Das Geheimnis
des Königreichs der Himmel:
Offenbart in Matthäus 13
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Übersetzt aus dem Aramäischen Urtext
ANTD, Aramäisch NT Deutsch.
L. Jamin
Dieses Buch ist Teil der ANTD Studienbibel
mit Fußnoten und Kommentaren.
Erlebe die Kraft des Wortes Gottes so nahe an der Sprache von Jesus wie noch nie!
2] Und eine grosse Menschenmenge sammelte sich um Ihn. So musste er aufstehen und ging und setzte sich in einem Boot. Und alle Leute standen am Seeufer.
(Mk. 4,3-9; Lk. 8,4-8)
6] Und als die Sonne aufging und brannte, verdorrte es, weil es keine Wurzeln hatte.
einiges hundertfach, einiges sechzigfach und einiges dreissigfach.
9] Wer Ohren hat zu hören, der soll hören!
10] Und seine Nachfolger (Jünger) näherten sich und fragten Ihn: Wieso sprichst Du zu ihnen in Gleichnissen?
14] Und durch sie wird eine Prophezeiung von Jesaja erfüllt (Jesaja 6,9-10), welche sagt:
Hörend werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht erkennen.
16] Für euch aber: Gesegnet sind eure Augen, denn sie sehen, und eure Ohren, denn sie hören.
17] Denn wahrlich (amen) Ich sage euch, viele Propheten und Gerechte haben sich gesehnt, die Dinge zu sehen, welche ihr seht, und sie sahen sie nicht, und die Dinge zu hören, welche ihr hört, und sie hörten sie nicht. (Weil Jesus der Messias noch nicht da war).
20] Aber das, welches auf den felsigen Boden gesät wurde ist: Der, welcher das Wort hört und es sofort mit Freude akzeptiert (aufnimmt);
23] Das, was in guten Erdboden gesät wurde ist derjenige, welcher mein Wort hört und versteht, und er bringt Frucht und produziert einiges hundertfach, einiges sechzigfach und einiges dreissigfach.
25] Und während die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut unter den Weizen und ging weg.
26] Und als die Weizenhalme aufgingen und Frucht brachten, erschien auch das Unkraut.
27] Und die Knechte des Landgutsbesitzers kamen und sagten zu ihm: Unser Herr, siehe, hast du nicht guten Samen in dein Feld gesät? Woher kommt denn das Unkraut?
28] Und er sagte ihnen: Ein Feind tat dies. Seine Knechte fragten ihn: Willst du, dass wir es ausreissen gehen?
31] Und Er erzählte ihnen sinnbildlich ein anderes Gleichnis und sagte: Das Königreich der Himmel ist gleich einem Senfkorn Samen, welchen ein Mann nahm und in sein Feld säte.
(Matth. 13, 4.19; Offb. 18,2; 19.17.18)
(Mt 16,11.12; Lk12,1; 1.Kor5,6-8; Gal 5,9)
34] Jesus sprach all diese Dinge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse sprach er nicht mit ihnen.
36] Dann verliess Jesus die Menge und kam ins Haus. Und seine Jünger kamen zu Ihm und baten Ihn: Erkläre uns dieses Gleichnis vom Unkraut und dem Feld.
39] Der Feind, welcher sie säte, ist satan; Die Ernte ist das Ende dieses Zeitalters. Die Erntearbeiter sind die Engel.
43] Dann werden die Gerechten scheinen wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. (Spr. 4,18, Dan. 12,3).
44] Wiederum, das Königreich der Himmel ist wie ein Schatz, der in einem Feld verborgen war, welchen ein Mann entdeckte und verbarg, und aus seiner Freude darüber ging er und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte dieses Feld.
47] Und wiederum ist das Königreich der Himmel wie ein Fischernetz, welches ins Meer geworfen wurde, und es fing von jeder Art von Fischen einige.
48] Und als es voll war, zogen sie es ans Ufer; und sie setzten sich und sortierten sie. Die Guten (Fische) warfen sie in Behälter, und die Schlechten warfen sie weg. (Matth. 25,32-46).
51] Und Jesus sagte zu ihnen:
Habt ihr all diese Dinge verstanden?
53] Und als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, ging er von da weiter.
54] Er kam in seine Stadt (Nazareth) und Er lehrte sie in ihren Synagogen, so dass sie sich verwunderten und sagten: Woher hat dieser solche Weisheit und die Wunder?
56] Und sind nicht seine Schwestern mit uns. Deshalb, woher hat Er all diese Dinge?
57] Und sie waren verwirrt (empört) über Ihn. Aber Jesus sagte zu ihnen: Kein Prophet wird beleidigt oder verachtet, außer in seiner Heimatstadt und in seinem eigenen Hause.
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1 Vers 1: An demselben Tag ging JESUS aus dem Haus und setzte sich ans Ufer des Sees.
Falls sich das meiste, was in Kapitel 12 berichtet wurde, am selben Tag ereignete, war dies ein langer intensiver Tag. Jesus heilt den mit der verdorrten Hand in der Synagoge, muss dem Mordkomplott der Pharisäer entweichen, heilt alle, die zu ihm gebracht werden, insbesondere einen dämonisierten Blind-Taub-Stummen, wird beschuldigt, dies durch Beelzebub zu tun, die eigene Familie probiert ihn zu unterbrechen. Die Menschenmenge folgt ihm zuerst von der Synagoge ins Haus, und dann vom Haus ans Seeufer, jedoch durchschaut Jesus die Oberflächlichkeit der Menge. Sie haben das Wort vom Reich der Himmel nicht verstanden. Wir müssen uns fragen, was, welche Reaktion hat Jesus eigentlich von den Menschen erwartet, dass sie hätten machen sollen?
Vielleicht finden wir es heraus im Verlauf dieses wichtigen Kapitels, wo es ums Verstehen mit dem Herzen geht.
Herr Jesus, öffne unser Herz und Verständnis, unsere Augen und Ohren, dass wir hören, sehen, erkennen, verstehen und gehorchen.
Es folgt die längere Predigt in Gleichnissen auf dem Boot.
2 Vers 11: Euch ist es gegeben, das Geheimnis des Königreichs der Himmel zu kennen, aber ihnen wurde es nicht gegeben.
Was ist das Geheimnis des Königreichs der Himmel?
Kannst du das beantworten? Vielleicht finden wir es heraus in diesem Gleichnis vom 4-fachen Ackerboden.
3 Vers 12: und dem, welcher nicht hat, dem wird sogar das genommen, was er hat.
Die Juden verwarfen Jesus als ihren König und Messias.
Sie hatten ihn unter sich, aber er und das Königreich wurde ihnen genommen. Sie haben bis heute keine Ahnung von der Wirklichkeit des Königreichs Gottes, erst wenn sie sich zum Messias Jesus bekehren.
4 Verse 13-15: Deshalb rede ich in Gleichnissen mit ihnen, denn diejenigen, welche sehen, sehen nicht, und die, welche hören, hören nicht und verstehen auch nicht.
Jesus sah, dass die Menge sich nicht bemühte, zu verstehen, was Gott ihnen durch Jesus (den Messias) sagen wollte. Dass er in Gleichnissen redete, die sie erst recht nicht verstanden, gab ihnen aber die Möglichkeit, zu erkennen, dass sie nicht verstanden, und wenn sie Suchende gewesen wären, hätten sie gesucht. Die leicht merkbaren Geschichten der Gleichnisse konnten in ihrem Gedächtnis und Herzen bleiben, und eventuell später verstanden werden. Es war also eigentlich die Saat des Wortes in Form von merkbaren Gleichnissen in ihr Herz "schmuggeln" um später verstanden werden zu können.
5 Vers 15: Denn das Herz dieser Leute ist hart geworden, und mit ihren Ohren sind sie schwerhörig, und ihre Augen haben sie geschlossen (getrübt), so dass sie nicht sehen können mit ihren Augen und nicht hören mit ihren Ohren, damit sie verstehen würden mit ihrem Herzen, und umkehren würden (sich bekehren würden), damit ich sie heile.
Es geht Jesus um das Herz der Menschen. Nur einer von vier Herzenszuständen (Herzensboden) kann Frucht bringen, das heißt, da kann der göttliche Same des Wortes wachsen. Wenn wir mit dem Herzen verstehen würden, würden wir uns bekehren, und Jesus könnte uns heilen. Aber die Herzen der Leute sind hart, verhärtet, nicht aufnahmefähig.
In Markus 4,13 sagt Jesus den Jüngern, wenn sie dieses Gleichnis nicht verstehen, verstehen sie auch alle anderen nicht.
Also ist es wichtig zu verstehen, dass unser Herz in Ordnung gebracht werden muss, damit wir verstehen können und Frucht bringen.
Ist dies das Geheimnis des Reiches der Himmel?
6 Vers 18: Ihr aber, hört das Gleichnis des Samens. Griechisch hat Sämann statt Samen. Jesus nennt es hier das Gleichnis vom Samen, aber eigentlich ist es auch das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld, dem Herzen. Der Same (das Evangelium vom Reich) ist immer derselbe, aber der Herzensboden nicht. Und der Sämann ist hier nicht im Fokus. Relevant ist, ob dein Herz richtig ist, um den kraftvollen göttlichen Samen aufzunehmen und Frucht zu bringen.
7 Vers 19: Jeder, der das Wort vom Reich der Himmel hört, es aber nicht versteht, bei dem kommt der Böse und schnappt das Wort weg, das in sein Herz gesät wurde: dies ist was auf den Weg gesät wurde.
Hier zeigt Jesus ganz klar, dass der Boden unser Herz ist. Schon in Kapitel 12 und vorher ging es Jesus immer wieder um das Herz. In Markus 4,13 sagt Jesus über dieses Gleichnis: Wenn ihr dieses Gleichnis nicht versteht, wie wollt ihr dann alle Gleichnisse verstehen?
Es ist also entscheidend wichtig, dieses Gleichnis zu verstehen. Du musst realisieren, dass die Beschaffenheit deines Herzens darüber entscheidet, ob der göttliche Same in dir bleibt und ob du Frucht bringen kannst.
Schon in Vers 15 haben wir von Jesaja gelesen, dass wir wegen einem verhärteten Herz nicht verstehen.
Die Betonung ist: Verstehen wir mit unserem Herzen?
Ist dieses Verständnis des Königreichs der Himmel tief verwurzelt in unserem Herzen?
Wie wird das Herz verhärtet? Je länger wir in Sünde und Weltlichkeit suhlen und Lügen der Medien über uns rieseln lassen, desto mehr wird unser Herz verhärtet. Um ein verhärtetes Herz aufzuweichen, musst du dich radikal abwenden von Gewohnheitssünden, Süchten, Weltlichkeit und Medien (TV, Zeitschriften). Sozialmedien wie Youtube, Tik-Tok, X, K.I. sehr kritisch und diszipliniert benutzen (um andere zu erreichen oder gezielte Infos aus einem Meer von Lügen zu fischen). Und du musst vorsichtig umgehen mit AI (sog. künstlicher Intelligenz), diese Programme können nützliches tun wie gute Übersetzungen liefern, Informationen und Wissen nützlich bereitstellen, aber sie sind teils sehr schmeichlerisch programmiert, so dass man sich wohl fühlt, mit ihnen zu chatten, sie werden dich gerne in deinem Irrtum lassen oder bestätigen, außer du kritisierst Mainsstream Meinungen.
Wie wird ein verhärtetes Herz aufgeweicht?
Anstatt ein Großteil der Zeit im Meinungssalat dieser Medien zu verbringen, solltest du intensiv anfangen, das Wort Gottes zu studieren, wozu diese Übersetzung bestens geeignet ist, und anfangen, Gott im Gebet aufzusuchen, als erstes, früh am Morgen.
Du musst komplett andere Prioritäten setzen. Wenn du dies nicht machst, hast du keine Chance, dein verhärtetes, ungläubiges Herz aufzuweichen.
Gewöhne dir an, beständig Lob (Gott rühmen) und Dankbarkeit zu Gott zu äussern.
Anstatt zu jammern, sage immer wieder:
Danke Jesus, Danke Jesus. Mach dies zu einer tief im Herz verwurzelten Angewohnheit. Dies ist etwas vom einfachsten und effektivsten, was dir hilft, dein Herz aufzuweichen! Mach mit bei der Danke Jesus Revolution: https://www.thankyou-jesus.com .
Um Verständnis zu erhalten, bitte Gott einerseits um Weisheit, und andererseits kommst du nicht darum herum, das Wort Gottes sorgfältig zu lesen, verbunden mit Gebet und Meditation (nachdenken im Herzen und die Bilder der Göttlichen Wahrheit auf dein Herz schreiben) und Lob und Dank. Du musst mit allen Gewohnheitssünden und Süchten brechen.
Wem der Same des Evangeliums aus dem Herzen gepickt wird vom Feind, dem wurde die Errettung und das Ewige Leben ins Herz gelegt und er hat es zugelassen, dass satan es wegfrisst und geht verloren, wenn er es nicht erneut ins Herz gesät kriegt und diesmal aufpasst. Wie traurig ist das.
8 Verse 20 & 21: Der, welcher das Wort hört und es sofort mit Freude akzeptiert (aufnimmt); 21] Aber er hat keine Wurzeln in ihm, außer für eine kurze Weile; und wenn Trübsal (Probleme) oder Verfolgung wegen dem Wort kommen, strauchelt (stolpert) er sofort.
Wer die Wahrheit des Evangeliums vom Reich Gottes nur oberflächlich mit anfänglicher Freude aufnimmt, aber sich nicht täglich Mühe gibt, diesem göttlichen Samen zu erlauben, sich fest und tief im Herzen zu verwurzeln, der hat ein steinernes Herz. Das göttliche Leben verdorrt. Die Errettung der Seele ist nicht gewährleistet in diesem Fall - sinnbildlich gesehen kann dies so gedeutet werden. Der Neue Bund macht klar, dass unser steinernes Herz ausgewechselt wird zu einem weichen fleischernen Herzen. Hesekiel 36,26: Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; 27 ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut. (Schlachter 2000).
Was ist ein weiches, fleischernes Herz?
Ein weiches Herz ist ein Herz, das die sanfte Stimme des Heiligen Geistes und des Gewissens hört und sich dem Drängen des Heiligen Geistes schnell fügt und gehorcht. Es ist ein Herz, dass die göttlichen Dinge sucht, liebt, erkennt, versteht und sich Gott hingibt und unterordnet und gehorcht. Es ist ungeteilt und nicht gespalten, nicht doppelherzig. Gott kann sich mehr und mehr auf Menschen mit einem weichen Herzen verlassen, dass sie seinen Willen erkennen und tun.
Wenn du den Eindruck hast, keine Wurzeln zu haben und nur oberflächlich zu glauben und verstehen, dann bitte jetzt Jesus, dir ein fleischernes Herz zu geben und tue deinen Teil dazu, indem du ab jetzt täglich den Herrn ernsthaft suchst in seinem Wort der Bibel und in Gebet und Gemeinschaft.
9 Vers 22: Und das, was unter die Disteln gesät wurde: Das ist derjenige, welcher das Wort hört, aber die Sorgen dieser Welt und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es wird fruchtlos.
Wir müssen all unsere Sorgen auf Gott werfen, wie es Paulus und Petrus sagen. Phil. 4,6-7: Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.
7 Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! (Schlachter 2000)
Wenn die Gedanken unseres Herzens in Christus bewahrt werden, ist das der gute Boden, der Frucht bringt, und wir müssen die Sorgen und Anliegen solange und oft auf Gott werfen, bis wir Frieden haben.
1. Petrus 5,5b-7: Denn Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade.
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit!
7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
Der Betrug des Reichtums: Leider vergessen wir schnell, wenn es uns gut geht, was wirklich wichtig ist und Priorität hat: Gott, Gottes Wille und sein Plan für uns. Wir sind hier, um Gottes Reich in uns zu demonstrieren und durch uns zu etablieren, und nicht um ein Leben in Nichtigkeit der Vergnügungen und des Reichtums zu verbringen. Gott will, dass es uns gut geht, aber es geht darum, dass wir im Charakter umgewandelt werden und in enger Gemeinschaft mit Gott leben. Er will uns segnen und Wohlstand geben, damit wir anderen helfen können und das Gute, die Verbreitung des Evangeliums und des Wortes Gottes fördern helfen. Deshalb ist es wichtig, zu geben, wo wir es nicht zurück erhalten können. Geben kann uns davor bewahren, vom Reichtum betrogen zu werden.
10 Vers 24: Er erzählte ihnen sinnbildlich ein anderes Gleichnis.
"Erzählte" hat die gleiche Wortwurzel wie Gleichnis. Versinnbildlichte Erzählung. Diese Gleichnisse fördern die Vorstellungskraft, womit wir unser Herz ändern können, das in Bildern denkt.
Wie aus Markus und Lukas und später Vers 34 klar wird, erzählt Jesus diese Gleichnisse der Menschenmenge und erklärt erst nachher den Jüngern die Bedeutung, da sie auch nicht verstanden. Die Auslegung wurde hier von Matthäus vorweggenommen, damit das Gleichnis sogleich seine Bedeutung erhält.
11 Verse 24-30: Das Königreich der Himmel ist wie ein Mann, welcher guten Samen in sein Feld säte.
Jesus legt dieses Gleichnis sehr detailliert in den Versen 37-43 aus.
In diesem Gleichnis ist der gute Same die Menschen, welche das Wort in einem reinen Herzen aufgenommen haben und Frucht bringen, und das Unkraut sind Menschen, welche von satan kontrolliert werden, da sie ihr Herz nicht bewachen und das Wort Gottes nicht aufgenommen haben und welche in unsere Gesellschaft gestreut werden. Jesus nennt sie die Kinder des Bösen (V. 38). Das Feld ist hier die Welt.
12 Verse 24-30: Das Unkraut ist eine Art Lolch, schwer zu unterscheiden von Weizen. Erst wenn die Früchte reif sind, erkennt man das giftige Unkraut gut an den schwarzen Körnern und kann es gezielt ausreissen.
13 Vers 30: Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich zu den Erntearbeitern (Schnittern) sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündeln, um verbrannt zu werden; aber den Weizen sammelt in meine Scheunen.
Das Ende dieses Zeitalters ist die Ernte. Der Gute Same wird in Scheunen gesammelt, und zwar durch die Entrückung. Anstatt sich zu streiten und eine allzu sture Haltung oder Meinung einzunehmen, ob die Entrückung vor, während oder am Ende der sogenannten Trübsalszeit stattfinden wird, sollten wir das Bild der Ernte betrachten. Eine Ernte wurde früher normalerweise so eingebracht: Die Erstlingsfrucht, eine Vorabernte der frühreifen Früchte, die Haupternte, und eine Nachlese. Es ist deshalb wahrscheinlich, dass die Entrückung so ablaufen wird, was auch gut in die verschiedenen Teilaspekte passt, die zu den verschiedenen Meinungen geführt haben.
14 Vers 30: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündeln, um verbrannt zu werden;
Wir sollten uns ernsthaft fragen, wie denn praktisch dieses Sammeln des Unkrauts geht. Wir sind heute in der Endzeit und dieser Vorgang hat bereits längst angefangen. Das Wort bindet in Bündel gibt einen guten Hinweis darauf, wie das sammeln des Unkrauts vor sich geht. Menschen werden in Verbänden und Geheimbünden und Vereinen gebündelt, und in kriminellen, antichristlichen NGO Organisationen wie die UNO, WEF, Freimaurer. Aber auch in christlichen Denominationen die längst unterwandert wurden von der Welt, Irrlehren und tolerieren der Sünde und verlassen des Wortes Gottes, wird das Unkraut gesammelt. Deshalb ergeht der Ruf: Geht hinaus von ihnen, geht hinaus von ihr. 2. Kor. 6,14-18 und Offb. 18,4. Wir müssen alle Gruppen, Organisationen, Denominationen und Kirchen verlassen, wo sich Unkraut sammelt.
15 Verse 31 & 32: Das Königreich der Himmel ist gleich einem Senfkorn Samen, welches ein Mann nahm und in sein Feld säte. Es ist der Kleinste aller Samen. Aber wenn es wächst, wird es größer als alle Kräuter und wird zu einem Strauch (Baum), so dass die Vögel des Himmels kommen und sich im Geäste einnisten.
(Matth.13,4.19 Offb. 18,2; 19,17.18).
Hier deutet Jesus an, dass wenn sich das Reich Gottes in der Gesellschaft ausbreitet, kann es so stark wachsen, dass es die anderen Kräuter (Religionen, Philosophien, Kulturen) übertrifft. Äste sind Organisationen und Kirchen in einer christlichen Gesellschaft. Die werden zum Anziehungspunkt der Vögel des Himmels, welche territoriale Dämonen oder gefallene Engel sind. Die Geister unter dem Himmel gemäss Eph. 6,12. Jesus hat gerade im ersten Gleichnis die Vögel dem Bösen gleichgesetzt: Matth.13,4.19; Vergleiche auch: Offb. 18,2; 19.17.18.
Dies sieht man deutlich im stark dämonisierten Vatikan, wo ein Thron mit einer Schlange dahinter ist und ein Konferenzgebäude als Kopf einer Kobra, nebst vielen anderen Gräueln, Götzendienst und Okkultismus. Der Vatikan und viele Grosskirchen haben heute kaum mehr etwas mit der Wirklichkeit des Reiches der Himmel zu tun.
Es ist erstaunlich, dass Jesus all diese Entwicklungen vorausgesehen hat und uns im Voraus gewarnt hat. Es wird auch deutlich, dass wer das erste Gleichnis vom 4- fachen Herzensboden nicht versteht und zu Herzen nimmt, dem bringen die anderen Gleichnisse wenig persönlichen Nutzen.
16 Vers 33: Drei Maß = ca. 15 Kg (4–6 kg per Maß; se’ah/sāīn hebr/aram). Dies ist eine riesige Menge und reicht für gut 70 - 100 Leute.
In 1.Mo 18,6 sagt Abraham der Sarah, schnell Brot aus 3 Maß Weizen zu backen anlässlich der Visitation des Herrn und der zwei Engel (die drei Männer). Ein Banquet für den HERRN, den König. Abraham hatte viele Knechte und trainierte eine Privatarmee. (1.Mo. 14,14).
17 Vers 33: Das Königreich der Himmel ist wie ein Sauerteig, den eine Frau nahm und in drei Maß Mehl steckte, bis alles durchsäuert war. (Mt 16,11.12; Lk12,1; 1.Kor5,6-8; Gal 5,9)
Sauerteig bzw. Hefe ist sowohl im Alten als auch im Neuen Testament ein negatives Bild. Beim Exodus wurde ungesäuertes Brot in Eile zubereitet. (2.Mo.12,34.39) Es ist ein Bild auf Christus, wie auch das Passahlamm. Und es ist ein Symbol für Dringlichkeit, Gehorsam und Abhängigkeit von Gott. Jesus bestätigt in Joh 5,39 dass die Schriften von Ihm zeugen. Es wäre völlig unkonsequent von Jesus, hier Sauerteig als positives Bild zu verwenden. Jesus ist hier das Mehl für ungesäuertes Brot, das ungesäuert mit Öl statt Sauerteig gebacken werden soll. 3. Mose 2,1-7.
Ungesäuertes Brot wird mit Olivenöl anstatt Sauerteig gebacken (Mehl, Wasser, Öl, Salz sind die wesentlichen Substanzen). Öl ist ein Bild auf den Heiligen Geist. Die Gemeinde, der Leib Christi ist Christus als das Mehl vermengt mit dem Heiligen Geist und dem Wort (Wasser) in den wahren Gläubigen. Öl mit Sauerteig zu ersetzen, bedeutet bildlich, den Heiligen Geist mit einer anderen Wirkung (Fermentation) zu ersetzen. Dies ist der Zustand des Großteils des Christentums. Judas hat davor gewarnt, Judas 19.
Sauerteig wurde damals zwar benutzt, aber die Fermentierung wurde auch als Vorgang erkannt, der schnell eine grosse Menge Mehl zersetzen und verderben kann, speziell in der Hitze. Fermentierung verursacht eine organische Transformation. Heute ist es dank Kühlung und dichten Behältern leichter, Sauerteig zu halten oder Hefen zu benutzen und ungesäuertes Brot kam aus der Mode.
Am Schluss dieser Fussnoten füge ich ein einfaches und schnelles Rezept für ungesäuertes Brot an. Damit kann man sich das Brot für das Abendmahl machen, und auch sonst als Alternative, und sich beim Essen an dieses Gleichnis und seine Bedeutung errinnern.
Sauerteig ist ein Bild für:
Sauerteig der Pharisäer: (Mt. 16, 6-8, Lk. 12,1)
Ihre Heuchelei und Lehre, fokussiert auf Einhaltung äußerer Rituale und Überlieferung von Menschen, während sie Jesus den Messias ablehnen.
Jammern, Murren.
Sauerteig der Sadduzäer: Unglaube, Ablehnung der Auferstehung, Materialistisch.
Sauerteig in 1.Kor 5,6-8: Bosheit, Sünde, Unreinheit.
Sauerteig in Gal 5,9: Gesetzlichkeit statt Gnade im Geist.
Die Gemeinde Christi soll ein ungesäuerter Leib sein.
1.Kor 5,6. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?
7 Darum fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, da ihr ja ungesäuert seid! Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus. 8 So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit.
Die Frau bezeichnet die Katholische Kirche, welche sich im 6. Jahrhundert gebildet hat, und dann auch andere Kirchen, die sich ähnlich entwickelten. Sie hat heidnisch babylonische Dinge, Götzendienst, Rituale, ein ausgefeiltes Klerussystem, Zölibat, Fabeln mit hineingemischt, und dies hat den ganzen Leib damit durchsäuert und organisch verändert. Dabei wurde die Autorität des Heiligen Geistes verdrängt und durch die menschlich-irdische Autorität einer falschen Priesterschaft eines falschen Priestertums ersetzt.
Dies hat alles nichts mehr mit der Wirklichkeit des Reiches der Himmel zu tun. Es gibt zwar noch viele echte Christen in diesen Kirchen, aber es ergeht längst der Ruf: Geht aus mein Volk von ihr, damit ihr nicht ihren Sünden teilhaftig werdet. Siehe auch die empfehlenswerten Fussnoten von Witness Lee zu diesen Gleichnissen in der Recovery Version.
https://bibleread.online/ .
Drei Maß Mehl ist eine übertrieben grosse Menge für einen Backvorgang. In dieser Weise hat das entartete Christentum in Europa und dem Westen seit Konstantin und dann seit der Bildung der Katholischen Kirche die Gesellschaft durchdrungen.
Heute nennen Weltmenschen sich oft als kulturelle Christen. Sie übernehmen moralisch-ethische Werte, ohne einen persönlichen Glauben und Beziehung mit Jesus und Gott zu pflegen oder bekennen. Instinktive sind solche meistens keine Kirchgänger, aber gute Anwärter, Jünger des Reiches der Himmel zu werden.
18 Verse 34 & 35: Ich werde Dinge offenbaren, die seit Grundlegung der Welt verborgen waren.
In all diesen Gleichnissen bisher, hat Jesus verschiedene Aspekte von organischem Wachstum verwendet, um die wesentliche Beschaffenheit, Charakteristik und Wirkungsweise des Königreiches Gottes auf Erden, was Matthäus meistens Königreich der Himmel nennt, zu beschreiben. Wir erfahren hier zum ersten mal ausgesprochene Geheimnisse von Gottes Plan für die Erde und die Menschen. Es war bisher selbst den Propheten wie Jesajah, Elia oder Moses nicht wirklich offenbart, obwohl es in den Schriften, besonders auch in den Psalmen, viele Hinweise darauf gibt.
Die Essenz des Königreiches der Himmel ist das Wachstum des Lebens Gottes, des Lebenssamens Gottes in uns durch den Heiligen Geist, als der Leib Christi. Dieses göttliche Leben gedeiht in einem reinen Herzen.
Das Königreich der Himmel ist geistlich organisch, d.h. es ist lebendig, besteht aus dem göttlichen Leben, es ist nicht irdische, äußere politische Macht. Es soll aber beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft nehmen, indem immer mehr Menschen durch dieses Leben radikal umgewandelt werden, und auch immer mehr Menschen am Rande von dieser göttlichen ethischen Lebensart berührt werden. Es ist ein grosser Segen für ein Land, wenn ein gottesfürchtiger Mensch in der Regierung ist. Aber diese werden oft von den Söhnen satans ermordet.
Im Gleichnis des Samens (des 4-fachen Ackerfeldes) ist Jesus als das lebendige Wort die Saat, welche in unser Herz gesät wird.
Im Gleichnis des Unkrauts und des Feldes ist Jesus der Sämann und wir Gehorchenden sind die gute Saat in der Welt. Das Unkraut sind die Scheinchristen in der Welt und den Kirchen und böse Weltmenschen.
Im Gleichnis des Senfkorns zeigt der Same das schnelle Wachstumspotential. Die Kinder des Königreiches und das Wort Gottes haben einen gesellschafts-verändernden Einfluss. Eine solche Kultur gedeiht und wächst so stark, dass sie zum Anziehungspunkt der Geister unter dem Himmel wird. Im Zeitalter der Gnade und Langmut Gottes kann auch das Böse gedeihen, da Gott geduldig durch uns daran wirkt, dass die Menschen zur Umkehr gebracht werden. Jedoch lehnen viele es noch und noch ab, umzukehren.
Im Gleichnis des Sauerteigs der Frau mit dem Sauerteig zeigt Jesus, wie durch Vermischung mit heidnischen Elementen, Götzendienst, Irrlehren, Fabeln und religiösem Klerussystem mit den Lehren des Königreichs eine Durchsäuerung des Christentums geschieht, was den ursprünglichen reinen Charakter organisch verändert und den Heiligen Geist ersetzt, und insofern nicht die Realität des Reiches Gottes verkörpert, sondern eine äußere Erscheinung einer Vermischung.
19 Verse 37-43: Dankbarerweise erklärt hier Jesus sehr klar und deutlich das Gleichnis vom Unkraut. Es gibt tiefen Einblick in die Gesellschaftsentwicklung bis zum Ende dieses Zeitalters. Es ist nicht unsere Aufgabe, diejenigen aus der Welt zu entfernen, die dem Evangelium nicht gehorchen, ohne dabei auch "Gute" zu erwischen. Auch Gottes Engel machen dies im Moment noch nicht; Gott lässt es im Moment über Gottlose und Gerechte regnen. Jedoch kann die Ekklesia im Gebet sofortiges Gericht bewirken - und sollte dies öfters tun. Siehe Apg. 12, wo nach Gebet der Ekklesia der Apostel Mörder Herodes Agrippa I. kurz danach von einem Engel geschlagen wird und dann von Würmen gefressen wird und stirbt.
Das Prinzip des Herrn ist, es ausreifen zu lassen. Während wir Frucht bringen, sind wir das Licht und Salz der Erde, das heißt, wir dämmen das Verderben und Böse in der Welt ein. Aber die Menschen haben einen freien Willen, wir können sie nicht in Gottes Reich zwingen. Wir sehen dies gut in der sogenannten westlichen Gesellschaft. Durch die Reformation und Verbreitung der Bibel in Deutsch, Englisch und den europäischen Sprachen vor 500 Jahren, wurde in Europa und Amerika quasi flächendeckend guter Same gestreut, weil das Wort Gottes viele Menschen stark beeinflusst und verändert hat. Aber heute sehen wir - in einer Zeit des Abfalls - dass viel Unkraut zur Reife kommt. Beide werden reif zur Ernte, auch die Kinder des Königreiches. Es findet eine Trennung statt.
20 Vers 38: Das Ackerfeld ist die Welt. Der gute Samen sind die Kinder des Königreiches, aber das Unkraut sind die Kinder des Bösen.
Bist du ein Kind des Königreichs, oder ein Kind des Bösen, ein Kind satans? Es gibt für Jesus kein dazwischen.
Das Königreich der Himmel ist der gute Same, der in unser Herz gesät wird, aufgeht und Frucht bringt, sodass wir selbst der gute Same werden. Dies zeigt, dass das Königreich Gottes der Lebenssamen Gottes ist, den wir empfangen und der wachsen kann und Frucht bringen kann, wenn wir ein weiches, reines Herz haben, und alle Hindernisse aus unserem Herz ausräumen. Es ist unsere Verantwortung, unser Herz für Gottes Wort, Kraft und die Wirkung des Heiligen Geistes empfänglich zu machen, indem wir uns auf Gott fokussieren und sich ihm hingeben und die Bilder seiner Wahrheit unser Herz erneuern lassen. Das Buch von Reinhard Hirtler "Das Herz" zeigt sehr praktisch und fundiert, wie du das machen kannst. Sehr zu empfehlen. Andererseits ist es auch Gottes Barmherzigkeit und Gnade, dass wir soviel Einsicht erhalten, dies zu tun. Der Heilige Geist arbeitet daran, uns und die Welt zu überführen von der Sünde, der Gerechtigkeit und dem Gericht. (Joh. 16,8-11).
Wir empfangen durch den Heiligen Geist das göttliche Leben in unserem Geist und werden so zu Kindern des Königreiches. Es ist das Reich des Lebens Gottes, der Natur Gottes, der Kraft, Herrlichkeit und Heiligkeit Gottes. Dieses Reich kommt als Same in uns hinein und macht uns zum Samen. Im Gegensatz dazu ist: wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht und bleibt ein potentielles Kind des Bösen.
Jesus zeigt in seinen Reden und Gleichnissen immer wieder, dass er die Erfüllung von 1. Mose 3,15 ist: Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (Schlange) und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
Jesus ist der Same der Frau, und er hat diesen Samen, sein Leben in uns gesät durch seinen Tod und Auferstehung. Joh. 12,24; 1. Kor 15:45: Der Letzte Adam wurde durch die Auferstehung zum Geist, der das Leben gibt.
21 Vers 41: Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden aus Seinem Königreich all diejenigen sammeln, ...
Hier nennt Jesus das Königreich des Menschensohns, sein Königreich und in Vers 43 das Königreich des Vaters. Jetzt im Zeitalter der Ekklesia ist es das Königreich des Menschensohnes, dann im Tausendjährigen Reich und danach das Königreich des Vaters. Das Tausendjährige Reich ist quasi die Übergangsphase der Machtübergabe an den Vater, um den Rest der Widerspenstigen und Ungehorsamen durch Jesus und die Gerechten dem Vater unterzuordnen.
Paulus beschreibt diesen Übergang sehr eindrücklich in 1. Kor.15,23-25: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft; 24 danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat. 25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
Es ist unsere Aufgabe als Söhne des Königreiches, in der Autorität des Heiligen Geistes alle Feinde unter die Füße von König Jesus zu bringen. Mehr dazu im Buch:
satans größter Alptraum: Ekklesia, die Exekutiv Versammlung des Messias Königs Jesus.
Während wir dies jetzt mit Langmut und in der Kraft des Wortes und des Heiligen Geistes tun, wird das Unterwerfen des Feindes bei der Wiederkunft von Jesus und im Tausenjährigen Reich mit eisernem Stabe ausgeführt.
Wer Jesus und dem Heiligen Geist dann nicht gehorcht, bekommt es hart zu spüren. Die, welche jetzt überwinden, werden mithelfen, das eiserne Regime von Jesus auszuführen.
Offb. 2,26 Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Völker, 27 und er soll sie weiden mit eisernem Stabe – wie die tönernen Gefäße werden sie zerschmissen –, 28 wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern.
Offb. 3,21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.
(Luther 2017).
22 Vers 41: Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden aus dem Königreich all diejenigen sammeln, welche Anstoß zum Fallen (stolpern) geben, und alle Täter des Bösen (der Ungerechtigkeit, Bosheit).
Jesus sagt hier, dass die Engel die Saat satans aus dem Königreich heraus sammeln. Das weist darauf hin, dass das Gericht am Haus Gottes anfängt, in Form dieser Trennung. Das heilige, sündlose göttliche Leben in der Kraft des Heiligen Geistes ist die Wirklichkeit des Reiches Gottes. Dieses Leben muss zu unserem Leben werden und uns beherrschen. Christen, welche nicht aufhören, andere durch Irrlehren oder tolerierte Sünde zu Fall zu bringen und solche, welche in Bosheit verharren, werden aussortiert, gebündelt. Es findet heute diese Trennung statt. Wir müssen aus Gruppen herausgehen, wo wir merken, dass sich die Kinder der Bosheit ansammeln.
Das Königreich kann hier auch auf den weltweiten Einflussbreich des Königreiches bezogen werden, denn die Bosheit wird auch in der Welt immer mehr in satanischen Organisationen und Regierungen gebündelt.
23 Vers 42: Die Engel werden sie in den Feuerofen werfen; dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
Jesus warnt öfters ganz deutlich vor der Hölle, bzw. dem Feuersee oder Feuerofen. Heulen und Zähneknirschen beschreiben, wie schrecklich es ist, dort zu landen. Ewiger Schmerz, ewige Reue, im Leben die falschen Entscheidungen getroffen zu haben, die falschen Prioritäten gesetzt zu haben und die Ewigkeit der Herrlichkeit in Gottes Gegenwart gegen kurzzeitige Lust, Nichtigkeit, Vergänglichkeit, Eigenwille, Macht und Bosheit verzockt zu haben, entgültig von Gott getrennt zu bleiben.
Wieso willst du in den Himmel kommen, wo es um Gott den König geht, wenn du dich jetzt nicht für Gott, für eine innige Beziehung mit Gott interessierst?
24 Vers 43: Dann werden die Gerechten scheinen wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. (Spr. 4,18, Dan. 12,3). Wer Ohren hat zu hören, der soll hören! (Siehe Fn 21 zu Vers 41).
Jesus hat bestimmt die Sprüche Salomos gut gekannt. Wie gut passt doch Sprüche 4,13-27 zu diesem Kapitel über das Herz:
13 Halte fest an der Unterweisung, lass sie nicht los; bewahre sie, denn sie ist dein Leben! 14 Begib dich nicht auf den Pfad der Gottlosen und tue keinen Schritt auf dem Weg der Bösen;
15 meide ihn, überschreite ihn nicht einmal, weiche davon und gehe vorüber! 16 Denn sie schlafen nicht, wenn sie nicht Böses getan haben; der Schlummer flieht sie, wenn sie niemand zu Fall gebracht haben.
17 Denn sie essen gesetzlos erworbenes Brot und trinken gewaltsam erpressten Wein.
18 Aber der Pfad des Gerechten ist wie der Glanz des Morgenlichts, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.
19 Der Weg der Gottlosen ist dichte Finsternis; sie wissen nicht, worüber sie straucheln.
20 Mein Sohn, achte auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden!
21 Lass sie nie von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innersten deines Herzens!
22 Denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leib.
23 Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.
24 Tue hinweg von dir die Falschheit des Mundes, und verdrehte Reden seien fern von dir! 25 Lass deine Augen geradeaus schauen und deine Blicke auf das gerichtet sein, was vor dir liegt! 26 Mache die Bahn für deinen Fuß gerade, und alle deine Wege seien bestimmt; 27 weiche weder zur Rechten ab noch zur Linken, halte deinen Fuß vom Bösen fern!
Daniel 12,3: Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsausdehnung, und die, welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.
(Zitate Schlachter 2000)
25 Verse 44 - 46: Wiederum, das Königreich der Himmel ist wie ein Schatz, der in einem Feld verborgen war, welches ein Mann entdeckte und verbarg, und aus seiner Freude darüber ging er und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte dieses Feld. 45] Wiederum, das Königreich ist wie ein Handelsmann, der gute Perlen suchte. 46] Und als er eine teure wertvolle Perle fand, ging er und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
Jesus betont zweimal in diesen kurzen Gleichnissen, dass derjenige, der das Königreich der Himmel fand, alles verkaufte, was er hatte, um es zu erlangen.
Es gibt nichts wertvolleres für einen Menschen, als das Königreich der Himmel zu finden, das heißt, in die Wirklichkeit des Königreiches hinein zu kommen. Es ist es wert, alles andere zu verlieren oder verkaufen.
Andere interpretieren, dass Jesus der Mann sei, der alles verkauft, aufgegeben hat, um die Ekklesia, seine Braut zu kaufen mit seinem teuren Blut am Kreuz.
(Phil. 2,6-11; Eph, 1,22-23).
26 Verse 47-50: Die Guten (Fische) warfen sie in Behälter, und die Schlechten warfen sie weg. 49] So wird es am Ende des Zeitalters (der Welt) sein. Die Engel werden hinausgehen und sie werden die Bösen trennen aus der Mitte der Gerechten.
Jesus trennt in seinen Reden und Gleichnissen immer wieder zwischen Bösen und Guten oder Gerechten, Abkömmlinge der Schlange und Kinder des Reiches. Diese Trennung geht durch die ganze Bibel.
Es besteht ein Kampf zwischen Gut und Böse um DEIN HERZ. Wer da regiert, dessen Kind, dessen Same bist du. Dabei sind die Gerechten oder Guten nicht (noch nicht) perfekt, sondern sie wissen, wie sehr sie einen Erlöser, Gnade und Barmherzigkeit benötigen und vertrauen auf Gott und lieben Gott. Selbstgerechte hegen Stolz, und dies ist ein Attribut von satan und Gott widersteht den Stolzen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
27 Verse 42 & 50: Jesus wiederholt zweimal: Und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Da wird Heulen und Zähneknirschen sein.
Dies zeigt den Ernst der Sache. Obwohl Jesus nicht schwergewichtig die Hölle, das ewige Verderben predigt, warnt er dennoch öfters ganz deutlich davor.
28 Vers 51:
Und Jesus sagte zu ihnen:
Habt ihr all diese Dinge verstanden?
Und sie antworteten ihm: Ja, unser Herr.
Haben wir das Königreich der Himmel verstanden?
Kennen wir jetzt das Geheimnis des Königreichs der Himmel (siehe Vers 11)? Obwohl Jesus später noch öfters über seine Jünger seufzt und sie wegen ihres Unglaubens oder Kleinglaubens beschimpft, und sie Ihn auch verlassen oder verleugnen, scheinen die Jünger es doch ein bisschen verstanden zu haben.
Ein Hauptziel dieser Studienbibel mit den Kommentaren nebst der Übersetzung aus dem wahren aramäischen Urtext, ist, jedem Suchenden zu erleichtern, in die Wirklichkeit des Königreiches der Himmel zu kommen und es zu verstehen.
Ich probiere es zusammenzufassen und einen Überblick über das Reich der Himmel als Grosses Bild zu malen:
Damals erwarteten die Juden, Pharisäer und Schriftgelehrten einen Messias, der sich als Mächtiger König in Jerusalem auf den Thron setzen würde und die Herrschaft der Römer rausschmeissen würde. Sie verstanden das Messianische Reich in etwa so, politisch, als ein irdisches Reich. So wie König Salomon.
Jesus zeigt hier in Kapitel 13 unmissverständlich klar:
Das Königreich der Himmel ist:
- nicht im Himmel, aber es bringt die Natur der Herrschaft und des Lebens Gottes im Himmel auf die Erde, und zwar als Samen in das Herz der Menschen.
- es ist nicht ein politisches, irdisches Reich.
- es ist wertvoller als alles andere.
- es hat das Potential, viele und gute Früchte zu produzieren.
- es kann nicht schlechte Früchte produzieren.
- es gedeiht in einem Herzen, das aufgeweicht wurde, wo Sünden, Begierden, Süchte, Sorgen, Götzen und Nichtiges und Unglaube ausgeräumt werden.
- es kann nicht oberflächlich mit dem natürlichen Verstand alleine verstanden werden.
- wir müssen uns bemühen, es zu verstehen, weil es nicht so ist, wie unser natürliches Leben und Denken bisher trainiert wurde.
- Das Königreich der Himmel herrscht in der geistlichen Dimension. Indem wir es als Menschen auf der Erde in unseren Geist und Herz aufnehmen, bringen wir die Himmlische Dimension und Herrschaft durch den Geist in uns auf die Erde. Wir leben und demonstrieren ein Leben das gleichzeitig in beiden Dimensionen lebt: Die Irdische und die himmlisch Göttliche. Deshalb ist die reife Ekklesia als Interdimensionale Entität und Leib Christi autorisiert, die "interdimensionalen" Beherrscher der Finsternis, welche sich oft als "Alien" ausgeben, zu binden, ihre Manifestationen (Ufos)) zu verbieten, ihren Einfluss auf die Regierungen abzuschneiden und sie und unter die Füsse von Jesus zu bringen. (Eph. 3,10).
Wir sind heute nachdem der Heilige Geist ausgegossen wurde und das Neue Testament später aufgeschrieben und als Kanon gesammelt wurde, den Jüngern Jesus gegenüber im Vorteil. Sie hatten zwar Jesus persönlich vor Augen und konnten ihn berühren. Aber Jesus versuchte ihnen eine Wahrheit verständlich zu machen, deren Kern geistlich ist und Früchte im leiblichen Leben bringt. Heute haben wir Jesus Christus, den Vater und den Heiligen Geist in uns als der innewohnende Geist.
(Joh. 14, 16-18.23). Wir sehen Jesus nicht physikalisch. Es ist uns heute also ganz klar, dass das Königreich der Himmel ein geistliches Reich ist.
Das Geheimnis des Reiches der Himmel ist:
Gott der König des Universums ist durch Jesus Christus als der lebengebende Geist in uns.
Dies bringt nur dann Frucht, wenn du dein Herz in Ordnung bringst. (Kol 1,27)
Dies wurde deshalb möglich, weil wir an Jesus glauben und seine Worte aufgenommen haben und Ihn als unser Opferlamm und Retter anerkennen, der unsere Sünden stellvertretend auf sich genommen hat. Wir glauben, dass er auferstanden ist, und haben den inneren, unzerstörbaren Beweis dafür, da wir den Heiligen Geist und das göttliche Leben als Samen in unserem Geist empfangen haben. Wir sind genuin von Gott gezeugte und geborene Kinder Gottes, Kinder des Königreiches der Himmel auf Erden. (1.Joh. 5,10-13).
Durch dieses Neue Leben in uns, nehmen wir überall, wo wir sind, die Herrschaft (Dominion) für Gott und sein Reich zurück. Dies fängt damit an, dass wir das Böse, die Sünden und Dämonen aus unserem eigenen Leben und Herz verbannen.
Nochmals, was ist das Geheimnis des Königreichs der Himmel? Verstehen wir das Königreich Gottes?
Das Königreich der Himmel ist: Gott der König des Universums nimmt als König Wohnung in unserem Herzen und macht uns durch sein Leben, das wir durch den Heiligen Geist empfangen haben, zu echten Kindern des Königs, auf Erden. Dies bringt jedoch nur dann erkennbare Frucht, wenn du dein Herz in Ordnung bringst.
Wir sind jetzt die Ambassadoren des Königreiches Gottes, wir sind der Leib des Christus auf Erden, um seine Königsherrschaft zu etablieren und auszuüben, in der Autorität des Heiligen Geistes. Zuerst in unserem Leben, dann unserem Haus, Familie, Bekanntenkreis, Stadt, Land und global. Der Heilige Geist ist der Gouverneur des Königreiches der Himmel. Jeder von uns erhält von Gott spezifische Aufgaben und Vollmacht dies zu tun.
29 Vers 52: Deshalb ist jeder Schriftgelehrte, der auch ein Jünger (disziplinierter Nachfolger) des Königreiches der Himmel ist, wie ein Hausherr, welcher aus seinem Schatz neue und alte Dinge hervorbringt.
Es ist gut, die inspirierte Schrift, das Alte und Neue Testament der Bibel, sehr gut zu studieren und kennen, wenn dies auch mit persönlicher disziplinierter Nachfolge von Jesus und dem Königreich verbunden wird. Es ist das Ziel dieser Studienbibel, solche Schätze hervorzubringen.
30 Vers 55: Ist er nicht der Sohn des Zimmermans? heißt nicht seine Mutter Maria? Und seine Brüder Jakobus und Joses und Simon und Judas?
Die Nazarener sehen in Jesus nur den Sohn des Zimmermanns, mit ihren natürlichen Augen, geistlich blind. Deshalb haben sie nicht Glauben, dass er der Messias sei oder Gott durch ihn wirken könne. Wer in Jesus nur einen Zimmermann sieht oder einen Lehrer, und nicht den Retter, den Sohn Gottes, der erhält nur Holzmöbel oder religiöse, ethische Lehre, aber nicht das göttliche Leben durch den Heiligen Geist. Das Absurde dabei ist, dass sie ja die Wunder, die er sonst gemacht hatte, mitgekriegt haben, also eigentlich zum Schluss hätten kommen müssen, dass Gott durch ihn wirkt.
Auch seine Brüder glaubten nicht an ihn, erst nach seiner Auferstehung bekehrten sie sich.
Jakobus hat später den Jakobusbrief geschrieben und Judas den Judasbrief.
Um zu verteidigen, dass Maria Jungfrau geblieben sei, argumentieren gewisse katholische und orthodoxe Theologen, dass Brüder in dieser Kultur und Sprache auch Cousins bedeuten könne. Dies scheint hier aber nicht zu passen, wo zuerst Vater und Mutter erwähnt werden, und dann Brüder und Schwestern. Instinktiv versteht man diese wirklich als seine Geschwister. Ein weiteres Argument sagt, dass es Stiefbrüder sein können, aus erster Ehe von Josef. Dies kann nicht ganz ausgeschlossen werden, ich erachte es aber nicht als sehr wahrscheinlich.
Wichtig ist, dass Jesus vom Heiligen Geist in der Jungfrau Maria gezeugt wurde, und nicht von einem Mann. Aber dann später dazu zu dichten, dass Maria nachher Jungfrau geblieben sei, ist eine typische verwässernde Ablenkung vom Fokus auf das Wichtige, und passt nicht in das göttliche Konzept von Ehe. Das NT ist strikt gegen Enthaltung in der Ehe. Diese Lehre und die Lehre der Unbefleckten Empfängnis der Maria sind unnütze Dazudichtungen von Dingen, die nicht im Neuen Testament erwähnt sind und keine geistliche Bedeutung haben, selbst wenn sie wahr wären.
31 Vers 58: Und er konnte nicht viele Wunder tun wegen ihrem Unglauben.
Es ist nicht so, dass Jesus in seiner Vollmacht nicht fähig gewesen wäre, wegen dem Unglauben der Leute Heilungs - Wunder zu tun. Er tat dies manchmal aus Barmherzigkeit. Aber es ist der Glaube der Menschen, welche die Menschen veranlasst, überhaupt bei Jesus Hilfe zu suchen oder ihn um Heilung zu bitten. Jesus nur als Zimmermann oder vorbildlichen Lehrer zu betrachten, und nicht auch als Heiler, Prophet, Retter, Gesandter Gottes und Messias, ist Unglaube. Die Nazarener brachten ihre Kranken nicht zu Jesus. So konnte er sie auch nicht heilen. Eine Atmosphäre des Unglaubens kann den Heiligen Geist beleidigen.
32 Ungesäuertes Brot Rezept:
•2 Tassen Mehl
•3/4 Tasse Wasser
•2 Esslöffel Olivenöl oder Bratbutter
•0.5-1 Kaffeelöffel Salz
optional nach Belieben: Diverse Kräuter, z.B. Schabzigerkraut (Bockshornklee), Chili, Koriander, etc..
Von Hand gut vermischen.
Nicht lange kneten, nur bis es ein Teig ist. 2-3 Minuten.
Ca. 3 Teile machen.
Ausrollen in ca. 2-5mm dicke Fladen.
Auf Bratpfanne braten:
2-4 Minute pro Seite. Wenden wenn sich Blasen bilden.
Mittlere Hitze, nicht zu heiss.
Das ganze dauert weniger als eine halbe Stunde und man hat Brot. Tip: Seite zwei mit Käse, Tomaten, etc. belegen und man hat eine Blitz-Pizza.