Jesus der König
beherrscht alle Umstände.
Jesus heilt alle, weckt Tote auf,
treibt Dämonen aus,
befiehlt Wind und Meer und
predigt die Gute Botschaft von
diesem Königreich.
1] Als Er aber vom Berg herunterkam, folgten Ihm grosse Volksmengen. 2] Und siehe, ein gewisser Aussätziger kam, und betete Ihn an und er sagte: “Mein Herr, wenn du willst, kannst Du mich reinigen”. 3] Und Jesus streckte seine Hand aus, berührte ihn und sagte: “Ich will. Sei gereinigt”,
und in dem Moment war sein Aussatz gereinigt. 4] Und Jesus sagte zu ihm: “Pass auf, dass du mit niemandem redest, aber gehe und zeige dich den Priestern und bringe eine Gabe, wie Moses geboten hat, ihnen zum Zeugnis.”
5] Und als Jesus nach Kapernaum hinein kam, näherte sich Ihm ein gewisser Hauptmann und flehte Ihn an 6] und er sagte: “Mein Herr, mein Knabe liegt im Haus und er ist gelähmt und er wird schwer gequält. 7] Jesus sagte zu ihm, “Ich werde kommen und ihn heilen”. 8] Dieser Hauptmann antwortete und sagte: “Mein Herr, ich bin nicht würdig, dass Du unter mein Dach eintrittst, aber sage nur ein Wort und mein Knabe wird geheilt. 9] Ich bin auch ein Mann unter Autorität und Soldaten sind unter meiner Hand, und ich sage zu diesem einen, ‘gehe’, und er geht, und zum anderen, ‘komme’ und er kommt, und zu meinem Diener ‘tue dies’ und er tut es.”
10] Als aber Jesus (dies) hörte, war er erstaunt und er sagte zu denen, die mit Ihm gingen,
13] Und Jesus sagte zum Hauptmann,
14] Und Jesus kam in das Haus von Simon und sah dessen Schwiegermutter krank liegen, von einem Fieber gepackt.
15] Und er berührte ihre Hand und das Fieber verliess sie und sie stand auf und diente Ihm.
17] So wurde erfüllt, was durch den Propheten Jesaja vorausgesagt wurde: Er wird unsere Schmerzen wegnehmen und unsere Krankheiten wegtragen.
(Jesaja 53:4).
18] Aber als Jesus die grosse Menschenmenge sah, die Ihn umringte, befahl er, dass sie auf die andere Seite gehen sollen.
23] Und als Jesus in ein Boot stieg, gingen auch seine Jünger an Bord. (Mk 4:35ff; Lk 8:22ff)
26] Und Jesus sagte zu ihnen:
Wieso fürchtet ihr euch? Ihr Kleingläubigen!
Dämonen Austreibung (Mk 5,1-20; Lk 8,26-39)
32] Und Jesus sagte zu ihnen:
1 Vers 10: Als aber Jesus (dies) hörte, war er erstaunt und er sagte zu denen, die mit Ihm gingen, “Wirklich, Ich sage euch, nicht einmal in Israel habe ich Glauben wie diesen gefunden.
Jesus sucht Glauben unter den Menschen. Denn der Glaube gibt ihm die Möglichkeit, zu wirken. Es war Jesus wichtig, bevor er dem Hauptmann die Bestätigung der Heilung gab, diesen vorbildlichen Glauben des Hauptmannes als etwas zu zeigen, das uns Zugang zur Festtafel mit Abraham im Königreich der Himmel gibt, während Ungläubige "Gläubige" (Kinder des Königreichs), von denen eigentlich Glauben erwartet wird, in die Finsternis geworfen werden. Autorität zu verstehen hat viel mit echtem Glauben zu tun.
2 Vers 13: Und Jesus sagte zum Hauptmann,
“Gehe, es wird für dich sein, wie du geglaubt hast”, und sein Knabe wurde in dem Moment geheilt.
Ich nenne dies die souveräne "Geistesgegenwart" von Jesus, wonach wir alle begehren sollten. Woher wusste Jesus, dass der Knabe jetzt geheilt ist. Er hat nicht einmal etwas gesagt, ausser diese Bestätigung. Dieses innere Wissen ohne jegliche Zweifel, dieses Sehen der geistlichen Tatsache, das Sehen, was der Vater im Himmel jetzt tun will und auch tut. Jesus vertröstete die Menschen nicht auf später, sondern es passiert jetzt, in dem Moment, in dieser Stunde. Wir sollen dieselben Werke wie Jesus tun. Als Glieder seines Leibes auf Erden führen wir sein Werk fort. Gib dich nicht mit weniger zufrieden, als eine solche sichere Vollmacht und Geistesgegenwart, welche sofortige Resultate in diese Welt bringt und Menschen heilt, befreit und rettet und die Werke satans zerstört.
3 Vers 16: Aber am Abend brachten sie viele von Dämonen Besessenen vor Ihn, und er trieb ihre Dämonen durch ein Wort aus, und alle von denen, welche krank geworden waren, er heilte sie.
Dämonisierte. Zu argumentieren, dass Christen nicht von Dämonen besessen sein könnten, ist irreführend und überlässt ihnen ungestört das Feld. Der Geist wird durch Glauben an Jesus erneuert und geheiligt und nicht mehr berührbar für Dämonen, was uns einen enormen Vorteil gibt. Aber Dämonen besetzen unseren Verstand, Emotionen und unser Herz, wenn wir nicht aufpassen, was wir reinlassen. Die Seele ist nach wie vor "Futter" für Dämonen, wenn wir sie nicht verleugnen und unseren Verstand mit der Wahrheit vom Wort Gottes erneuern. Siehe auch Matth. 16.23. Die Praxis vollmächtiger Diener wie Derek Prince, Lester Sumrall, Mark Hemans oder Kevin Zadai zeigt ganz klar, dass dämonisierte "Christen" die traurige "Norm" ist, und wir sie austreiben sollen und können, statt zu diskutieren, ob und wieso sie da sind. Auch wenn wir nicht "dämonisiert" sind, so sind wir als Christen ein klares Ziel für ständige Attacken von Dämonen, welche uns Zweifel und schädliche Gedanken eingeben oder zu Sünde & Lust verführen versuchen und Menschen um uns herum gegen uns aufstacheln. Wir müssen das Feuer unserer Liebe zu Gott und Gemeinschaft mit Ihm so heiss werden lassen, dass wir deren Einfluss von weit spüren und zerstampfen, oder dass sie von selber fliehen, weil sie Angst haben, entdeckt zu werden. Wir haben Vollmacht im Namen (Auftrag) von Jesus auf Schlangen und Skorpione zu treten, womit Dämonen und unreine Geister und Krankheitsgeister gemeint sind.
Ähnlich fatal ist die Ansicht von George Lamsa, der sich zwar sehr für die aramäische Peshitta als Urtext eingesetzt hat und auch ein NT auf deren Grundlage übersetzte. Jedoch ist sein Versuch, die Dämonen abzustreiten und alle exakt beschriebenen Phänomene als rein mentale Störungen abzutun, gekünstelt, schädlich, glaubenszerstörend und bibelkritisch.
4 Vers 20: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels haben Nester, aber der Sohn des Menschen hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen könnte.
Indem sich Jesus bewusst als Sohn des Menschen bezeichnet, gibt er dem Schriftgelehrten einen Hinweis auf Daniel 7,13-14, wo dieser im AT seltene Ausdruck verwendet wird und klar den Messias und sein ewiges Königreich und ewige Herrschaft schildert. Diese Stelle von Daniel ist auch auf Aramäisch und verwendet dieselben Worte. Das Wort Gottes macht das göttliche Prinzip deutlich: Gott etabliert sein Königreich auf Erden durch einen Menschen, den Menschensohn Jesus, den Messias. Jesus hat seinen Nachfolgern die Schlüssel des Reiches der Himmel auf Erden übertragen. Die Herrschaft über die Erde hat Gott den Menschen Adam und Eva, und dann Noah übertragen. Sünde hat verursacht, dass der Mensch die Herrschaft verlor und Jesus hat sie zurückgeholt. Jedoch ist die Autorität vorübergehend oft unscheinbar, ohne äusseren Prunk, den dieses Weltsystem satans bietet. Jesus hat probiert, den Schriftgelehrten vor falschen Erwartungen zu bewahren.
5 Verse 21 & 22: Ein anderer seiner Nachfolger sagte zu Ihm: Mein Herr, erlaube mir zuerst, dass ich gehe um meinen Vater zu begraben. (d.h: sich bis zum Tod um den Vater kümmern) 22] Jesus sagte zu ihm: Komm mir nach und lass die Toten ihre Toten begraben.
Jesus wirkte nur 3 1/2 Jahre. Dieser Mann hätte ihn leicht durch familiäre Pflichten verpassen können. Wenn Männer in den Militärdienst gezogen werden, wirken auch höhere Prioritäten. Dasselbe gilt für Gottes Reich. Jünger sind Disziplinierte, Trainierte in der Armee des Königs Jesus in einem sehr realen harten Kampf, wo es um ewige Werte (Seelen) geht. Dies hat höchste Priorität. Indem Jesus sagt, lass die Toten die Toten begraben, ist klar, dass andere Familien Angehörigen da waren, die sich sowieso auch um den Vater kümmerten, aber kein Interesse am Messias Jesus zeigten, weshalb sie "Tote" genannt werden. In Matthäus 15,5 macht Jesus klar, dass er nicht um selbstsüchtige Vernachlässigung von Fürsorge für betagte Vater und Mutter geht. Auch Paulus macht dies in 1. Tim 5,8 klar.
6 Vers 24: Und siehe, es geschah eine grosse Erschütterung auf dem See, sodass das Boot von den Wellen bedeckt wurde.
Magiera und Bauscher übersetzen mit "ein grosses Erdbeben."
7 Vers 24: Er aber, Jesus schlief.
Jesus, der keinen Platz und keine Gelegenheit hatte, auszuruhen und zu schlafen (Vers 20), konnte endlich die kurze Gelegenheit nutzen, während die Menschen und Jünger beschäftigt waren. Nicht mal ein Tsunami konnte ihn aufwecken. Das ist die Geborgenheit im Willen des Vaters im Himmel zu sein. Auch der Prophet Jona schlief friedlich unten im Boot, während ein Sturm tobte.
8 Vers 26: Jesus sagte zu ihnen:
Wieso fürchtet ihr euch? Ihr Kleingläubigen!
Dann stand er auf und bedrohte den Wind und den See, und es trat eine grosse Stille ein.
Aramäisch, Hebräisch & Griechisch benutzen dasselbe Wort für Wind und Geist, ruqa / ruach. Es ist hier offensichtlich, dass ein Geist unter dem Himmel hinter diesem Sturm stand, um Jesus davon abzuhalten, das Gadarener Territorium zu betreten. Paulus schreibt in Epheser 6:12 das wir mit den bösen Geistern unter dem Himmel zu kämpfen haben. Siehe auch Epheser 3:10.
9 Vers 26: Dann stand er auf und bedrohte den Wind und den See, und es trat eine grosse Stille ein.
In Vers 20 hat sich Jesus als Sohn des Menschen bezeichnet, was er jetzt gerade tat, tat er als gehorsamer Sohn des Menschen, in der Vollmacht im Willen des Vaters zu sein und handeln. Gemäss Philipper 2,6-7 handelte Jesus nicht als Sohn Gottes, sondern legte dies ab und handelte als Menschensohn. Dies war auch die Versuchung satans (Kapitel 4), der Ihn drei mal mit "wenn du Gottes Sohn bist" provozierte, als Gottes Sohn zu handeln. Es ist aber das göttliche Prinzip, dass der Mensch die Autorität übernimmt, im Gehorsam zum Vater im Himmel. Dies bedeutet, dass wir heute dasselbe tun können und sollen in derselben Vollmacht und Gehorsam. Dies ist angesichts der satanischen Wettermanipulationen und Chemtrails (Geo-Engineering) aktueller den jeh. Wir sollen Dinge wie diese toxischen Chemtrails bedrohen und verbieten als Ekklesia im Namen von Jesus.
Johannes 14: 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater aber, der in mir bleibt, der tut seine Werke. 11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen. 12: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. 13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde im Sohn. 14 Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.
10 Vers 27: Und die Menschen wunderten sich und sagten: Wer ist dieser, dass selbst der Wind und das Meer ihm gehorchen?
Wenn die Menschen anfangen, so über die Nachfolger von Jesus zu reden, dann werden die Söhne Gottes offenbar und die Braut des Lammes ist geschmückt und bereit zur Hochzeit. Wir dürfen die Latte keinen Millimeter tiefer legen.
11 Vers 29: Was haben wir mit Dir zu schaffen, Jesus, Sohn Gottes? Bist du hierher gekommen, um uns vor der Zeit zu bestrafen?
Die Dämonen erkennen sofort, dass Jesus der inkarnierte Sohn Gottes ist. Sie wissen, dass das Gericht auf sie wartet.
Es handelt sich hier sehr wahrscheinlich um territoriale "Fürsten". Jesus ging dahin, trieb sie aus und ging wieder zurück. Job erledigt.
In Gergesa / Kursi, wo es sich wahrscheinlich ereignet hat, entstand im 5. Jahrhundert ein Kloster, also wurde es bereits früher christianisiert. Das Urchristentum kam sehr früh in die Region von Dekapolis.
Dass Jesus scheinbar ihrer Bitte nachkam, ihnen zu erlauben, in die Schweine zu fahren, war eine Falle mit zusätzlichem Schaden am Reich satans. Die Dämonen rechneten nicht damit, dass die Schweine sich ins Meer stürzen würden, und waren nachher wieder körperlos, was sie hassen. Wir sind in heidnischem Gebiet. Die für Juden unreinen Schweine wurden sowohl für Fleisch als auch für rituelle heidnische Opferungen verwendet.
12 Vers 32: Und Jesus sagte zu ihnen: Geht!
Ein Wort, זֵלו, in Vollmacht
und eine Legion Dämonen fährt aus.
Mit einem Wort: „Geht!“
erringt Jesus einen vielschichtigen Sieg: Er überlistet die Dämonen, versetzt den heidnischen Praktiken einen Schlag und enthüllt die falschen Werte der lokalen Gesellschaft. Dabei hat Jesus eigentlich nichts gemacht, ausser das Gebiet zu betreten und zu sagen: Geht.
Das ist Vollmacht, Autorität.
13 Vers 34: Und die ganze Stadt ging hinaus um Jesus zu begegnen, und als sie Ihn sahen, baten sie Ihn, dass er ihre Grenzen verlasse.
Wow, was für eine Anti-Erweckung: "die ganze Stadt ging hinaus um Jesus zu begegnen" nicht um den glorreichen Sieg über die Mächte der Finsternis zu bejubeln, sondern, um Jesus auszuladen. Ist dir ein "Schweinebusiness" und die Schweinefleisch Fresssucht auch wichtiger als Gott?