ܗܵܢܵܐ .
Matthäus der Schreiber des Matthäus Evangeliums hat diesen Satz von Petrus in Aramäischer Sprache selbst mitbekommen und so noch im Ohr gehabt. Ganz klar und einfach.
7 Vers 16: Und Er sagte zu ihnen:
Versteht auch ihr bis jetzt noch immer nicht, - ihr?
Man kann sich hier Jesus richtig vorstellen, wie er den Kopf schüttelt und nochmals - ihr? wiederholt. Seit Matthäus Kapitel 3 geht es Jesus immer um unser Herz, nicht um äussere Dinge, nicht um Traditionen, nicht um Rituale, nicht um Bräuche, nicht um äusserliche Vorschriften, nicht um Essen oder Trinken,
nein, um unser Herz geht es!
Wieso versteht ihr meine Jünger noch immer nicht, wie zentral wichtig es ist, was in unserem Herz für Gedanken und Motive sind. Was erwägen wir am meisten? Wo kreisen unsere Gedanken? Was sind unsere Vorlieben?
Ok, lassen wir uns dies nochmals von Jesus erklären.
Verse 18 - 20.
8 Vers 18: Aber das, was aus dem Munde herauskommt, das kommt aus dem Herzen, das ist es, was den Menschen verunreinigt.
Schon in Kapitel 12,34 hat Jesus gesagt:
"Aus der Fülle des Herzens spricht der Mund."
Das Problem ist also, was wir zulassen, sich in den Gedanken und Fantasien unseres Herzens einzunisten. Daraus kommt, was wir reden, und daraus folgen die Sünden. Unser Reden zeigt, was in unserem Herzen ist. Wir müssen also genau darauf achten, was wir in unser Herz reinlassen und was wir gedanklich wiederkäuend erwägen und vorüber wir denken. Wir müssen alles Unreine aus unserem Herzen ausmisten. Dies ist möglich, indem wir Buße tun und uns Jesus, seinem Willen und den Guten Dingen zuwenden. Unser Herz denkt in Bildern.
9 Vers 19: Denn aus dem Herzen heraus kommen böse Gedanken (verdorbene Ideen) wie: Ehebruch, Mord, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis (Lüge) und Lästerung.
Wenn das Herz mit bösen, unreinen, sündigen Gedanken gefüllt ist, kommen diese heraus. Um diese Sünden tätlich zu begehen, müssen wir die Gedanken und Motive im Herzen (Unterbewusstsein) auch mit unserem Mund äussern. Unser Reden führt und verstrickt und dann in die sündigen Taten.
Jesus hat bereits klar gemacht, dass Ehebruch schon mit verlangenden Gedanken im Herzen begangen wird. Wir müssen also hier ansetzen und unsere Motive und Begehren des Herzens gründlich vor Gott prüfen.
Herz-Reinigungsgebet:
Herr Jesus, durchleuchte jetzt gerade durch das Licht des Heiligen Geistes in mir alle verborgenen Kammern und Motive meines Herzens. Mache mich bereit, alle bösen und unreinen Absichten aufzugeben. Ich bin mit dir gestorben und eine Neue Schöpfung in Dir. Du lebst mit Deinem Auferstehungsleben in mir und gibst mir die Bilder der göttlichen Herrlichkeit, Reinheit und Heiligkeit in mein Herz. Danke.
Es reicht nicht, dies nur einmal zu beten, sondern wir müssen täglich darüber nachsinnen, wer wir in Christus als neue Schöpfung sind, und dies auf unser Herz malen, während wir entlarvte sündige Motive und Gedanken in den Tod von Jesus geben. Ein Herz das über Jahre und Jahrzehnte hinweg mit Dreck, Mord, Unzucht gefüllt und verunreinigt wurde, speziell intensiv durch TV und Filme, benötigt determinierte gründliche Reinigung über etliche Wochen hinweg, bis es nicht nur gereinigt, sondern mit neuen Bildern der Reinheit und Wahrheit und mit neuen Motiven und Begehren gefüllt ist, nämlich, den Willen des Vaters im Himmel zu tun, und nicht der Lust der Welt zu frönen.
Was bedeutet Unzucht eigentlich? Im Prinzip alle sexuellen Handlungen und Gedanken ausserhalb der Ehe und entartete sexuelle Fantasien und Praktiken auch in der Ehe. Die gratis und leicht zugängliche Pornographie wütet wie eine Pest unter den Menschen, auch unter den Gläubigen. Mit einer Rate von 65% der Christen frönen dieser Lust gelegentlich oder oft, und bis zu 97% manchmal. Dies solltest du jetzt nicht als Entschuldigung nehmen, "das machen ja alle", sondern es sollte dich schockieren. Mit Hilfe von AI (KI) Kreationen wird diese starke Sucht nochmals intensiver propagiert.
Ich empfehle ein 3x21 Tage Frei-von-Sucht Herz- Umprogrammierungs-Training, um dieser Sucht zu entkommen. Erhältlich auf Jesus4you.ch .
Der Ausweg ist kurz gesagt:
Bleibe in Jesus, kümmere dich täglich intensiv um eine enge innige Beziehung von Herzen zu Jesus und dem Himmlischen Vater - und male das Bild von dir als mit Christus zur Rechten des Vaters auf dem Thron Sitzenden auf dein Herz. Offb. 3,21:
Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.
Jesus sagt: Wen der Sohn frei macht, der ist recht frei. Wir müssen Jesus in Wirklichkeit erfahren, nicht nur in Lehre oder Theorie, und in Ihm bleiben, und Er in uns. So macht Er uns frei. Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob du die Wahrheit nur im Verstand verstehst, oder ob du sie in der Wirklichkeit im Geist begreifst und erfährst.
10 Verse 21-28:
Das Ereignis der Kanaanitischen Frau aus Syra-Phönizien, die Jesus um Hilfe für ihre von Dämonen geplagte Tochter bat, zeigt detaillierten Einblick, wie Jesus individuell mit Menschen umgeht. Es ist äusserst lehrreich in vieler Hinsicht. Um das Bild noch genauer wiederzugeben, gebe ich hier auch den vollständigen Text der Parallelstelle in Markus 7.
Matthäus 15,21] Und Jesus ging hinaus von dort und kam an die Grenze zu Tyrus und Sidon. 22] Und siehe, eine Kanaanitische Frau kam aus diesem Grenzgebiet, und laut schreiend sagte sie: Habe Erbarmen mit mir, mein Herr, der Sohn Davids , meine Tochter wird schlimm von einem Dämon getrieben.
23] Aber Er gab ihr keine Antwort. Da kamen Seine Jünger und verlangten von Ihm und sagten: Sende sie weg, denn sie schreit uns hinter her.
24] Aber Er antwortete und sagte zu ihnen:
Ich bin nur zu den Schafen gesandt, welche sich vom Haus Israel zerstreut haben.
25] Und sie kam und betete Ihn an und sagte:
Hilf mir, mein Herr!
26] Und Jesus sagte zu ihr : Es ist nicht angebracht (recht), das Brot der Kinder zu nehmen, und es den Hunden hinzuwerfen!
27] Aber sie antwortete: Ja, mein Herr. Doch essen die Hunde von den Brosamen, welche von den Tischen ihrer Herren fallen und leben.
28] Da sprach Jesus zu ihr: Oh Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe wie du willst! Und ihre Tochter war von diesem Moment an geheilt.
Nun die Parallelstelle in Markus 7,24-30:
24] Jesus machte sich auf von dort und kam in das Grenzgebiet von Tyrus und Sidon, und Er ging in ein gewisses Haus und wünschte, dass niemand (kein Mensch) es erfahre. Doch Er war nicht in der Lage, Sich zu verbergen.
25] Denn sofort hörte eine gewisse Frau über Ihn, deren Tochter einen unreinen Geist hatte, und sie kam und fiel vor Seine Füße.
26] Aber sie, die Frau dort, war eine Heidin (Nicht-Jüdin) aus Phönizien von Syrien. Und sie bat Ihn, dass Er den Dämon aus ihrer Tochter austreiben würde.
27] Und Jesus sagte zu ihr: Zuerst, erlaube, dass die Söhne (Kinder) gesättigt werden, denn es ist nicht recht, dass das Brot der Kinder genommen und den Hunden zugeworfen würde.
28] Aber sie antwortete und sprach zu Ihm: Ja mein Herr, aber die Hunde essen von dem unter den Tischen, die Brosamen der Kinder.
29] Jesus sagte zu ihr: Wegen dieser Aussage, gehe, denn der Dämon ist ausgefahren von deiner Tochter!
30] Und sie ging in ihr Haus und sie fand ihre Tochter auf einem Bett liegen, und der Dämon war ausgefahren von ihr.
Matthäus 15,22 nennt
was die Nichtjuden der
Region Palästina
bezeichnet - und Markus
nennt sie eine Heidin aus
Syra-Phönizien.
Beides ist geographisch übereinstimmend, da Syra-Phönizien ein Teil Kanaans ist. Und es macht klar, dass es eine Nicht-Jüdin ist. Die Griechische Übersetzung verwendet in Matthäus auch Kanaaniterin, aber in Markus 7,26 steht im Griechischen: eine Hellenin (Griechin) aus Syra-Phönizien. Dies ist geographisch ein Widerspruch zu Matthäus. Es macht einfach auch deutlich, dass es eine Nicht-Jüdin war. Denn das Wort Grieche (Hellen) wurde quasi als funktionales Synonym für Nicht-Jude verwendet.
Dies ist ein weiteres Beispiel eines deutlichen Hinweises darauf, dass die aramäische Peshitta der Urtext ist, nicht das Griechische. Es ist plausibel, es für die Griechisch sprechende Leserschaft so zu Übersetzen, zeigt aber eben gerade, dass es eine Übersetzung ist. Vermeintliche kleine Ungereimtheiten und Widersprüche (Kanaaniterin oder Griechin?) entstehen eben beim Übersetzen, sind aber im aramäischen Urtext nicht vorhanden.
11 Vers 22: Und siehe, eine Kanaanitische Frau kam aus diesem Grenzgebiet, und laut schreiend sagte sie:
Habe Erbarmen mit mir, mein Herr, der Sohn Davids, meine Tochter wird schlimm von einem Dämon getrieben.
Wenn man dies zu oberflächlich und flüchtig liest, können viele Aspekte übersehen werden. Es ist sehr erstaunlich, dass eine Heidin, eine Kanaaniterin Jesus als "Der Sohn Davids" bezeichnet, und Ihn somit als Messias anerkennt. Die Frau hat wahrscheinlich schon vorher von Jesus Wunderheilungen gehört und eine solche Gelegenheit lies sie sich nicht entgehen. Das Dorf-"Telefon" hat sofort verraten, dass Jesus da ist, und sofort ist sie gekommen. Sie muss schon vorher sehr beeindruckt vom Jüdischen Glauben und der Messias Erwartungs-Haltung gewesen sein, um zu dem Schluss gekommen zu sein, dass er der Messias ist, der Retter-König, Der Sohn Davids.
12 Vers 23: Aber Er gab ihr keine Antwort.
Jesus erstaunt immer wieder. Er antwortet nicht einfach jedem und jeder. Unter der Leitung des Himmlischen Vaters weiss er, wie weit er mit dieser Frau gehen muss, um sie zu veranlassen, eine Aussage mit "großen Glauben" zu machen. Gott sucht unseren Glauben. "Ohne Glauben ist es nicht möglich, Gott zu gefallen." Hebr. 11,1.
Es ist Jesus zudem auch wichtig, die Haltung dieser Heidin zu prüfen. Wer als Heide etwas von Jesus und Gott will, muss zuerst anerkennen, dass Gott mit dem Volk Israel einen Bund geschlossen hat, und aus dem Überrest der Juden der Messias hervorkommt, der Retter für die ganze Welt, und zuallererst soll das Volk Israel "gesättigt" werden. Und dann der Rest der Völker. Das ist Gottes Prinzip.
Da sein eigenes Volk ihn verwarf und kreuzigte, hat Jesus nach der Auferstehung in Matthäus 28 den Missionsbefehl an die Glaubenden sofort für die ganze Welt und alle Nationen gegeben.
13 Vers 23b + 24: Da kamen Seine Jünger und verlangten von Ihm und sagten: Sende sie weg, denn sie schreit uns hinter her. 24] Aber Er antwortete und sagte zu ihnen:
Ich bin nur zu den Schafen gesandt, welche sich vom Haus Israel zerstreut haben.
Wörtlich steht: Ich bin nicht gesandt ausser zu ... .
Ausserhalb des Kerngebiets der Juden in Judäa und Galiläa ist Jesus zu den zerstreuten Schafen, den vertriebenen, oder geflohenen Juden gesandt, nicht zu den Heiden. Wie gerade vorher erwähnt, muss zuerst das Haus Israel in Ordnung gebracht werden - falls sie es zulassen würden.
Jesus war knapp ausserhalb des Territoriums Israels. Innerhalb des Territoriums von Israel konnten Heiden quasi automatisch mit profitieren vom Segen des Bundes Gottes und Jesus musste nicht darauf hinweisen, dass das Heil (das Leben) von den Juden (Ihm) kommt.
Um Jesus zu veranlassen, mehr als "Dienst nach Vorschrift" zu machen, muss die Frau erstaunlichen Glauben anwenden. Zum Glück ist Gott nicht ein sturer Bürokrat.
14 Verse 25+26: 25] Und sie kam und betete Ihn an und sagte: Hilf mir, mein Herr! 26] Und Jesus sagte zu ihr: Es ist nicht angebracht (recht), das Brot der Kinder zu nehmen, und es den Hunden hinzuwerfen!
Erst jetzt antwortet Jesus der Frau und prüft ihre Haltung. In Vers 28 ruft Jesus dann erstaunt: Oh Frau, dein Glaube ist groß. Dies deutet darauf hin, dass Er es selber noch nicht wusste, wie sie reagieren würde.
15 Vers 27: und leben.
"Und leben" am Schluss des Satzes fehlt in den griechischen Übersetzungsmanuskripten. Das Aramäische Neue Testament betont das Leben stärker.
Glenn David Bauscher fragt zu recht in seinen Fußnoten: Why, if The Peshitta were a translation of Greek, would a translator add, “& they live”, since it occurs in no Greek manuscript? (The Aramaic-English Interlinear New Testament.)
16 Vers 27: Aber sie antwortete: Ja, mein Herr. Doch essen die Hunde von den Brosamen, welche von den Tischen ihrer Herren fallen und leben.
Brot wird hier sinnbildlich von Jesus verwendet in Bezug auf die Bitte der Frau für Heilung und Dämonenaustreibung ihrer Tochter.
Deshalb, wenn wir im Vater unser beten: "Gib uns heute unser tägliches Brot", beinhaltet dies Heilung, Dämonen Austreiben, Nahrung und Finanzen.
Die clevere, determinierte Frau widerspricht Jesus nicht. Sondern sie bestätigt, dass sie ein "Hund" (Heide) ist, und weist in genialer Weise darauf hin, dass die Hunde von dem leben, was vom Tisch herunterfällt. Selbst ein paar Brosamen vom Brot des Lebens von Jesus genügt, um ihre Tochter zu heilen.
17 Vers 28: Da sprach Jesus zu ihr: Oh Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe wie du willst! Und ihre Tochter war von diesem Moment an geheilt.
Dies ist das zweite Mal, dass Jesus über den Glauben von jemandem erstaunt ist. Das erste mal war es der römische Hauptmann in Kapitel 8,10. Beides waren Nicht-Juden!
In Markus 7,29 sagt Jesus: Wegen dieser Aussage, gehe, denn der Dämon ist ausgefahren von deiner Tochter!
Damit macht Jesus klar, dass es wirklich der Glaube der Frau war, der die Heilung veranlasst hat.
Dir geschehe, wie du willst. Glaube in Demut und einer richtigen Haltung zu Jesus und der Erkenntnis, dass er der Messias ist, bewirkte, dass sie erhielt, was sie wollte. Das gilt auch für uns.
18 Vers 31: Und Er heilte sie, 31] so dass die Menge erstaunt war, als sie sahen: die Stummen, die redeten und die Verkrüppelten, die geheilt wurden und die Lahmen, die umher gingen und die Blinden, die sahen. Und sie gaben dem Gott Israels Ehre! (Sie lobpriesen den Gott Israels).
Wir befinden uns gerade auf der östlichen Seite des Sees von Galiläa. Das Gebiet war umgeben von heidnischen Gebieten und Völkern. Zudem war Israel unter Besatzung der heidnischen Römer.
Die Wunder, welche Jesus tat, verherrlichen den Gott Israels, welcher der Schöpfer des Universums ist, unser himmlischer Vater. Nie und nirgends in der heidnischen Welt sind je solche Wunder vollbracht worden, welche Jesus tat.
Auch heute tut Jesus durch die Kraft des Heiligen Geistes solche Wunder, wie viele Gottesmänner und Frauen bewiesen und immer noch beweisen, welche es dem Heiligen Geist durch Glauben erlauben, solche Wunderwerke der Heilung zu vollbringen. Dies ist in dieser gottlosen leidenden Welt ein starkes Zeugnis. Jesus ist Herr, der König der Könige. Kehrt zu ihm um und gebt ihm die Ehre und den Platz im Herzen und Leben, die eurem Schöpfer und Retter zustehen.
19 Vers 37: Und alle von Ihnen assen und wurden gesättigt (zufriedengestellt), und sie lasen die Überreste der Brocken auf, sieben Körbe voll.
Jesus ist das Brot vom Himmel, das diejenigen, welche Ihn essen, für immer zufriedenstellt. Wir "schrien" jeweils proklamierend in lauten Versammlungen:
"Jesus is the satisfaction.
FR: Jésus est la vraie satifaction.
PL: Jezus jest prawdziwym zaspokojeniem,
prawdziwą satysfakcją,
prawdziwym zadowoleniem i
prawdziwym spełnieniem
najwspanialszą Osobą wszechświata.
Jesus ist
die wahre Sättigung,
(Erfüllung des Mangels),
die wahre Befriedigung, Zufriedenstellung
(meines göttlichen Begehrens),
die echte Zufriedenheit und Freude
die wahre Erfüllung und wahrer Genuss,
die wunderbarste & herrlichste
Person des Universums."
Wo ist dieser frische befreiende Geist heute?
Zurück zur ersten Liebe zu Jesus!
There is satisfaction - aber nicht im körperlichen!