Die Bergpredigt:
Matthäus 5 - 7
Die Verfassung
des Reiches der Himmel
[Wie wir beten sollen und wie nicht.]
5] Und wenn du betest, so sei nicht wie die Heuchler, die es lieben, in den Versammlungen (Synagogen) und in den Ecken der Strassen zu stehen und zu beten, damit sie von den Menschenkindern gesehen werden. Wirklich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn erhalten. 6] Du aber, wenn du betest, gehe in deine Kammer und schliesse die Tür, und bete zum Vater der im Verborgenen ist, und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dich öffentlich belohnen.
7] Und wenn ihr betet, so sollt ihr nicht mit vielen Worten sein wie die Heiden, denn die denken, dass sie gehört werden, wenn sie viel reden. 8] Deshalb sollt ihr nicht wie sie sein, denn euer Vater weiss, was ihr nötig habt, bevor ihr ihn bittet.
9] Deshalb betet auf diese Weise:
so wie im Himmel, so auch auf der Erde!
12] Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldnern.
Denn Dein ist das Königreich, und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit der Ewigkeiten.”
19] Sammelt nicht für euch selbst Schätze auf der Erde, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. 20] Aber sammelt für euch selbst Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost (sie) fressen, und wo keine Diebe einbrechen und stehlen.
21] Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
(Mt. 12,35).
22] Aber die Lampe des Leibes ist das Auge; deshalb, wenn dein Auge gesund ist, so wird dein ganzer Leib erleuchtet sein. 23] Wenn aber dein Auge schlecht ist, so wird dein ganzer Leib Finsternis sein; wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie gross wird deine Finsternis sein!
24] Niemand kann für zwei Herren arbeiten, denn er wird den einen hassen, und den anderen lieben, oder den einen ehren, und den anderen missachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und Geld (Mammon).
25] Deshalb sage ich euch, ihr sollt euch selbst nicht Sorgen machen, was ihr essen werdet, oder was ihr trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Siehe, ist nicht die Seele grösser als die Nahrung und der Leib grösser als die Kleidung? 26] Siehe, die Vögel am Himmel, sie säen und ernten nicht, auch sammeln sie nicht in Scheunen, und euer Vater, der im Himmel ist, erhält sie; siehe, seid ihr nicht besser als sie? 27] Aber wer von euch kann, indem er sich bemüht, seiner Körpergrösse eineinhalb Fuss zufügen? 28] Und wieso macht ihr euch Sorgen über die Kleidung? Betrachtet die Lilien auf dem Feld, wie sie wachsen ohne zu arbeiten oder weben. 29] Aber ich sage euch, nicht einmal Salomo in all seiner Herrlichkeit war so gekleidet wie eine von diesen. 30] Aber wenn Gott das Gras des Feldes so kleidet, das heute ist und morgen schon in den Ofen fällt, wird er für euch nicht ein vielfaches mehr tun, oh ihr Kleingläubigen? 31] Deshalb seid nicht besorgt und sagt nicht, “Was werden wir essen?” oder “Was werden wir trinken?” oder “Was werden wir tragen?” 32] Denn die Heiden suchen all diese Dinge, aber euer Vater, der im Himmel ist, weiss, dass all diese Dinge für euch nötig sind.
33] Sucht zuerst das Königreich Gottes und seine Gerechtigkeit, und all diese Dinge werden euch dazugegeben.
1 Verse 1-4: Achtet auf euer Almosen geben, dass ihr das nicht vor den Leuten macht, damit ihr von ihnen gesehen werdet, sonst werdet ihr keinen Lohn für euch bei eurem Vater im Himmel haben.
Almosen sind Gaben, die man über den Zehnten hinaus gibt. Der Zehnte ist Gott geschuldet, das ist kein Almosen.
In Kapitel 6 betont Jesus, dass wir unsere Werke nicht vor den Menschen machen sollen, um von ihnen gesehen zu werden, sondern vor Gott.
Dies tönt fast wie ein Widerspruch zu was Jesus gerade in Kapitel 5 gesagt hatte: 5,14] Ihr seid das Licht der Welt. Ihr könnt nicht eine Stadt verstecken, die auf einem Hügel gebaut wurde. 15] Und sie zünden nicht eine Lampe an, um sie unter einen Korb zu stellen, sondern auf einen Lampenständer, und sie gibt allen, die im Hause sind, Licht. 16] So wird euer Licht scheinen vor den Menschenkindern, damit sie eure guten Werke sehen, und sie euren Vater, der im Himmel ist, lobpreisen können.
Wenn wir als Kinder gemäss der Natur unseres himmlischen Vaters leben, sind wir das Licht, welches automatisch scheint, und selbst wenn wir persönlich unsere guten Werke im verborgenen tun, nicht, um von den Menschen gesehen zu werden, werden diese mit der Zeit trotzdem den Menschen offenbar werden. Wir können nicht verhindern, als Licht zu scheinen.
Jesus betont sehr oft, dass wir vom Vater im Himmel belohnt werden. Es ist sehr wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass dieses Leben hier eine Bewährungsprobe ist, und wir werden entsprechend dem, wie weit wir gemäss der göttlichen Natur in Christus leben, belohnt werden. Der Vater sieht alles, was wir machen, und wie wir es machen. Er kennt unsere Herzen und Motive. Nichts ist verborgen. Die Menschen haben oft überhaupt keine Wertschätzung für das, was wir machen. Oft kommt es mir sogar vor, für wen ich eigentlich diese Studienbibel in hunderten und tausenden von Stunden schreibe? Ich erhalte sehr wenig positives Feedback, obwohl ich sehe, dass die ANTD Studienbibelteile jeden Monat von einer Handvoll heruntergeladen werden.
Ich sage mir dann, wenigstens für mich selber mache ich es, damit ich das Wort Gottes in best möglicher Schärfe und Genauigkeit leicht verfügbar habe. Ich schätze es sehr, mir dieses neue Mobilformat am Handy im Bett am Abend oder am Morgen beim Frühstück vorlesen zu lassen und mich so mit dem Wort Gottes tränken zu lassen. Wenigstens bei mir bringt "mein Werk" Frucht. Und ich vertraue darauf, dass der Himmlische Vater dieses Werk in der Ewigkeit belohnen wird und ich hoffe, dass doch etliche Menschen durch die Wahrheit und durch die Schärfe des Urtextes des Wortes Gottes für die Ewigkeit verändert werden und durch die erbaulichen Kommentare im Glauben aufgebaut und in der Erkenntnis der Lehre und biblischen Doktrin gefestigt werden.
3] Aber du, wenn du Almosen gibst, lass deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut. 4] So soll dein Almosen im Verborgenen sein, und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dich öffentlich belohnen.
2 Verse 9-13: Das Vater-Unser.
Das Unser Vater ist ein sehr wichtiges Mustergebet. Es ist eine Vorlage, welche wir mit konkreten Details füllen sollen. Es ist nicht nur eine Formel. Es ist das Gebet, dass die Christen auf der ganzen Welt eint. Keine andere Religion hat auch nur annähernd etwas Vergleichbares. Es zeigt die Beziehung des Menschen zu Gott als unserem Vater, und nicht eine tote Religion.
Jesus zeigt hier deutlich das Prinzip echten Gebets. Durch Gebet bringen wir Gottes Willen auf die Erde. Ohne Gebet passiert nichts.
Genau genommen sind die meisten Sätze keine Bitten, sondern Dekrete, Proklamationen, Befehle, die wir als königliche Kinder des Vaters sprechen.
Gott benötigt leibhaftige Menschen auf Erden, die sein Königreich, seinen Willen und alles dazu Notwendige in die Wirklichkeit sprechen und gemäss den Regeln und Führung des Königs handeln und leben.
3 Vers 9: Unser VATER, der im Himmel ist, geheiligt werde dein Name!
Welcher Name? Dies habe ich mich gefragt, als ich das Vaterunser zum ersten mal las, nachdem ich zum Glauben kam und das Neue Testament gelesen habe. Jesus redet öfters vom Namen Gottes, aber er erwähnt z.B. nicht den Namen JHWH. Jesus sagt immer der Name Seines Vaters, der Name des Vaters. Der Name Gottes, der geheiligt werden soll ist: VATER im Himmel. UNSER VATER.
Der Name Vater als Name Gottes ist im Alten Testament nur rudimentär offenbart.
Jesus redet beständig vom Vater im Himmel. Er hat uns den Namen "VATER" geoffenbart. (Mt. 11,27).
Dies ist die grundlegend Neue Offenbarung Gottes: Gott ist unser Vater, wir sind seine Kinder, weil wir aus Gott geboren wurden durch den Glauben an Jesus den Messias.
Da die Bibel sagt, das Obrigkeit von Gott gegeben wurde, ist damit auch klar, dass die heutigen gottlosen kriminellen Regierungen und Regierenden den Namen Gottes des Vaters in den Dreck ziehen.
Deshalb sollen wir als Ekklesia durch die Proklomation: "Unser Vater im Himmel, Dein Name werde geheiligt" ganz gezielt im gemeinsamen Gebet aussprechen und FORDERN, dass korrupte kriminelle Regierenden abgesetzt, bestraft und ersetzt werden müssen.
4 Vers 10: Dein Königreich komme! so wie im Himmel, so auch auf der Erde!
Indem wir als Ekklesia proklamieren:
Deine Königsherrschaft komme auch auf Erden, unterwerfen wir alle Mächte der Finsternis unter Jesus, der über alle Namen ist. Wir zerschlagen jeden schädlichen Einfluss der Geister der Finsternis auf die Menschen in unserer Familie, Nachbarschaft, Stadt, Land und auf der ganzen Welt und rufen zur Buße auf. Wir verbieten kriminelle Regierungen und Organisationen. Wir schneiden den satanischen Einfluss auf alle wichtigen öffentlichen Posten und Organisationen ab.
5 Vers 10: Dein Wille soll getan werden, so wie im Himmel, so auch auf der Erde!
Alles was uns tagtäglich begegnet und Nicht dem Willen Gottes entspricht, sollen wir im Gebet und Dekret unter den Willen Gottes stellen. Zuerst müssen natürlich wir selber gehorchen. Dann müssen wir alles unter die Herrschaft von Jesus bringen, alle Krankheiten, die Ketten der Finsternis zerschlagen, Menschen befreien und erleuchten, das Böse muss verboten werden, Verbrecher Organisationen zerschlagen werden, Abtreibungskliniken geschlossen und Impfmorde, die satanische Impf-Agenda gestoppt werden. Vergiftung und Vernichtung der Menschen auf jegiche Art muss gestoppt werden, damit die Menschen Raum und Zeit haben, sich zu Jesus zu bekehren, als ganze Menschen, nicht als zerstümmelte. Siehe auch Gebet in1. Tim. 2.
6 Vers 11:Gib uns heute unser nötiges Brot.
Brot schliesst alles, was wir zum Leben benötigen ein, auch Gesundheit. Das nötige Einkommen, um unserer nötigen Rechnungen bezahlen zu können.
7 Vers 13: Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Es ist sehr wichtig, dass wir dies beten, sonst hätte es Jesus nicht extra erwähnt. Gott versucht niemanden, aber "in Versuchung" zu führen ist nicht dasselbe, wie selber zu versuchen.
Wir sollen uns nie in falscher "Selbstsicherheit" wähnen, sondern demütig beten: Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vom Bösen.
Überstandene Versuchungen sind zwar bestandene Tests, aber wir sollten nur Tests erfahren, welche uns nicht ins Böse oder durch Unmoral versuchen.
Deshalb, führe uns NICHT in Versuchung.
8 Verse 14 & 15: Denn wenn ihr den Menschenkindern ihre Fehler vergebt, so wird euch euer Vater, der im Himmel ist, auch eure Fehler vergeben. 15] Aber wenn ihr den Menschenkindern nicht vergebt, so hat auch euer Vater euch eure Fehler nicht vergeben.
Wenn wir den Menschen nicht vergeben, annulieren wir dadurch die Sündenvergebung durch das Blut von Jesus. Dies ist eine ernsthafte Angelegenheit. Wir sollten uns ständig prüfen, allen alles vergeben zu haben, da uns auch vergeben wurde.
9 Verse 16-18: Aber du, immer wenn du fastest, ...
Jesus geht selbstverständlich davon aus, dass du fastest. Nicht zu fasten und im modernen Überfluss an Industrienahrung zu schwelgen, ist ganz klar ein Grund, wieso viele Gläubigen keinen geistlichen Durchbruch erleben. Sie sind im Denken, Trachten und Entscheiden zum grossen Teil beherrscht von den fünf Sinnen, vom Körper, von Esslust anstatt vom Geist. Luk. 21:34. Und wenn man mit Fasten vor den Menschen prahlt, bleibt die belohnende Segnung und der Durchbruch im Heiligen Geist auch fern.
10 Vers 34: Deshalb sollt ihr nicht besorgt sein über morgen, denn morgen wird für sich selbst sorgen. Eines Tages eigene Mühsal genügt dafür.
Als Jesus dies gesagt hat, waren die meisten seiner Zuhörer und Jünger entweder Taglöhner oder haben auf Basis täglichen Umsatzes Handel betrieben. Es gab damals noch nicht monatliche Rechnungen zu bezahlen. Heute ist das System der Welt viel fieser und einnehmder geworden. Sobald wir wichtige Dinge wir Strom, Telefon, fliessend Wasser und Kanalisation beanspruchen, werden wir vom System mit monatlichen Rechnungen versklavt. Wir müssen weise sein, nicht mehr als nötig in dieses eiserne Netz der Abhängigkeit und Rechnungen der Welt gefangen zu werden.
Aber leider müssen wir uns heute quasi Sorgen für den Monat machen, und für nützliche Dinge wie Autos oder Häuser müssen wir uns sogar auf Jahre hinaus "Sorgen" oder zumindest Gedanken und Berechnungen machen.
Das sich "Nicht-Sorgen-Machen" ist in der heutigen Zeit anders zu interpretieren. Als wichtigste Regel ist Genügsamkeit. Verschulde dich nicht und verstricke dich nicht in unnötige Luxus Abhängigkeiten. Wenn du von Rechnungen überschwemmt wirst, streiche alles unnötige aus deinem Leben. Es ist sehr wichtig, dass dein Herz nicht mit Sorgen beschwert und erstickt wird um all die vielen Dinge, welche die Welt bietet, aber nicht nötig sind. Mach jetzt gerade einen gründlichen Schnitt und befreie dich von allem Unnötigen.